Neues: mobil RSS

  • Andreas 18:15 am 6. Februar 2009 | 9 Permalink | Reply
    Tags: aufkleber, , , mobil, , , semapedia

    tagged and added to del.icio.usUnd schon wieder ist Freitag und damit Zeit für die Bekanntgabe meiner “Seite der Woche“. Auch diese Woche werde ich wieder eine Seite vorstellen, die mir gut gefallen hat. Im Post der letzten Woche, hatte ich zur Wahl gestellt, ob ich diese Prozedur unverändert fortsetze oder ob ich meinen Lesern die Wahl lasse. Bisher geht die Abstimmung recht schleppend vor sich, daher hier noch einmal die Verweis auf die Umfrage:

    Bis es ein repräsentatives Ergebnis gibt, geht es hier wie gewohnt weiter.

    Die Seite der Woche beschäftigt sich dieses Mal mit einem Thema, das in den Ideencasts schon des öfteren angerissen wurde, hier und hier. Es geht darum, die Online-Welt mit der Offline-Welt zu verbinden. Sehr interessant finde ich in diesem Zusammenhang das Projekt Semapedia.org.

    Die Idee ist, Gegenstände des täglichen “realen” Lebens mit Wikipedia zu verknüpfen. Dies soll durch, für das Handy lesbare, physische Hyperlinks geschehen – sogenannte Semapedia-Tags. An diese Hyperlinks zu kommen ist ziemlich simple. Man geht auf die Seite Semapedia.org, gibt den Link des zu “taggenden” Gegenstands auf Wikipedia ein, druckt sich den entstandenen Aufkleber aus und befestigt ihn auf dem Gegenstand. Jetzt hat man die “Welt verlinkt“. Jeder Handynutzer kann nun, über seine Handy-Kamera, diesen Code einlesen und wird dann auf den entsprechenden Eintrag in Wikipedia verwiesen.

    Eine ziemlich coole Idee, wie ich finde. Für diesen Service kann ich mir sehr viele, nützliche Anwendungsbereiche vorstellen. Z. B. könnte man so historische Gebäude “taggen” und via Handy ad hoc erfahren vor welchem Gebäude man sich befindet und sich über die Geschichte informieren. Interessant wäre diese Anwendung auch für Museen oder andere Ausstellungen. Die Besucher könnten dann per Mobiltelefon sämtliche Informationen online abrufen.

    Auch wenn die Idee ziemlich abgedreht klingt und aussieht, kann ich mir durchaus vorstellen das es ein Konzept mit Zukunft sein könnte – so oder in abgewandelter Form.

    Was denken Sie darüber? Ihre Meinung interessiert mich und ich freue mich über Ihren Kommentar.

    Creative Commons License photo credit: [177]

     
  • Andreas 15:19 am 28. Januar 2009 | 4 Permalink | Reply
    Tags: , , gps, , , , , mobil

    iPhoneDer heutige Beitrag kommt von dem Blog Netzwertig.com. Die Autoren haben sich überlegt, welche Anwendungen Sie in 2009 gerne realisiert sehen möchten. Ein Post also der geradezu prädestiniert ist bei meinem Ideencasting mitzumachen. Die Autoren von Netzwertig.com konzentrieren sich dabei auf das mobile Internet, da sie hier viele interessante Anwendungsmöglichkeiten sehen. Die Gründe für Ihre Meinung sind:

    • 2009 wird das Jahr in dem das mobile Internet seinen wirklich Durchburch hat
    • Gute Endgeräte unterstützen diese Entwicklung (iPhone-Hype, Google Handy, etc.)
    • Zusatzausstattung wie GPS und Kamera wird bei Handys immer mehr Standard
    • die Kombination der technischen Komponenten ermöglicht völlig neuartige Anwendungsmöglichkeiten

    Aus den vielen verschiedenen Möglichkeiten haben sie 4 Favoriten gewählt und hier kurz beschrieben:

    1. GPS-basierte Version von Facebook
      Mein bevorzugtes Social Network Facebook bietet bereits eine sehr gute mobile Site und installierbare Apps unter anderem für das iPhone und für Blackberrys. Was fehlt, ist eine Verknüpfung mit den in immer mehr Geräten vorhandenen GPS-Empfängern. Dann könnte man sehen, welche Kontakte sich gerade in der Nähe befinden oder schon einmal an dem jeweiligen Ort waren. Vorstellbar ist auch, dass Facebook-Mitglieder Rezensionen von Locations hinterlassen können, die mir verraten, was mein Social Graph zum jeweiligen Ort zu sagen hat.Die Veröffentlichung einer GPS-basierten Facebook App für unterstützte Geräte im Laufe dieses Jahres ist wahrscheinlich. Zwar existieren bereits Dutzende mobiler Social Networks mit ortsbezogenen Funktionen, doch erscheint es mehr als müßig, dort erneut alle seine Kontakte sammeln zu müssen. Facebook, aber auch MySpace und andere führende Netzwerke, dürften in nächster Zeit ihre Aktivitäten im Mobile-Web-Bereich intensivieren und damit die meisten dieser speziell für Mobiltelefone geschaffenen Dienste überflüssig machen. Zumindest sollten sie dies tun.
    2. Identifikation von Gegenständen
      Applikationen wie Shazam oder SnapTell helfen dabei, Songs bzw. Bücher/DVDs/CDs zu identifizieren. Was ich mir wünsche, ist eine Anwendung, die diese Aufgabe für alltägliche Gegenstände übernimmt. Man fotografiert ein Kleidungsstück, ein Auto, ein Haus oder ein Denkmal. Die Applikation gleicht das Bild mit einer Datenbank ab und liefert relevante Informationen, z.B. Links zu Wikipedia, Zeitungsartikeln etc.Ob eine funktionsfähige Anwendung dieser Art tatsächlich 2009 auf den Markt kommen könnte, ist unsicher. Zwar gibt es mittlerweile taugliche, intelligente Bildsuchmaschinen, die nicht Meta-Informationen sondern die tatsächlichen Darstellungen durchsuchen und abgleichen. Allerdings würde die App eine enorme Datenbank im Rücken benötigen und müsste sich sehr flexibel im Umgang mit unterschiedlichen Lichteffekten und Perspektiven zeigen. Aber praktisch wäre es!
    3. Preisvergleich für stationären Handel
      Ein Horrorszenario für den Einzelhandel: Ein Verbraucher geht in den Elektronikmarkt, sucht nach interessanten Produkten, fotografiert den Barcode, lässt sich anzeigen, wo es die Ware günstiger gibt und kauft dann dort. Ob die Händler es wollen oder nicht – so wird es kommen. Es gibt bereits die ein oder andere App, mit der sich solche Preisvergleiche recht unkompliziert durchführen lassen sollen. Von einer, die wirklich gut funktioniert und breit eingesetzt werden kann, habe ich aber noch nicht gehört.Meine Traumanwendung in diesem Bereich liefert mir nach dem Fotografieren des Barcodes Bewertungen (z.B. von Amazon), eine Preisübersicht über Webshops SOWIE eine Liste von Läden im Umkreis, die das Produkt ebenfalls anbieten – unter Angabe des Preises natürlich. Da sich vermutlich kaum ein Händler an der Einspeisung solcher Daten beteiligen würde, müsste die App teilweise auf User Generated Content basieren. Ob damit dann tatsächlich eine Funktionalität wie beschrieben machbar ist, bleibt offen.
    4. Ortsbezogene, semantische und automatisierte Empfehlungen
      Wie schön wäre es, wenn man bei einem Spaziergang in der Heimatstadt oder während des touristischen Sightseeings automatisch Empfehlungen über das Mobiltelefon erhalten könnte, die nicht nur zum aktuellen Ort passen, sondern sich an den persönlichen Präferenzen und Vorlieben ausrichten? Man gibt einmalig Locations und Plätze an, die einem in einer beliebigen Stadt gut gefallen, sowie allgemeine Schlagworte zu Interessen (z.B. “Vinyl”, “80er”, “Schlittschuhlaufen”, “Literatur”), und fortan erhält man bei eingeschalteter Applikation Tipps zu Einrichtungen, Plätzen und Veranstaltungen in der unmittelbaren Nähe, die damit übereinstimmen.
      Prädestiniert für die Bereitstellung dieser Features wären Empfehlungsportale wie Qype oder Yelp, die auch bereits im mobilen Bereich aktiv sind. Als Basis für die Tipps würden die von den Nutzern eingetragenen Empfehlungen dienen, die mit Informationen aus externen Quellen angereichert und unter Einsatz semantischer Algorithmen sowie des GPS-Empfängers je nach Standort automatisch und personalisiert ausgeliefert werden. Bin ich zu anspruchsvoll?

    Da sind tolle Ideen dabei wie ich finde. In eine ähnlich Richtung ging ja bereits der Ideencast von Freshzweinull. Ich denke, in diesem Jahr könnte in dieser Richtung noch einiges passieren.

    Creative Commons License photo credit: William Hook

    Wichtige Info zum Ideencast!

    Haben auch Sie eine Idee oder einen Einfall wie man etwas verbessern könnte oder was Sie gerne umgesetzt sehen würden? Dann schreiben Sie mir eine e-Mail (lorxsion[ at ]googlemail.com) und ich werde Ihren Vorschlag hier veröffentlichen.

     
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