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  • Andreas 14:16 am 14. Juni 2009 | 927 Permalink | Reply
    Tags: brainr, brainstorming, , , tool, ,

    3492238090_0aef2f9483_bSpricht man über kreative Arbeit oder Wege um Lösungen zu finden, so landet das “Brainstorming” immer ganz oben auf der Toolliste. Für klassische Brainstormings ist es in der Regel notwendig sich mit allen Beteiligten zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem festgelegten Ort (Meetingraum, Telekonferenz) zu treffen um zu “brainstormen“. Doch was wenn man mit verschiedenen Teams zusammenarbeitet, die sich an verschiedenen Teilen der Erde befinden – ggf. sogar in unterschiedlichen Zeitzonen? Hier einen Termin zu finden, der für alle passt, ist schwierig. Eine Online-Lösung muss her, auf der alles, losgelöst von Zeit und Raum, stattfindet und sich jeder in den kreativen Prozess einfinden kann. Genau das bietet brainR:

    brainR ist eine Plattform für Kreativität und Innovation im Web, die es jedem ermöglicht ein online Brainstorming durchzuführen, um so schnell und unkompliziert einen Lösungsansatz für eine Fragestellung zu bekommen.

    brainr-logo

    peter-grosskopfDie Idee fand ich sehr gut und dank Twitter konnte ich den Gründer und Mitentwickler Peter Grosskopf für ein Interview über die Verwirklichung von brainR gewinnen.

    1. Wenn Du einem Aussenstehenden BrainR in 2 Sätzen erklären müssten, wie würdest Du das tun? unbenannt-1
      BrainR ist eine Plattform für gemeinschaftliches Brainstorming im Internet. Nutzer können nach kreativen Antworten für Fragestellungen suchen; andere Benutzer geben ihre Ideen ein und trainieren so ihr kreatives Potenzial.
    2. Wie ist die Idee zu BrainR entstanden?
      Die Idee ist ziemlich spontan entstanden. Wir suchten für unseren Blog Ideentower.de eine Möglichkeit, um mit unseren Nutzern gemeinsam Ideen zu generieren. Für diesen Zweck schien uns die Möglichkeit über Kommentare im Blog zu gehen, nicht zielführend. Deshalb entwickelten wir brainR.
    3. Wie lange hat es von der Idee bis zur Umsetzung gedauert?
      Der erste Prototyp ist innerhalb eines Wochenendes (!) entstanden. Als wir merkten, wie gut die Plattform von den Nutzern angenommen wird, haben wir einen Relaunch gemacht und brainR in die Form gebracht, wie es jetzt ist. Diese Vorgehensweise halte ich für sehr sinnvoll: erst mal gucken, wie die Idee angenommen wird, um Rückschlüsse für die Weiterentwicklung zu bekommen und dann ein Konzept richtig auszubauen.
    4. Was waren die größten Hindernisse auf dem Weg von der Idee bis zur Umsetzung?
      Am Anfang war sicherlich die spärliche Verbreitung von Ruby on Rails Webspace ein Problem, welcher früher darüber hinaus auch noch sehr teuer war. Dieses Problem haben wir über eine gemeinsame Finanzierung mit den Leuten vom Ideentower gelöst. Ansonsten haben wir einfach gemacht und wenig über irgendwelche Risiken nachgedacht. Außerdem haben wir uns nicht von den Leuten beirren lassen, die das Konzept für unsinnig hielten. Dieses “Wer ist denn so blöd und gibt seine Ideen raus” habe ich auch lange nicht mehr gehört … ;-)
    5. Wie waren die Reaktionen Deines Umfeldes auf Dein Projekt?
      Am Anfang gab es schon ein paar Leute, die es für nicht vorstellbar hielten, dass Leute ihre Ideen kostenlos rausgeben. Aber mit der Zeit haben sich einige treue Fans herausgebildet. Interessant ist vor allem, dass jeder Nutzer seinen eigenen Anwendungszweck hat. Besonders überrascht war ich z.B. über die vielen Mütter, die mir geschrieben haben, die brainR zum Training ihrer Kreativität während der Elternzeit verwenden. An so was hätten wir am Anfang gar nicht gedacht …
    6. Was sind Ihre Pläne für die Zukunft – bzw. wo möchtest Du Dein Projekt in 2 Jahren sehen?
      Nun ja. Es wäre vor allem schön, wenn ich mal wieder Full-Time an dem Projekt arbeiten könnte. Seit meiner Gründung von Zweitag habe ich leider nicht mehr so viel Zeit. Geplant ist aber, dass wir gemeinsam mit Zweitag eine neue Version bauen, in der auch das viele Feedback der Nutzer eingearbeitet sein wird.

    Danke Peter für Deine Antworten. BrainR ist eine interessante Möglichkeit um das interne Brainstorming raum- und zeitunabhängig durchzuführen aber auch um durch ein öffentliches Brainstorming Ideen von unbeteiligten Personen zu bekommen um die Betriebsblindheit zu überwinden.

    Creative Commons License photo credit: D’Arcy Norman & Peter Grosskopf, brainR

     
  • Andreas 21:31 am 8. März 2009 | 2 Permalink | Reply
    Tags: , , springpad, tool,

    My Work DeskEine spannende und arbeitsreiche Woche neigt sich dem Ende zu. Mein persönliches Highlight der Woche war sicherlich die CeBit. Leider hatte ich nicht ausreichend Zeit um an den vielen interessanten Panels der Webciety teilzunehmen.

    Neben der CeBIT gab es aber noch ein weiteres Highlight für mich. Ich habe die vielzitierte “eierlegende Wollmilchsau” in Punkto Organisation gefunden und das Ganze auch noch online. Also alle erforderlichen Kriterien für die Wahl zur Seite der Woche erfüllt. Ich präsentiere Ihnen also heute: Springpad.

    Sich selbst und die verschiedenen Ideen und Projekte zu organisieren ist wohl eine der größten Herausforderungen. Nicht ohne Grund schießen zu diesem Thema unendlich viele Blogs aus dem Boden, die nach dem Allheilmittel suchen – das gelobte Land, den Masterplan oder die Killer-Applikation. Ich glaube, das was ich Ihnen heute vorstelle kommt letzterem schon sehr nahe denn es vereint viele Funktionalitäten, ist online und damit überall zugänglich.

    Aber der Reihe nach. Springpad ist ein Online Notizbuch. Sie können hier Notizen zu den verschiedensten Themen sammeln und verwalten. Das klingt erstmal recht unspektakulär, wären dort nicht noch zahlreiche Funktionen die, um die Notizbuch-Funktionalität, herum geschart wären. Ich möchte hier auf einige näher eingehen: z. B. wie sich zu Notizen Aufgaben hinzufügen und nachhalten lassen. Der wichtigste Schritt zur Umsetzung einer Idee ist es sie

    1. zu notieren
    2. die nächsten Schritte genau zu planen

    Aufgabe aus Ideen machen

    Mit Springpad wird Ihnen dies sehr leicht gemacht. Im Notizbuch fügen Sie eine Idee hinzu und formulieren Sie nach Belieben. Daraus leiten Sie dann die entsprechenden Aufgaben ab. Besonders wenn Sie viele verschiedene Ideen haben oder an verschiedenen Projekten arbeiten, entfaltet Springpad sein Potenzial. Denn egal wo Sie in Springpad eine Aufgabe notieren, Sie finden alles schön ordentlich, in eine vollständige Liste aggregiert, wieder. Es geht Ihnen also nichts verloren.

    Nette Features

    Neben dieser Hauptfunktion hat Springpad viele weitere, nützliche Features. Sie können in Springpad mit der Yelp-Einbindung Ihre Lieblingsrestaurants notieren und beispielsweise direkt aus Springpad heraus einen Tisch reservieren (leider ist Yelp nur in Amerika verfügbar, vergleichbar mit dem deutschen Qype). Sie können Springpad aber auch als Kalender und als Adressbuch nutzen. Besonders witzig finde ich die vordefinierten Notizbücher wie beispielsweise den “Hochzeitsplaner” mit dem Sie Ihre gesamte Hochzeitsplanung managen können – von der Gästeliste bis zur Hochzeitstorte. Oder der Rezeptplaner mit dem Sie auf Knopfdruck aus Ihrem Lieblingsrezept eine Einkaufsliste generieren lassen können, die Sie für den nächsten Einkauf ausducken.

    Ich habe Springpad an getestet und es ist wirklich eine gelungene Mischung aus den wichtigsten Tools: Notizbuch und Aufgabenplaner gepaart mit Kalender- und Adressbuchfunktionen. Die genannten Zusatzfunktionen bieten für den täglichen Gebrauch sicher einen Zusatznutzen wobei sie in gewissem Maße Spielereien sind. Springpad ist zurzeit noch auf den amerikanischen Markt zugeschnitten, daher funktionieren einige Features nicht so wie in Amerika. Der Grundnutzen – Notizbuch mit Aufgabenverwaltung – ist dadurch aber nicht negativ beeinflusst.

    Das Schönste aber zum Schluss: Springpad ist kostenlos. Wenn Sie noch nach einem Tool suchen, um sich oder Ihre Ideen und Projekte zu organisieren, dann probieren Sie doch Springpad einmal aus. Sicher, die Idee ist nicht revolutionär aber ich finde die Umsetzung gelungen und wirklich durchdacht.

    Sollten Sie Springpad kennen und schon eigene Erfahrungen gemacht haben, freue ich mich, wenn Sie sie mit mir in den Kommentaren teilen.

    Creative Commons License photo credit: DeaPeaJay

     
  • Andreas 14:24 am 17. Februar 2009 | 24 Permalink | Reply
    Tags: , , , , , tool

    Basketball On A Warm Spring Evening

    Samen, die meisten fallen auf steinigen Grund, nur wenige treffen auf fruchtbaren Boden und keimen. (Zitat: Jesus, Neues Testament)

    Über diesen Auszug aus dem neuen Testament bin bei der Lektüre des Fokus gestolpert und habe ihn mir sofort notiert. Das Zitat lässt sich auch auf Ideen anwenden – mit Ideen ist es so, dass tagtäglich viele entstehen aber nur die wenigsten umgesetzt oder angegangen werden.

    Worin liegt der Grund dafür? Ich habe mich mit den mögliche Gründen beschäftigt. Meiner Meinung nach gibt es 3 Hauptursachen:

    • Fehlender Mut zur eigenen Idee
    • Fehlende Möglichkeit zur Umsetzung
    • Idee vergessen oder “aus den Auge verlieren

    Kommt Ihnen eine Idee und Sie finden Sie wirklich gut, fehlt Ihnen vielleicht der Mut diese Idee umzusetzen. Etwas neues anpacken bedeutet auch Neuland zu betreten und sich der Gefahr auszusetzen zu scheitern. Ich möchte in diesem Zusammenhang einen meiner Blogpost empfehlen – trauen Sie sich, etwas neues zu probieren.

    In einigen Fällen ist es tatsächlich so, dass man eine Idee hat, die man wirklich nicht selbst umsetzen kann. Es fehlen die Mittel, das Know-How, die Zeit oder alles zusammen. Man muss aber deshalb die Idee nicht gleich verwerfen. Es gibt mittlerweile zu so vielen Themengebieten sogenannte Crowdsourcing-Projekte, bei denen man seine Ideen einstreuen kann. Sollten Sie kein passendes Projekt finden, schicken Sie mir Ihre Idee. Ich veröffentliche Ihre Idee im Ideencast und konserviere sie so für die Zukunft.

    Doch kommen wir zum 3. und, meiner Ansicht, Hauptgrund warum Ideen nicht umgesetzt werden. Das Vergessen. Viele Ideen und Geistesblitze, die wir haben, kommen uns in willkürlichen Momenten und Situationen. Wir sind gerade mit etwas völlig anderem beschäftigt als uns eine Idee erwischt – eine Lösung zu einem Problem oder einfach nur ein guter Einfall. Jetzt ist sofortige Aktion gefordert denn ansonsten ist der Einfall so schnell wieder weg, wie er gekommen ist. Ich habe in diesem Zuge schon ein Instrument vorgestellt – den guten alten Notizblock – das wohl klassischste Instrument für Notizen aller Art. Im Zuge der weitreichenden Technisierung möchte ich die Liste der Instrumente, mit denen sich Ideen, Inspirationen und Einfälle aller Art einfangen und zur späteren Aufarbeitung festhalten lassen, erweitern.

    • Feedreader - beim Durchstöbern der abonnierten Feeds treffe ich regelmäßig auf tolle Ansätze oder mich inspiriert ein Blogeintrag zu einer Idee. In einem solchen Moment nutze ich nicht meine Notizbücher, denn den ganzen Link abzuschreiben und mir entsprechende Querverweise zu notieren dauert einfach zu lange. Als ambitionierter Nutzer des Google-Reader mache ich von den zahlreichen Funktionalitäten Gebrauch. Entweder, ich “markiere” den Beitrag, so dass ich ihn später wieder finde oder ich versende den Link aus dem Reader per eMail und füge der Mail stichpunktartig Gedankenstützen hinzu
    • E-Mail – nutze ich als zentrale Inbox. Wie oben beschrieben, landen hier meine Ideen, die ich aus dem Google Reader versende oder ich schicke mir Einfälle, die mir während der Arbeit kommen, als Notizmail. Als eMail Programm nutze ich GMail, da mir mein gutes altes Outlook zu viel des Guten war und GMail alles das kann, was Outlook auch kann. Zudem ist es immer und überall online verfügbar, was meine eMail Nutzung deutlich vereinfacht und erweitert hat. Besonders nützlich finde ich den Aufgabenplaner in GMail. Hier kann man eine Mail direkt in den Aufgabenplaner verschieben und hat so mit zwei Klicks aus der Idee eine Aufgabe zur Umsetzung gemacht.
    • Social Bookmarking – neben Feedreadern und eMail sind Bookmarking Seiten, also Dienste bei denen man beliebte Internetseiten markieren kann, ein nützliches Tool um Ideen und Inspirationen einzufangen. Ich nutze hierfür delicious. Wenn ich eine Homepage oder einen Blogbeitrag lese, der mir gefällt und den ich mir später noch einmal ansehen möchte, weil er interessante Informationen enthält, “bookmarke” ich ihn mit zwei Klicks. Zur besseren Verwaltung kann ich verschiedene Tags also Stichworte hinzufügen, damit ich später nicht die Übersicht über meine Bookmarks verliere. Ich kann ferner, ähnlich wie beim Linkversand über eMail, noch Notizen und Stichworte hinzufügen damit ich mich besser erinnern kann warum ich die Seite gebookmarkt habe. Sollten Sie, wie ich, den Service von Friendfeed nutzen, können Ihre Freunde genau verfolgen welche Seiten Sie als interessant markiert haben und welche Notizen Sie gemacht haben.

    Dies sind Beispiele und Anwendungen, wie ich sie gerne nutze. Mich interessiert sehr, wie Sie Ihr Ideen täglich einfangen. Schreiben Sie Ihre Methode in den Kommentar.
    Creative Commons License photo credit: StuSeeger

     
  • Andreas 17:50 am 23. Dezember 2008 | 16 Permalink | Reply
    Tags: , moleskine, , , tool

    Meine Moleskines

    Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sitzen im Café, trinken einen Cappuccino, oder was Sie sonst so mögen – gerne auch Tee, und plötzlich haben Sie einen Geistesblitz. Ihnen fällt ein, wie Sie eine Aufgabenstellung lösen können, was eine tolle neue Geschäftsidee wäre an die bisher noch niemand gedacht hatte oder ähnliches, für Sie sehr Wichtiges. Sie tauchen tief in diese Idee ein, malen sich viele interessante Details aus und verbringen mehrere Minuten mit Details, die Sie sich ausdenken.

    Sie verlassen das Cafe und gehen nach Hause. Zu Hause wollen Sie gleich mit der Umsetzung der Idee beginnen, aber sie merken, dass die Erinnerung bereits verblasst ist. Sie bringen die schillernd-bunten Bilder aus Ihrer Erinnerung nicht mehr so zusammen, dass sich eine ähnliche Begeisterung für diese Idee bei Ihnen aufbaut. Auch fallen Ihnen beim zweiten „darüber nachdenken“ nicht mehr so viele Details ein. Ärgerlich. Das hätte auch anders laufen können. (mehr …)

     
  • Andreas 22:28 am 21. Oktober 2008 | 1 Permalink | Reply
    Tags: CMS, , , tool


    Creative Commons License photo credit: MR+G

    Lange Zeit ist es her, dass nur ausgebuffte Techies eigene Websites erstellen konnten, dass nur wer HTML, PHP oder sonstige Programmiersprachen beherrscht eine Website launchen und betreiben konnte. Heute steht wirklich nahezu jedem die Auslebung der persönlichen Ideen durch eigene Websites, Blogs, etc. offen. Auch weil Webspace durch angepasste Hosterangebote ebenfalls so günstig und so hochverfügbar ist wie nie zuvor.

    Gut, Lösungen wie man eine eigene Website auch ohne Programmierkenntnisse erstellen und veröffentlichen konnte gibt es schon seit geraumer Zeit. Lösungen wie Frontpage, dass sogar im Microsoft Office Paket zu haben ist, oder hostereigene WYSIWYG-Editoren mit denen man rudimentäre Pages zusammenfriemeln konnte, etc. – aber hiervon spreche ich nicht. Heute sind Lösungen, meist OpenSource und daher kostenlos, erhältlich mit denen man wirklich hochfunktionale Sites erstellen kann, die dem letzten Stand der Technik entsprechen (u. a. tabellenloser Aufbau, CSS, etc.). Die Rede ist von CMS (Content Management Systemen) mit denen man heute, dank der umfassenden Communities mit Millionen Usern und bedienenden Programmieren, Zugriff auf unzählige Möglichkeiten hat. Die meisten Systeme wie u.a. TYPO3, Joomla oder der Klassenprimus WordPress, verfügen über ein ausgedehntes Netzwerk von Usern, die sich in Communities organisieren und über Probleme und Lösungswege austauschen. Ferner existieren zahllose Programmierer, die für die verschiedenen Systeme immer neue und raffinierte Plug-ins und Add-ons erstellen, die solche Systeme wirklich für fast alle Bedürfnisse anpassbar machen.

    (mehr …)

     
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