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  • Andreas 21:57 am 5. Februar 2009 | 2 Permalink | Reply
    Tags: jonathan mead, , , , zenhabits

    stompSind Sie auf der Suche nach Kreativität? Möchten Sie gerne Ihre Kreativität erhöhen? Halten Sie sich für unkreativ?

    Dann sollten Sie auf jeden Fall weiterlesen.

    In einem meiner Lieblingsblogs, zenhabits von Leo Babauta, bin ich auf einen äußerst interessanten Artikel zum Thema “Kreativitätssteigerung” gestoßen. Den Artikel fand ich interessant und möchte ihn noch einmal für Sie aufarbeiten.

    Der Post ist nicht von Leo selbst geschrieben, sondern ist ein Gastbeitrag von Jonathan Mead, der selbst einen Blog betreibt – illuminatedmind.com.

    Es geht darum, seine eigene Kreativität zu entfesseln. Der Weg dorthin ist naheliegender und gleichzeitig überraschender als man meinen würde.

    Auf der Suche nach der eigenen Kreativität umgibt man sich mit kreativen Menschen, versucht sich an bestimmten Hobbies und Beschäftigungen, die die Kreativität fördern sollen wie musizieren, malen, zeichnen und dergleichen. Die Kreativität wird dadurch positiv beeinflusst, doch man kratzt nur an der Oberfläche anstatt wirklich zum Kern zu gehen.

    Der einzige Weg zu Ihrem Kreativen “Ich” führt über eine wichtige Erkenntniss…

    Sie sind bereits ein Künstler!

    Dafür müssen Sie keine Skulpturen oder Gemälde erschaffen. Durch ihr tägliches Sein, durch die alltäglichen Dinge die Sie tun, erschaffen oder schaffen Sie schon sehr viel. Um genau zu sein, Sie können gar nicht sein ohne etwas zu machen, zu schaffen. Sie atmen, Sie bewegen sich, treffen Entscheidungen. Sie spielen die Hauptrolle in Ihrem eigenen Film. Sie sind Regisseur und Hauptdarsteller in einem. Sie sind der Star.

    Wenn Sie also das nächste Mal vor einer Entscheidung stehen, machen Sie sich bewusst, dass Sie es ganz alleine in der Hand haben. Ihr Wille wird eintreten – Sie sind der Star. Das wird Ihre Sichtweise für Dinge komplett verändern.

    Sehen Sie Ihre Leben als ein Kunstwerk, das Sie gestalten. Alles was Sie tun ist besonders. Sie werden Ihr Leben mit viel mehr Hingabe betrachten, auch bei ganz trivialen Dingen wie Auto waschen oder Gemüse putzen.

    Kommen wir nun aber zu den praktischen Tipps, wie Sie Ihren inneren Künstler fördern können:

    • Arbeit: Wenn Sie Ihren inneren Gefühlen folgen wollen, sind Sie dann auch beruflich auf dem richtigen Weg? Sie verbringen sehr viel Zeit mit Arbeit. Daher sollten Sie Ihre Karriere bewusst planen und an dem ausrichten, was Ihnen wichtig ist.
    • Ziele: Kommen die Ziele, die Sie verfolgen von Herzen oder jagen Sie Ihrem Ego hinterher? Suchen Sie, welche Ziele Sie vernachlässigen können und welche Sie wirklich verfolgen möchten.
    • Informationen: Sind Sie ein Opfer des Informationsoverkill? Wer bestimmt was Sie denken? Sie oder die Medien? Entscheiden Sie bewusst, welche Informationen Sie möchten und verbannen Sie solche, die Sie nicht haben möchten.
    • Routinen: Die meisten unserer Tage sind für uns “normal“. Wenn so viele Ihrer Tage “normal” sind, sollten Sie versuchen aus jedem Tag das Beste zu machen. Anstatt sich darauf zu konzentrieren, wie viel Sie schaffen, konzentrieren Sie sich darauf, was Sie wirklich gerne tun. So werden Sie auf einmal Dinge schätzen lernen, an die Sie vorher niemals gedacht hätten.

    Das ganze Leben ist eine Sammlung von Geschichten. Sie sind der Einzige, der Ihre Geschichte gestalten kann. Die Frage ist: was machen Sie daraus?

    Der Ansatz von Jonathan mag, den einen oder anderen, der gehofft hatte hier weitere Kreativitätstipps zu finden, auf den ersten Blick enttäuschen. Auch ich habe den Text ein zweites Mal lesen müssen um zu begreifen, dass es hier um die Definition von Kreativität geht und das dies der Schlüssel zur Förderung derselben ist. Der Wortursprung von Kreativität liegt im lateinischen “creare” also zeugen, gebähren (er-)schaffen. Wenn man das Wort also so übersetzt, bedeutet Kreativität nichts andere als “etwas zu schaffen“. Und wer könnte das nicht von sich behaupten? Jonathan folgert daher, dass ein Mensch nicht unkreativ sein kann. Wie kreativ er ist, hängt davon ab wie sehr er der liebt, was er tut.

    Durch das Gefühl der Erfüllung, das Ihnen eine Tätigkeit vermittelt, werden Sie bei der Durchführung immer besser. Ein, auf den zweiten Blick, einleuchtender und dann faszinierender Gedanke, wie ich finde und, wie eingangs erwähnt, überraschender als man zunächst vermutet hätte.

    Creative Commons License photo credit: shlomp-a-plompa

     
  • Andreas 20:26 am 3. Februar 2009 | 1 Permalink | Reply
    Tags: , , zenhabits

    GooglesaurusIch bin ein großer Freund von Leo Babauta und seinen Blog zenhabits und write-to-done. Heute möchte ich einen Post von Leo aufnehmen, der gut in mein Ideencast passt.

    Leo zählt sich zu einem der größten Fans von Googles Services und ist gleichzeitig großer Apple Fan. In einem seiner Posts hat er zusammengefasst, welche Features er in Zukunft gerne bei Google sehen würde. Es sind viele sehr spezielle Wünsche dabei, die aus seiner Arbeit als Autor und als extrem erfolgreicher Blogger resultieren – der eine oder andere Wunsch wird vielleicht nicht für jeden nachvollziehbar sein (z. B. eine eMail Inbox, die dem Absender mitteilt, dass der Empfänger schon ziemlich viele Mails hat und sich daher aktuell nicht wirklich um neue eMails kümmern kann). In diesem Fall nachvollziehbar, denn sein eMail Volumen wird, wie das von Timothy Ferris, auf über 1.000 Mails/Tag geschätzt. Die Anwendungen, auf die sich die Verbesserungswünsche beziehen sind weitestgehend GMail, Google Documents und der Google Kalender.

    Hier nun aber Leo´s Vorschläge im Einzelnen:

    • Direkter eMail Versand durch Google Quick Search, ähnlich wie bei Quicksilver (ein Programm für Apple), ohne extra GMail im Browser zu öffnen.
    • Möglichkeit aus Google Quick Search direkt ein neues Google Dokument zu erstellen, einen neuen Kalendereintrag zu erstellen, einen Eintrag in der GMail-To-Do Liste eintragen oder direkt zu tweeten.
    • Den Versand einer eMail planen anstatt sie direkt zu versenden.
    • Den Posteingang nach Absender, Dateigrößen, Emfangsdatum, etc. sortieren können (Anm. von mir: also das was bei anderen eMail Clients schon Standard ist…)
    • Google Docs im Full-Screen Modus betreiben, so dass man als Autor ablenkungsfrei schreiben kann
    • Statussymbol, ähnlich dem Google Talk Status, für eMails. Also wenn der Posteingang des Empfängers bereits voll ist, wird der Versender der Nachricht, schon vor dem Versenden der Nachricht, davor gewarnt, dass die Mail eventuell nicht oder erst später gelesen wird.
    • Die Möglichkeit an eMails erinnert zu werden, die noch nicht beantwortet wurden obwohl man die Beantwortung erbeten hat. Auch der Empfänger soll, über die noch ausstehende Antwort, mit einem dezenten “Huster” an die ausstehende Beantwortung erinnert werden.
    • Ein Google Anrufbeantworter, der mit der Stimme des Angerufenen, die Telefonate entgegen nimmt und sogar Konversation betreiben kann. Alle relevanten Anrufe werden dann ins GMail weitergeleitet. Speziell wenn Telemarketer anrufen, soll der Anrufbeantworter sehr aggressiv sein und dem Telemarketer versuchen etwas zu verkaufen, beispielsweise das aktuelle Buch von Leo. Name der App – GPhone.
    • Eine Abwandlung des “Spam”-Button in GMail der auf “Spam Back” hört und dem Absender alle Spam Mails schickt, die man während der letzten 90 Tagen erhalten hat.
    • Ein weiterer Menu Punkt im GMail der sich “Witz-/Kettenmail” nennt und alle Witz- oder Kettenemails filtert – so wie aktuell die “Spam”-Funktion dies tut. Zusätzlich versendet diese Funktion eine automatische Mail an den Absender mit dem Hinweis, dass er doch bitte zukünftig einen Moment innehalten solle, bevor er solche Mails weiterleitet, er sich darüber bewusst werden soll, dass solche eMails unnötig den Posteingang verstopfen, das Blondinenwitze nicht mehr witzig sind und auch das Bill Gate diese Kettenmail wirklich nicht verfolgt und ihm auch keine 5 Millionen USD für die Weiterleitung der Mail bezahlen wird.
    • Google Stalker, ein Service der automatisch alle online verfügbaren Informationen über einen eMail Absender sammelt und diese  anzeigt. (Klingt ziemlich unangenehm, dürfte aber in der rein technischen Umsetzung heute kein großes Problem mehr darstellen)

    In dem Originalpost von Leo merkt man schnell, dass nicht alles ernst gemeint ist, besonders wenn man sich an den Schluss der Liste durcharbeitet (ich habe einige ganz abwegige Vorschläge übersprungen). Dennoch sind sinnvolle und nützliche Gedanken dabei, die es sich lohnen würde umzusetzen. Hoffentlich liest jemand von Google diesen oder Leo´s Originalbeitrag.

    Creative Commons License photo credit: jurvetson

    Wichtige Info zum Ideencast!

    Haben auch Sie eine Idee oder einen Einfall wie man etwas verbessern könnte oder was Sie gerne umgesetzt sehen würden? Dann schreiben Sie mir eine e-Mail (lorxsion[ at ]googlemail.com) und ich werde Ihren Vorschlag hier veröffentlichen.


     
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