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  • Andreas 20:45 am 5. Mai 2009 | 28 Permalink | Reply
    Tags: , motivation, , , rückblick, scheitern,

    Be the Difference that Makes the Difference
    Eine Idee und ihre Umsetzung hat einen harten Weg vor sich. Zunächst muss einmal die Idee entstehen. Im weiteren Verlauf, muss der, der die Idee hatte, zu seiner Idee stehen und den Mut aufbringen sich mit ihr eingehend zu befassen und die Umsetzung in Erwägung ziehen.

    Es ist also schon recht viel nötig, damit eine Idee überhaupt erst einmal auf den Weg geschickt wird. Wer jetzt denk, damit wäre der “Drops gelutscht” und jetzt läuft es quasi von selbst, der täuscht sich gewaltig. Denn sind wir mit unserer Idee erstmal auf dem Weg gibt es noch viele weitere “Gefahren”. Über eine dieser Gefahren möchte ich heute schreiben – die Motivation.

    Nach dem Mut, bzw. dem fehlenden Mut (zur Umsetzung nämlich), ist die Motivation der zweitgrößte Feind einer noch so guten Idee. Viele werden sich fragen, warum? Die Motivation für ein Projekt blüht auf, wenn ich mich dazu entschlossen habe den Weg zu gehen, aufzubrechen ein Projekt umzusetzten. In dieser Phase ist man voll Tatendrang und motiviert bis in die Haarspitzen. Es ist auch nicht diese Motivation, die ich als Feind des Projektes oder der Idee sehe. Es ist die Motivation, die abflacht und die eines Tages auf einmal weg ist.

    Die Gründe warum die Motivation nachlässt und eines Morgens nicht mehr da ist, wo wir sie abends zuvor noch gesehen haben, sind vielfältig:

    • der Erfolg bleibt im gewünschten Maße aus
    • man hat andere Ideen, die auf einmal viel brillianter wirken
    • man arbeitet an mehreren Projekten gleichzeitig und ein Projekt verschlingt auf einmal mehr Zeit
    • an Stelle eines weiteren Projektes kann es auch die “reguläre” Arbeit sein der man nachgeht und die nicht ausreichend Zeit lässt das Projekt zu verfolgen

    Ich bin mir sicher, viele meiner Leser könnten die Liste der Gründe beliebig fortsetzen. Ist die Motiation erstmal weg ,setzt ein schleichender Prozess ein. Man verschiebt Aufgaben, man erledigt Dinge halbherzig und das, nicht zufriedenstellende, Resultat verringert die Motivation noch weiter. Die Abwärtsspirale kommt in Gang und die Idee, das Projekt, ist in ernsthafter Gefahr.

    Was tun?

    Zunächst, was sollten Sie nicht tun? Nichts überstürzen. Fällen Sie jetzt nicht aus der negativen Stimmung heraus (und Sie sind sicher negativer Stimmung denn Sie stellen fest, dass Ihre tolle Idee nicht mehr so toll ist oder nicht so funktioniert, wie Sie es anfänglich geplant haben) eine folgenschwere Entscheidung. Nehmen Sie sich Zeit um Ihre Idee, Ihr Projekt zu überdenken. Reflektieren Sie was schief gegangen ist. Sinnvoll ist es jetzt, sich die Aufzeichnungen hervorzusuchen, die Sie bei der Umsetzung der Idee gemacht haben (vorrausgesetzt Sie haben meinen Tipp aus dem Blog befolgt). Schauen Sie sich an, welche Annahmen Sie damals getroffen haben, wie Ihr Projekt aussehen sollte und überprüfen Sie ob diese “Vision” heute noch Bestand hat. Sollten Sie eine solche Aufzeichnung nicht haben, können Sie immer noch ein Wunschszenario erstellen.

    Dann gilt es die Situation genau zu analysieren:

    • gab es eine Fehleinschätzung bei der damaligen Planung
    • haben Sie einige Ihrer Ziele nicht erreicht
    • waren die Teilschritte falsch oder nicht korrekt eingeschätzt

    Gehen Sie selbstkritisch und vor allen Dingen offen mit sich ins Gericht und analysieren Sie die Situation genau.

    Abbrechen oder neu ausrichten und weitermachen?

    Basierend auf den Erkenntnissen die sich aus der genauen Situationsanalyse ergeben, können Sie nun Entscheidungen treffen, die Sie auch später nicht bereuen werden. Auch hier gilt es schonungslos ehrlich zu sich selbst zu sein.

    Viele Ideen bedürfen nur einer Korrektur um wieder fit gemacht zu werden. Einer der Hauptfehler liegt darin, dass man sich am Anfang zu viel zugetraut hat und dabei die anderen Lebensbereiche (Job, Familie, Hobbies) zu wenig berücksichtigt hat. Zeit ist hier das Zauberwort. Wenn man nur noch arbeitet und sich nach der Arbeit der Umsetzung seiner Idee widment, bleibt die Erholung und andere wichtige Lebensbereiche auf der Strecke. Das kann man nicht auf Dauer durchhalten.

    Auch wenn der Erfolg ausbleibt, sehen Sie sich Ihr Konzept noch einmal genau an. Was wollen Sie erreichen? Vielleicht müssen kleine Anpassungen gemacht werden damit es zu einem Erfolg wird.

    Das Wichtigste ist, nicht sofort die Flinte ins Korn zu werfen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und an der Stelle, an der Sie jetzt sind, waren vor Ihnen schon viele andere auch. Hier trennt sich die “Spreu vom Weizen”, wie man so schön sagt. Lernen Sie aus den Fehlern und nehmen Sie die nötigen Anpassungen vor, um die Motivation wieder zu erlangen. Drehen Sie Ihren Zeitplan etwas runter, richten Sie sich neu aus und schon geht es weiter.

    Aber: sollten Sie feststellen, dass Sie wirklich nicht weiterkommen oder es zeitlich nicht geregelt bekommen, kann es auch besser sein das Buch final zu schließen und sich die Sackgasse einzugestehen, in die man sich verrannt hat. Sparen Sie sich Ihre Lust und Zeit für die nächste Idee auf. Wenn Sie den Kopf erstmal wieder frei haben, wird sie bestimmt nicht lange auf sich warten lassen.

    Creative Commons License photo credit: Faithful Chant

     
  • Andreas 21:54 am 11. März 2009 | 0 Permalink | Reply
    Tags: , , motivation

    ChessEnde letzten Jahres habe ich einen Blogpost verfasst, der sich mit der, sich anbahnenden, Krise beschäftigt. Ich habe darin jedoch mehr die Chance im Fokus und weniger die Gefahr.

    Nach fast einem Quartal im Krisenjahr 2009 gibt es schon einige, die durch die Wirtschaftskrise ihren Arbeitsplatz verloren haben. Neben der Suche nach einem Job, sehen viele auch einen Weg aus der Arbeitslosigkeit, in dem sie eine Idee aufgreifen und versuchen sich mit dieser Idee selbstständig zu machen. Im Blog von Jeff Cornwall habe ich einen interessanten Begriff hierfür gefunden: “Unternehmer aus Versehen(”Accidental Entrepreneurs”).

    In einer solchen Situation nicht den Kopf in den Sand zu stecken sondern seine Zukunft aktiv gestalten zu wollen ist genau der richtige Weg. Wer mit seiner Idee wirtschaftlichen Erfolg haben will, dem möchte ich die 3 M´s von Jeff Cornwall ans Herz legen – egal mit welchem Hintergrund Sie sich mit Ihrer Idee selbstständig machen möchten.

    Gibt es einen Markt?

    Sie müssen herausfinden, ob es genügend Menschen gibt, die für das was Sie anbieten möchten (Produkte, Dienstleistungen) Geld ausgeben würden. Genügend ist hierbei ein wichtiger Begriff. Es müssen so viele sein, dass Sie davon leben können.

    Diese Frage sollten Sie sich auch stellen, wenn Sie beispielsweise einen Blog starten möchten ohne das primäre Ziel Geld damit zu verdienen. Bei der Themenauswahl sollten Sie sich die Frage stellen ob das Thema für ausreichend Menschen interessant sein könnte.

    Diese Art von Analyse ist nie einfach zu bewerkstelligen und weder ich noch Jeff Cornwall können Ihnen im Blog wirkliche Patentrezepte an die Hand geben. Wenn Sie ein Produkt oder eine Dienstleistung anbieten möchten, versuchen Sie sich den idealen Kunden vorzustellen. Was tut er, wie viel Geld hat er wiederum zur Verfügung, etc. Dann müssen Sie herausfinden, wie viele dieser Kunden es wohl geben könnte. Es gibt für Deutschland gute und frei verfügbare Informationen über Demographie und mit intensiver Recherche von Google & Co. lässt sich fast alles in Erfahrung bringen. Versuchen Sie mit Menschen zu sprechen, die Ihr Produkt Ihrer Meinung nach kaufen würden um zu überprüfen ob Ihre Annahmen richtig waren. Gibt es bereits Firmen oder Organisationen, die ein ähnliches Produkt anbieten? Versuchen Sie mit diesen ins Gespräch zu kommen, um herauszufinden wie sie es machen. Sie müssen Ihre Kunden und die Branche in die Sie einsteigen möchten genau kennen. Wer sind die großen Spieler und was können Sie besser als die Marktteilnehmer?

    Kann ich eine gesunde Marge erzielen?

    Die nächste, elementare Frage, die Sie für sich und Ihre Idee klären müssen ist, ob es eine Marge gibt – also ob Sie einen höheren Preis für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung erzielen können als es Sie in der Herstellung kostet. Sie müssen hierfür keinen ausgefeilten Businessplan erstellen. Meist reicht schon eine fundierte Einschätzung des Verkaufspreises, den Sie meinen erzielen zu können. Von diesem müssen Sie Ihre Kosten abziehen – vergessen Sie dabei nicht Ihr eigenes Gehalt und zwar so viel, dass Sie damit Ihre Grundbedürfnisse decken können.

    Ist das was für mich?

    Sie können eine tolle Idee haben und den Markt genau eruieren. Sie sind sich sicher, dass sich Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung gut verkaufen ließe und Sie damit auch sicherlich Geld verdienen könnten. Wenn Sie diese letzte Frage mit “nein” beantworten, lassen Sie die Finger davon. Es geht bei dieser Frage darum, ob Sie in der Lage sind all Ihre Ideen und Pläne in Taten umzusetzen. Nur ein zweifelsfreies und klares “Ja” bestätigt das Herzblut, das Sie benötigen werden um Ihre junge Idee durch die Herausforderungen des täglichen Geschäftsalltages zu steuern.

    Viele von uns haben Ideen von denen Sie denken, man könnte sie erfolgreich in Geschäftsideen umsetzen. So manche Bauchlandung hätte durch eine objektive Betrachtung und Überprüfung der 3 Punkte vermieden werden können. Speziell der Verlust des Arbeitsplatzes und des festen Einkommens kann panische Affektreaktionen hervorrufen. Durch diese getrieben, stürzt man sich auf Ideen die halbgar sind oder nicht das Potenzial haben einen Full-Time Job zu ersetzen. Das kostet die Motivation und kostbare Zeit. Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn Ihnen der Job abhanden kommt. Das soziale Netz in Deutschland wird Sie, zumindest eine Zeit lang, auffangen und Sie können sich ausreichend Zeit nehmen an Ihrem Konzept zu arbeiten. Parallel kann es nie schlecht sein sich, als Plan B, weiter zu bewerben.

    Creative Commons License photo credit: frankblacknoir

     
  • Andreas 19:55 am 20. Januar 2009 | 2 Permalink | Reply
    Tags: , motivation,

    Empty CageVor einigen Tagen fand ich auf der Seite der Sueddeutschen einen sehr interessanten Artikel zum Thema Kreativität, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Der Artikel räumt mit zahlreichen Vorurteilen über Kreativität und Kreative auf und stellt folgendes klar:

    1. Kreative Menschen sind “normal”
    2. Kreativität lässt sich kaum messen
    3. Kreativität ist nicht trainierbar
    4. Brainstorming funktioniert nicht
    5. Kreativität ist harte Arbeit

    Zwei Experten wurden zum Thema befragt, Sozialpsychologe Wolfgang Stroebe von der Universität im niederländischen Utrecht und Ernst Hany, Persönlichkeitspsychologe an der Universität Erfurt.

    (mehr …)

     
  • Andreas 09:46 am 19. Januar 2009 | 1 Permalink | Reply
    Tags: , motivation, Richard St. John

    First 360Liebe Leser, das Warten hat sich gelohnt. Sie finden auf meinem Blog hier nun das, worauf Sie, worauf die gesamte Menschheit schon immer gewartet hat. Ich habe es, “Das Geheimnis von Erfolg”.

    Ziemlich reißerisch, nicht?

    Dabei schmücke ich mich auch noch mit fremden Federn. Denn nicht ich habe es entdeckt sondern Richard St. John behauptet dies zumindest. TrendsderZukunft hat jüngst seine Theorie kurz zusammengefasst. (mehr …)

     
  • Andreas 19:13 am 22. Dezember 2008 | 2 Permalink | Reply
    Tags: , , motivation, , , ,

    stock market crash babe
    Creative Commons License photo credit: mudpig

    Heute ist der 22. Dezember. Es sind noch zwei Tage bis Weihnachten, noch 9 Tage bis 2008 endet. Haben Sie sich vielleicht, aufgrund der arbeitnehmerfreundlichen Lage der Weihnachstfeiertage und des Jahreswechsels, die restlichen Urlaubstage zusammengekratzt, um zum Jahresende eine längere Auszeit zu nehmen? Eine ideale Zeit also, in sich zu gehen und über das Jahr 2008 nachzudenken. Mal Hand aufs Herz, wie viele Ihrer Pläne die Sie ca. vor 12 Monaten gefasst hatten, konnten Sie realisieren? Wie viele Ideen, die Ihnen in den letzten 11 1/2 Monaten kamen, haben Sie angefasst? Vielleicht antworten Sie ja im Kommentar – oder behalten Sie es einfach für sich ABER: bewerten Sie es und ziehen Sie daraus Ihre Schlüsse für das Jahr 2009.

    Die kommenden Tage, die sicher auch die eine oder andere ruhige Minute bieten werden, eignen sich gut sich für das kommende Jahr aufzustellen. Ich meine dabei nicht die obligatorischen Vorsätze für das neue Jahr, die man am 5. Januar wieder über Bord wirft. Gemeint sind hier die großen Ideen, die in Ihnen spuken und die Sie nicht loswerden. Sie wissen, es ist immer das Beste, diese Ideen schnellstmöglich in Angriff zu nehmen denn nach 62 Tagen sinkt die Überlebenschance einer Idee. Aber speziell für Ideen, die in die Richtung einer eigenen Karriere gehen, ist es jetzt allerhöchste Zeit. Warum? Nun… (mehr …)

     
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