Sind Sie auf der Suche nach Kreativität? Möchten Sie gerne Ihre Kreativität erhöhen? Halten Sie sich für unkreativ?
Dann sollten Sie auf jeden Fall weiterlesen.
In einem meiner Lieblingsblogs, zenhabits von Leo Babauta, bin ich auf einen äußerst interessanten Artikel zum Thema “Kreativitätssteigerung” gestoßen. Den Artikel fand ich interessant und möchte ihn noch einmal für Sie aufarbeiten.
Der Post ist nicht von Leo selbst geschrieben, sondern ist ein Gastbeitrag von Jonathan Mead, der selbst einen Blog betreibt – illuminatedmind.com.
Es geht darum, seine eigene Kreativität zu entfesseln. Der Weg dorthin ist naheliegender und gleichzeitig überraschender als man meinen würde.
Auf der Suche nach der eigenen Kreativität umgibt man sich mit kreativen Menschen, versucht sich an bestimmten Hobbies und Beschäftigungen, die die Kreativität fördern sollen wie musizieren, malen, zeichnen und dergleichen. Die Kreativität wird dadurch positiv beeinflusst, doch man kratzt nur an der Oberfläche anstatt wirklich zum Kern zu gehen.
Der einzige Weg zu Ihrem Kreativen “Ich” führt über eine wichtige Erkenntniss…
Sie sind bereits ein Künstler!
Dafür müssen Sie keine Skulpturen oder Gemälde erschaffen. Durch ihr tägliches Sein, durch die alltäglichen Dinge die Sie tun, erschaffen oder schaffen Sie schon sehr viel. Um genau zu sein, Sie können gar nicht sein ohne etwas zu machen, zu schaffen. Sie atmen, Sie bewegen sich, treffen Entscheidungen. Sie spielen die Hauptrolle in Ihrem eigenen Film. Sie sind Regisseur und Hauptdarsteller in einem. Sie sind der Star.
Wenn Sie also das nächste Mal vor einer Entscheidung stehen, machen Sie sich bewusst, dass Sie es ganz alleine in der Hand haben. Ihr Wille wird eintreten – Sie sind der Star. Das wird Ihre Sichtweise für Dinge komplett verändern.
Sehen Sie Ihre Leben als ein Kunstwerk, das Sie gestalten. Alles was Sie tun ist besonders. Sie werden Ihr Leben mit viel mehr Hingabe betrachten, auch bei ganz trivialen Dingen wie Auto waschen oder Gemüse putzen.
Kommen wir nun aber zu den praktischen Tipps, wie Sie Ihren inneren Künstler fördern können:
- Arbeit: Wenn Sie Ihren inneren Gefühlen folgen wollen, sind Sie dann auch beruflich auf dem richtigen Weg? Sie verbringen sehr viel Zeit mit Arbeit. Daher sollten Sie Ihre Karriere bewusst planen und an dem ausrichten, was Ihnen wichtig ist.
- Ziele: Kommen die Ziele, die Sie verfolgen von Herzen oder jagen Sie Ihrem Ego hinterher? Suchen Sie, welche Ziele Sie vernachlässigen können und welche Sie wirklich verfolgen möchten.
- Informationen: Sind Sie ein Opfer des Informationsoverkill? Wer bestimmt was Sie denken? Sie oder die Medien? Entscheiden Sie bewusst, welche Informationen Sie möchten und verbannen Sie solche, die Sie nicht haben möchten.
- Routinen: Die meisten unserer Tage sind für uns “normal“. Wenn so viele Ihrer Tage “normal” sind, sollten Sie versuchen aus jedem Tag das Beste zu machen. Anstatt sich darauf zu konzentrieren, wie viel Sie schaffen, konzentrieren Sie sich darauf, was Sie wirklich gerne tun. So werden Sie auf einmal Dinge schätzen lernen, an die Sie vorher niemals gedacht hätten.
Das ganze Leben ist eine Sammlung von Geschichten. Sie sind der Einzige, der Ihre Geschichte gestalten kann. Die Frage ist: was machen Sie daraus?
Der Ansatz von Jonathan mag, den einen oder anderen, der gehofft hatte hier weitere Kreativitätstipps zu finden, auf den ersten Blick enttäuschen. Auch ich habe den Text ein zweites Mal lesen müssen um zu begreifen, dass es hier um die Definition von Kreativität geht und das dies der Schlüssel zur Förderung derselben ist. Der Wortursprung von Kreativität liegt im lateinischen “creare” also zeugen, gebähren (er-)schaffen. Wenn man das Wort also so übersetzt, bedeutet Kreativität nichts andere als “etwas zu schaffen“. Und wer könnte das nicht von sich behaupten? Jonathan folgert daher, dass ein Mensch nicht unkreativ sein kann. Wie kreativ er ist, hängt davon ab wie sehr er der liebt, was er tut.
Durch das Gefühl der Erfüllung, das Ihnen eine Tätigkeit vermittelt, werden Sie bei der Durchführung immer besser. Ein, auf den zweiten Blick, einleuchtender und dann faszinierender Gedanke, wie ich finde und, wie eingangs erwähnt, überraschender als man zunächst vermutet hätte.
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