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  • Andreas 14:52 am 28. Mai 2009 | 10 Permalink | Reply
    Tags: crowd, deutschland, , , , geld verdienen, , , influencer, mut, , sat 1, ,

    Gute Ideen umzusetzen und damit auch noch wirtschaftlichen Erfolg zu haben ist eine schwierige Sache. Nur wenige haben den Mut die Sache überhaupt anzugehen gescheige denn schaffen es wirklich wirtschaftlichen Erfolg zu haben. Die Gründe dafür sind vielfältig. Oftmals sind es die eigenen Zweifel, die eine Idee gar nicht erst an die Öffentlichkeit gelangen lassen um sich auszuprobieren. Die Sat.1 Show “Die beste Idee Deutschland” (hier im Blog habe ich darüber berichtet) bedient sich eben diesen Zweifeln und macht einen Wettbewerb daraus, seine Ideen zu testen – nicht ganz ohne Haken.

    In meinem Feedreader bin ich heute auf ein Projekt gestoßen, dass einen anderen Ansatz verfolgt. Auf quirky.com kann jeder, der eine Idee für ein Produkt hat, diese einreichen – quirky.com produziert und vermarktet dieses Produkt dann und verteilt 30 % der Einnahmen auf die “Crowd” inklusive des Ideenbringers.

    Ganz so einfach ist es aber dann auch wieder nicht

    Damit quirky.com nicht mit Einsendungen überflutet wird, kostet es 99 $ (ca. 75 €) sein Produkt einzureichen. Zudem schreibt quirky vor, dass es sich um einen nicht elektonischen Verbrauchergegenstand handeln muss, der sich für weniger als 150 $ (ca. 110 €) verkaufen lassen muss.

    Nach der Einreichung, wird das Material von der quirky-Community gesichtet und bewertet. Erst dann wird entschieden ob es ein “Community-Projekt” wird, oder nicht.

    Auch ohne eigene Idee kann man mitmachen

    Auch wer keine eigene Idee für ein Produkt hat kann sich beteiligen und sogar Geld verdienen. Als sogenannter “Influencer” kann man durch Ideen zur Gestaltung, Namensgebung, etc. sich an der Umsetzung einer Idee beteiligen. Jeder Influencer hat ein eigenes Profil und abhängig von dem Engagement für ein Projekt erhält man “Anteile“. Diese Anteile können bei einer späteren Vermarktung des Produktes bares Geld wert sein.

    Wenn quirky ein Produkt verkauft, verteilen sie 30 % des Erlöses an die geteiligten Mitglieder – also an die Influencer. Hier kommen jetzt die “Anteile” ins Spiel – abhängig von den Anteilen, die man an der Produktentwicklung hatte, wird man bei der Verteilung des Erlöses beteiligt. Also nimmt quirky bspw. 3.000 $ ein werden 30 % davon verteilt = 900 $. Hat man ein Anteil von 6 % bekommt man beispielsweise 54 $ ausgezahlt. Das Ganze ist im Video noch einmal anschaulich erklärt.

    Quirky Influence from ben kaufman on Vimeo.

    Die “Crowd” stürzt sich auf das Produkt

    Zurück zum Ablauf: Nachdem die Idee für gut befunden wurde, wird sie bearbeitet. In der Gruppe, kann jeder der als “Influencer” angemeldet ist an dem Produkt mitarbeiten, also Details für das Produkt vorschlagen, Namensgebung beeinflussen, etc. Das Produkt wird durch die Community erstellt, von quirky produziert und vertrieben.

    Ist meine Idee auch immer noch meine?

    Ab dem Zeitpunkt, von dem die Idee in den Prozess der Umsetzung aufgenommen wurde, gehört sie mit allen Rechten Quirky. Das ist eine bittere Pille die man schlucken muss. quirky bekommt alle Rechte an der Idee übertragen und produziert daraus ein Produkt auf eigene Rechnung. Die Gründer argumentieren so, dass zwar die Idee jetzt quirky gehört, der Erfinder aber weiterhin finanziell am Erfolg eines Produktes beteiligt ist, während er nicht das Risiko (auch das finanzielle) eines Fehlschlages trägt.

    Fazit:

    Mein Fazit zu Quirky: ein Weg, wie man ohne großen Aufwand seine Idee ausprobieren und ohne eigenes unternehmerisches Risiko sogar Geld damit verdienen kann. Wenn man seine Idee abgibt, ist sie weg, das ist auch bei der eingangs erwähnten TV Show so und dessen muss man sich bewusst sein. Selbst wenn quirky die Idee umsetzen und verkaufen kann, so dass man damit selber Geld verdient, kann es passieren, dass das Unternehmen schließt und dann ist sowohl das funktionierende Produkt weg als auch die Rechte an diesem.

    Nichtsdestotrotz sollte man solche Gelegenheiten wahrnehmen um sich auszuprobieren. Besser ich probiere es, unter Abwägung der ggf. zu erwartenden Nachteile, als eine Idee gar nicht in Angriff zu nehmen.

    Wem das Ganze zu ausführlich war, hier das Video von quirky in dem das Konzept in 30 Sekunden erklärt wird.

    Quirky In 30 Seconds from ben kaufman on Vimeo.

     
  • Andreas 07:45 am 12. Mai 2009 | 3 Permalink | Reply
    Tags: , , , , mut,

    Saltoback 5mIch kann mich gar nicht oft genug wiederholen wenn ich sage, dass man keine Idee leichtfertig verwerfen sollte, egal wie verrückt oder sinnlos sie im ersten Moment auch erscheinen mag.

    Die größte Hürde einer Idee ist es wahrgenommen bzw. ernstgenommen zu werden – auch dies habe ich schon wiederholt betont.

    Um aber auf Worte Taten in Form von Beispielen folgen zu lassen, möchte ich Ihnen heute 10 Beispiele (gefunden im Nichegeek.com Blog) liefern, die meine Einstellung beweisen und Sie zu mehr Mut mit Ihren Ideen motivieren sollen:

    1. Die 1-Million-Dollar Homepage Noch einfacher geht es nicht. Der damals 21 jährige Student Alex Tew erstellte eine Homepage und verkaufte 1.000.000 Pixel auf dieser Seite als Werbefläche für je 1 USD/Pixel. Die Idee funktionierte und heute ist Alex Millionär.
    2. Hinter PickyDomain steckt eine Geschäftsidee, von der jeder sagen würde, dass dies kein Mensch braucht. Jeder, der eine Website hat, braucht auch eine Domain, also eine Internetadresse, unter der die Seite im Netz gefunden wird. Idealerweise sollte diese Adresse einen hohen Wiedererkennungswert haben, gut klingen, leicht zu merken sein und etwas mit dem Inhalt der Seite zu tun haben. Und genau das ist der Service von PickyDomain. Sollten Sie auf der Suche nach einem guten Domainnamen sein, schlägt Ihnen PickyDomain einen vor. Mit dieser Geschäftsidee wird PickyDomain in diesem Jahr einen 6-stelligen Betrag erlösen.
    3. Braucht Ihr Hund eine Brille? Ich denke, Sie werden mit “Nein” antworten und doch wurden die Gründer von Doggles mit der Idee, Brillen für Hunde online zu vertreiben, Millionäre.
    4. LaserMonks ist eine weitere Skurilität des Netzes. Es sind 8 Mönche in einer Abtei in Monroe (USA – wo sonst), die Ihre Druckerpatronen wieder auffüllen. Im Jahr 2005 haben sie damit satte 2,5 Millionen USD (ca. 1,9 Mio. €) umgesetzt.
    5. Würden Sie einen AntennaBall (eine Art Fuchsschwanz in Ballform) an der Antenne Ihres Autos befestigen? Nein? Und doch wurde Jason Wall mit genau dieser Geschäftsidee – also diese Antennen-Bälle im Internet zu verkaufen – zum Millionär.
    6. FitDeck ein Kartenspiel mit Turn- und Workoutübungen für verschiedene Gelegenheiten ist eine weitere ungewöhnliche Idee. Für verschiedene Zielgruppen werden unterschiedlichste Work-Out Kategorien angeboten. Ein Kartenspiel kostet 18,95 $ (ca. 15 €) und bescherte dem früheren Navy Seal und Fitness Trainer Phil Black letztes Jahr einen Umsatz von 4,7 Mio $ (~ 3,6 Mio €).
    7. Auf den ersten Blick wirkt die Idee von PositivesDating.com geschmacklos. Auf den zweiten Blick aber ist die Idee wirklich gut. Auch HIV-positive Menschen haben weiterhin das Bedürfnis nach Nähe und Partnerschaft. Mit PositivesDating.com haben Paul Graves und Brandon Koechlin eine Plattform geschaffen, auf denen sich HIV-Infizierte mit anderen HIV-Infizierten Menschen zu Dates verabreden können.
    8. Aus der Kategorie “Dinge, die die Welt nicht braucht” kommt auch die Idee der Designer Diaper Bags, also Designer Windeltaschen. Christie Rein designte Windeltaschen, die chic sind und 2-4 Windeln für unterwegs Platz bieten. Innerhalb von einem Jahr erwirtschaftete sie so ca. 180.000 $ (ca. 140.000 €). Heute ist das Sortiment von 22 Taschen weltweit online sowie in 120 Botiquen für 14,99 $/Stück (ca. 12 €) erhältlich.
    9. Die folgende Idee kann nur in Amerika entstehen. Lucky Wishbone ist eine Tradition zu Thanksgiving in Amerika, bei der ein Knochen von zwei Personen gebrochen werden muss. Die Person, auf deren Seite der Knochen bricht, hat im kommenden Jahr besonders viel Glück. Da es offenbar während den Thanksgiving Essen in Amerika regelmäßig zu Streitigkeiten wegen dieser Knochen kommt (scheinbar sind nie genug davon da), hat sich Ken Ahroni dazu entschlossen, diese Knochen aus Plastik anzubieten. Heute produziert Ken 30.000 Knochen/Tag und hat 2006 die Millionen Dollar Umsatzgrenze genommen.
    10. Zum Schluss der Liste kommt eine Idee, die ich besonders gut, weil so schön verrückt, finde. Mit SantaMail hat der Gründer Byron Reese den Nerv von Millionen Kindern und Eltern getroffen. Er hat sich eine Adresse am Nordpol registrieren lassen und schickt, auf Bestellung, personalisierte Briefe als vermeintlicher Weihnachtsmann an Kinder. 10 Dollar (7,50 €) kostet es die Eltern einen vorgefertigten Brief vom Weihnachtsmann an die Kinder schicken zu lassen. Seit dem Geschäftsstart, im Jahr 2001, hat Byron schon mehr als 200.000 Briefe verschickt.

    Ich hoffe Sie werden, wie ich, zu der Erkenntnis kommen, dass heute wirklich alles möglich und nichts mehr undenkbar ist. Nehmen Sie Ihren Mut und versuchen Sie einfach Ihre Ideen auch umzusetzen.

    Creative Commons License photo credit: HERRUWE

     
  • Andreas 20:45 am 5. Mai 2009 | 28 Permalink | Reply
    Tags: , , mut, , rückblick, scheitern,

    Be the Difference that Makes the Difference
    Eine Idee und ihre Umsetzung hat einen harten Weg vor sich. Zunächst muss einmal die Idee entstehen. Im weiteren Verlauf, muss der, der die Idee hatte, zu seiner Idee stehen und den Mut aufbringen sich mit ihr eingehend zu befassen und die Umsetzung in Erwägung ziehen.

    Es ist also schon recht viel nötig, damit eine Idee überhaupt erst einmal auf den Weg geschickt wird. Wer jetzt denk, damit wäre der “Drops gelutscht” und jetzt läuft es quasi von selbst, der täuscht sich gewaltig. Denn sind wir mit unserer Idee erstmal auf dem Weg gibt es noch viele weitere “Gefahren”. Über eine dieser Gefahren möchte ich heute schreiben – die Motivation.

    Nach dem Mut, bzw. dem fehlenden Mut (zur Umsetzung nämlich), ist die Motivation der zweitgrößte Feind einer noch so guten Idee. Viele werden sich fragen, warum? Die Motivation für ein Projekt blüht auf, wenn ich mich dazu entschlossen habe den Weg zu gehen, aufzubrechen ein Projekt umzusetzten. In dieser Phase ist man voll Tatendrang und motiviert bis in die Haarspitzen. Es ist auch nicht diese Motivation, die ich als Feind des Projektes oder der Idee sehe. Es ist die Motivation, die abflacht und die eines Tages auf einmal weg ist.

    Die Gründe warum die Motivation nachlässt und eines Morgens nicht mehr da ist, wo wir sie abends zuvor noch gesehen haben, sind vielfältig:

    • der Erfolg bleibt im gewünschten Maße aus
    • man hat andere Ideen, die auf einmal viel brillianter wirken
    • man arbeitet an mehreren Projekten gleichzeitig und ein Projekt verschlingt auf einmal mehr Zeit
    • an Stelle eines weiteren Projektes kann es auch die “reguläre” Arbeit sein der man nachgeht und die nicht ausreichend Zeit lässt das Projekt zu verfolgen

    Ich bin mir sicher, viele meiner Leser könnten die Liste der Gründe beliebig fortsetzen. Ist die Motiation erstmal weg ,setzt ein schleichender Prozess ein. Man verschiebt Aufgaben, man erledigt Dinge halbherzig und das, nicht zufriedenstellende, Resultat verringert die Motivation noch weiter. Die Abwärtsspirale kommt in Gang und die Idee, das Projekt, ist in ernsthafter Gefahr.

    Was tun?

    Zunächst, was sollten Sie nicht tun? Nichts überstürzen. Fällen Sie jetzt nicht aus der negativen Stimmung heraus (und Sie sind sicher negativer Stimmung denn Sie stellen fest, dass Ihre tolle Idee nicht mehr so toll ist oder nicht so funktioniert, wie Sie es anfänglich geplant haben) eine folgenschwere Entscheidung. Nehmen Sie sich Zeit um Ihre Idee, Ihr Projekt zu überdenken. Reflektieren Sie was schief gegangen ist. Sinnvoll ist es jetzt, sich die Aufzeichnungen hervorzusuchen, die Sie bei der Umsetzung der Idee gemacht haben (vorrausgesetzt Sie haben meinen Tipp aus dem Blog befolgt). Schauen Sie sich an, welche Annahmen Sie damals getroffen haben, wie Ihr Projekt aussehen sollte und überprüfen Sie ob diese “Vision” heute noch Bestand hat. Sollten Sie eine solche Aufzeichnung nicht haben, können Sie immer noch ein Wunschszenario erstellen.

    Dann gilt es die Situation genau zu analysieren:

    • gab es eine Fehleinschätzung bei der damaligen Planung
    • haben Sie einige Ihrer Ziele nicht erreicht
    • waren die Teilschritte falsch oder nicht korrekt eingeschätzt

    Gehen Sie selbstkritisch und vor allen Dingen offen mit sich ins Gericht und analysieren Sie die Situation genau.

    Abbrechen oder neu ausrichten und weitermachen?

    Basierend auf den Erkenntnissen die sich aus der genauen Situationsanalyse ergeben, können Sie nun Entscheidungen treffen, die Sie auch später nicht bereuen werden. Auch hier gilt es schonungslos ehrlich zu sich selbst zu sein.

    Viele Ideen bedürfen nur einer Korrektur um wieder fit gemacht zu werden. Einer der Hauptfehler liegt darin, dass man sich am Anfang zu viel zugetraut hat und dabei die anderen Lebensbereiche (Job, Familie, Hobbies) zu wenig berücksichtigt hat. Zeit ist hier das Zauberwort. Wenn man nur noch arbeitet und sich nach der Arbeit der Umsetzung seiner Idee widment, bleibt die Erholung und andere wichtige Lebensbereiche auf der Strecke. Das kann man nicht auf Dauer durchhalten.

    Auch wenn der Erfolg ausbleibt, sehen Sie sich Ihr Konzept noch einmal genau an. Was wollen Sie erreichen? Vielleicht müssen kleine Anpassungen gemacht werden damit es zu einem Erfolg wird.

    Das Wichtigste ist, nicht sofort die Flinte ins Korn zu werfen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und an der Stelle, an der Sie jetzt sind, waren vor Ihnen schon viele andere auch. Hier trennt sich die “Spreu vom Weizen”, wie man so schön sagt. Lernen Sie aus den Fehlern und nehmen Sie die nötigen Anpassungen vor, um die Motivation wieder zu erlangen. Drehen Sie Ihren Zeitplan etwas runter, richten Sie sich neu aus und schon geht es weiter.

    Aber: sollten Sie feststellen, dass Sie wirklich nicht weiterkommen oder es zeitlich nicht geregelt bekommen, kann es auch besser sein das Buch final zu schließen und sich die Sackgasse einzugestehen, in die man sich verrannt hat. Sparen Sie sich Ihre Lust und Zeit für die nächste Idee auf. Wenn Sie den Kopf erstmal wieder frei haben, wird sie bestimmt nicht lange auf sich warten lassen.

    Creative Commons License photo credit: Faithful Chant

     
  • Andreas 08:36 am 29. Januar 2009 | 2 Permalink | Reply
    Tags: 10 hoch 100, dritten welt, , , kinderarmut in deutschland, mut, , roten kreuz, unicef

    Hand aufs Herz, worum drehen sich in der Regel Ihre Ideen?

    Genau, meistens um Sie, Ihren Beruf, Ihr Hobby, Ihre Familie oder maximal um Ihr engeres Umfeld. Viele der Ideen, die wir entwickeln, sind Ich-bezogen und drehen sich um die eigene Situation bzw. um dessen Verbesserung. Das ist gar nicht mal so ungewöhnlich und weit weniger egoistisch als es jetzt erscheinen mag. Ideen entstehen häufig in der Konsequenz längeren Nachdenkens und Beschäftigung mit einer Situation, Fragestellung oder einem Problem.

    Es gibt aber auch Menschen und Organisationen, die sich stark mit der Situation anderer Menschen beschäftigen und darüber nachdenken, wie sie anderen Menschen helfen können. Sie entwickeln dann Ideen, was man unternehmen könnte um beispielsweise den Menschen in der dritten Welt zu helfen oder wie man die Kinderarmut in Deutschland bekämpfen kann. Von diesen Menschen kann es nie genug geben. Das Problem ist nur, dass in den häufigsten Fällen die Mittel fehlen Ihre eigenen Ideen umzusetzen. Die wenigsten sind wie Bob Geldorf, der seine Popularität und sein Geld für die Umsetzung seiner wohltätigen Ideen nutzen kann.

    Diese Menschen mit Ideen aber ohne die Möglichkeit, die Ideen eigenständig umzusetzen gibt es aktuell ein tolles Projekt. Es ist vergleichbar mit dem Ideencast hier auf meinem Blog. Ideen, die nicht selbst umgesetzt werden können werden veröffentlicht, so dass ein anderer sie vielleicht umsetzt. Dieses Projekt wird nicht, wie man nun vermuten könnte, von UNICEF oder vom Roten Kreuz getragen.

    Mit dem Projekt 10 hoch 100 geht der Internetmogul Google, zum 10. Jubiläum, den nächsten Schritt seines Firmencredos “Don´t do Evil“. Das Ziel des Projektes beschriebt Google so:

    Nie zuvor in der Geschichte besaßen so viele Menschen so viele Informationen, so viele technische Mittel und so vielfältige Chancen, gute Ideen zu verwirklichen. Doch gleichzeitig könnten so viele Menschen aller gesellschaftlichen Schichten sehr viel Hilfe brauchen, sei es in kleinem oder großem Umfang.

    Vor diesem Hintergrund bekräftigen nun neue Studien die alte Weisheit, dass es ab einem grundlegenden Niveau an materiellem Wohlstand nur eine einzige Sache gibt, die auf Dauer Glück und Befriedigung verschafft, nämlich anderen Menschen zu helfen.

    Besser gesagt: Zu helfen hilft beiden, dem Helfenden ebenso wie dem Hilfeempfänger.

    Bis zum 20. Oktober 2008 konnte man Google seine Ideen schicken, wie man die Welt verbessern kann. Es wurden Ideen zu folgenden Kategorien gesucht:

    • Gemeinschaft: Wie können wir die Verbindungen zwischen Menschen stärken, Communities aufbauen und einzigartige Kulturen schützen?
    • Chancen: Wie können wir Menschen dabei unterstützen, ihre Familien und sich selbst besser zu versorgen?
    • Energie: Wie können wir weltweit Schritte in Richtung sicherer, umweltfreundlicher und preisgünstiger Energie einleiten?
    • Umwelt: Wie können wir ein globales Ökosystem fördern, das umweltfreundlicher und nachhaltiger ist?
    • Gesundheit: Wie können wir Menschen helfen, länger und gesünder zu leben?
    • Bildung: Wie können wir für mehr Menschen leichter Zugang zu besserer Bildung ermöglichen?
    • Schutz: Wie können wir dazu beitragen, dass alle Menschen einen sicheren Platz zum Leben haben?
    • Alles andere: Manchmal passen die besten Ideen in keine Kategorie.

    Ab dem 17. März werden dann die Ideen präsentiert und zur Abstimmung gestellt. Jeder kann seine Stimme einer Idee geben, die er für besonders umsetzungswürdig hält. Die Idee mit den meisten Stimmen wird in der Umsetzung von Google mit 10 Millionen US-Dollar unterstützt.

    Böse Zungen werden es für einen PR-Trick von Google halten und selbstverständlich sind die PR-Effekte gewünscht. Warum aber auch nicht? Mit den 10 Millionen USD können viele sinnvolle Projekte durchgezogen werden, die das Leben vieler Menschen, die wahrscheinlich von Google noch nie etwas gehört haben weil Sie keinen PC und vielleicht noch nicht einmal fließendes Wasser haben, enorm verbessern wird.

    Ich finde diese Aktion wirklich achtsam und möchte alle Leser meines Blogs dazu anregen bei der Abstimmung mitzumachen. Sie können sich von Goolge auf eine Erinnerungsliste setzen lassen und bekommen dann eine eMail sobald die Abstimmung beginnt. Auch hier im Blog werde ich das Projekt verfolgen und über den Gewinner berichten. Das beigefügte Video ist eine sehr schöne Veranschaulichung, dass es um die kleinen Dinge im Leben geht, die den Unterschied machen.

     
  • Andreas 22:21 am 12. Januar 2009 | 2 Permalink | Reply
    Tags: basicthinking, , mut, robert basic, ,

    4-3-2-1Seit einer Woche herrscht Unruhe in der Bloggerwelt. Ziemlich genau vor einer Woche hat nämlich der Top-Blogger Deutschlands, Robert Basic, angekündigt seinen Blog zu verkaufen. Laut seiner eigenen Aussage startet er regelmäßig (alle 12-24 Monate) etwas Neues. In seiner Laufbahn hat er schon viele Projekte gestartet: MEX Blog, WoW-Gruppenblog und einen E-Bay Blog. In der Erklärung schreibt er: “... es reize ihn eher etwas von ganz vorne zu starten und aufzubauen als einen erfolgreichen Blog zu managen…“.

    Durch die große Popularität seines Blogs trägt Robert die Bürde des “A-Bloggers”. in einem Interview mit ihm wurde kürzlich der berühmte Satz aus dem Hollywood-Blockbuster “Spiderman” zitiert: “Aus großer Macht folgt große Verantwortung”. Nach eigenen Angaben auch einer der Gründe warum es kribbelt etwas Neues zu starten. Einen Blog, bei dem man nicht ständig darauf achten muss, was man sagt, wie man es sagt, etc.
    (mehr …)

     
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