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  • Andreas 07:13 am 19. Mai 2009 | 9 Permalink | Reply
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    Alta VelocidadeDie Suche nach der ultimativen Quelle für Kreativität ist mit der Suche nach dem heiligen Gral vergleichbar. Viele suchen danach, keiner hat sie je gefunden oder auch nur eine Ahnung davon was es sein könnte. Der Prozess, wie Ideen entstehen, stellt die Wissenschaft immer noch vor ein unlösbares Phänomen. Eine Erforschung dieser Funktionsweise scheint ausgeschlossen, da es bei jedem Menschen anders funktioniert.

    Aufgrund dieses breiten Spektrums von Möglichkeiten wie Kreativität entsteht, ergeben sich auch unendlich viele Möglichkeiten diese zu fördern. Ich möchte in dem heutigen Post auf einige der verschiedenen Möglichkeiten eingehen. Lesen Sie sie in Ruhe, überlegen und testen Sie welche für Sie funktionieren kann.

    In früheren Beiträgen habe ich schon über Denkansätze geschrieben, die sich mit der Förderung von Kreativität befassen. Beispielsweise der Beitrag über John Cleese, der sein Unterbewusstsein die Kreativität erledigen läßt. Dieser Ansatz ist dem Praktmatiker zu passiv, er möchte etwas tun um seiner Kreativität auf die Sprünge zu helfen. Angeblich soll sich Kreativität durch äussere Einflusse steigern lassen hier durch die Farbe des Raumes, in dem man sich befindet.

    Im heutigen Beitrag möchte ich etwas griffiger zu Werke gehen und zwar mit richtigen Tipps was Sie machen können um kreativer zu sein. Anfangs möchte ich noch einmal auf meine bisherigen 10 Lieblingsmethoden für Kreativität hinweisen. Aber genug von mir – im Blog Überzeugend präsentieren von Dr. Michael Gerharz habe einen interessanten Artikel von Florian Rustler entdeckt. Auch er hat sich mit der Thematik der Kreativitätsförderung beschäftigt und der Post gefällt mir deshalb so gut, weil er sehr praxisnah ist.

    All die eingangs erwähnten Theorien zur Steigerung von Kreativität sind allgemeiner Natur. Sie wirken längerfristig, bringen keine sofortigen Resultate. Doch genau das ist es, was wir im heutigen Berufsleben brauchen – “Instant-On”-Creativity (Kreativität auf Knopfdruck). Genau für diese Art von Kreativität unter Druck muss man gewisse Techniken und Instrumente zur Hand haben, damit das Blatt vor einem nicht leer bleibt. Im Beitrag von Dr. Gerharz wird anhand eines Beispieles anschaulich erklärt was man machen kann. Ich möchte nicht allzu sehr ins Detail einsteigen sondern mich allgemein auf die Techniken beschränken.

    Die Aufgabe strukturiert angehen

    Zu allererst muss man sich darüber im Klaren sein, wo die Reise hingehen soll. Was ist das Ziel? Welches Problem gilt es zu lösen? Was wollen wir erreichen? (CPS – Creative Problem Solving). Hat man die Ziele und ggf. die Teilziele definiert und formuliert, kann man sich an die Ideensammlung machen.

    Brainstorming immer noch hilfreich

    Speziell wenn man nicht alleine sondern im Team arbeitet ist das Brainstorming immer noch eine geeignete Methode um schnell viele Denkansätze zu bekommen. Um effektiv und korrekt zu “brainstormen” ist es wichtig, dass man die einfachen Grundregeln kennt und einhält:

    1. nur ein Thema
    2. Vorschläge notieren, nicht bewerten
    3. jeder muss frei seine Vorschläge bringen können

    Durch diese kreative Zusammenarbeit lassen sich bereits viele Fragestellungen in eine Richtung lenken oder gar lösen.

    Blickwinkel verändern

    In vielen Situation sieht man sprichwörtlich “den Wald vor lauter Bäumen nicht”. Warum? Man versperrt sich selbst die Sicht, in dem man in bekannten und sicherlich auch bewährten Denkmustern denkt. Eine gute Methode um aus dieser Sackgasse herauszukommen ist, die Situation aus einer anderen Perspektive zu sehen. “Kopfstandmethode” nennt sich dies. Das Prinzip ist schnell erklärt. Nehmen Sie Ihre Aufgabenstellung und verkehren Sie sie ins Gegenteil. Beispielsweise könnte “Was müssen wir tun um unsere Kunden stärker an unser Unternehmen zu binden?” in der Kopfstandbetrachtung zu “Was müssen wir tun um unsere Kunden möglichst schnell loszuwerden?” werden. Die Antworten auf diese “verkehrte” Fragestellung gibt also die Antworten auf das, was nicht zu tun ist. Durch diese Methode bringt man das Gehirn auf Trab und ermöglicht frische Ansätze ausserhalb des Standards zu entwicklen.

    Osborne Checkliste

    Je nach dem an welchem Problem sie arbeiten, kann Ihnen die Technik der Osborne Checkliste weiterhelfen, die ich im Anders|Denken Blog entdeckt habe. Die Osborne Checkliste ist ein Fragenkatalog, der dabei helfen soll ein Problem zu lösen. Ansatz dabei ist, dass man oft zu kompliziert denkt und auf die naheliegendsten Dinge nicht kommt beziehungsweise die erstbeste Idee nimmt und nicht nachdenkt ob es ggf. bessere Lösungen gibt.

    Die 100er-Liste

    Das “Brainstorming für die One-Man Show” ist mir im imgriff-Blog über den Weg gelaufen. Diese Methode funktioniert ähnlich wie das Brainstorming in der Gruppe, nur alleine. Sie dient der Ideenfindung und ist ein erster Schritt zu Lösung einer Aufgabe oder eine Problems. Wichtig ist es, sich ungestört und wirklich konzentriert mit einer Fragestellung zu beschäftigen und nicht eher aufzuhören, bis man 100 Punkte notiert hat. Dies ist eine sehr radikale Methode doch die Arbeit wird sich lohnen.

    Dieser Beitrag kann keine vollständige Liste sein denn, wie eingangs erwähnt, handelt es sich bei “Kreativität” um ein so komplexes Thema, dass niemals wirklich abschließend und erschöpfend beantwortet werden kann. Im weiteren Verlauf werde ich weitere Tipps und Methoden präsentieren und ich hoffe, dass für Sie der ein oder andere Tipp dabei ist. Wenn Sie weitere Kreativitätstipps haben, freue ich mich wenn Sie mir einen Kommentar hinterlassen. Abschließend möchte ich Sie noch gerne auf einen Beitrag von Jochen Mai vom Karrierebibel-Blog aufmerksam machen. Er hatte, ebenfalls im Bezug auf Kreativität, die Abonennten seines Twitter-Channels befragt, wie Sie auf Ihre Ideen kommen und hat wirklich interessante Antworten bekommen – auch meine Antwort wurde veröffentlicht.

    Creative Commons License photo credit: Luciano Meirelles

     
  • Andreas 14:24 am 17. Februar 2009 | 24 Permalink | Reply
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    Basketball On A Warm Spring Evening

    Samen, die meisten fallen auf steinigen Grund, nur wenige treffen auf fruchtbaren Boden und keimen. (Zitat: Jesus, Neues Testament)

    Über diesen Auszug aus dem neuen Testament bin bei der Lektüre des Fokus gestolpert und habe ihn mir sofort notiert. Das Zitat lässt sich auch auf Ideen anwenden – mit Ideen ist es so, dass tagtäglich viele entstehen aber nur die wenigsten umgesetzt oder angegangen werden.

    Worin liegt der Grund dafür? Ich habe mich mit den mögliche Gründen beschäftigt. Meiner Meinung nach gibt es 3 Hauptursachen:

    • Fehlender Mut zur eigenen Idee
    • Fehlende Möglichkeit zur Umsetzung
    • Idee vergessen oder “aus den Auge verlieren

    Kommt Ihnen eine Idee und Sie finden Sie wirklich gut, fehlt Ihnen vielleicht der Mut diese Idee umzusetzen. Etwas neues anpacken bedeutet auch Neuland zu betreten und sich der Gefahr auszusetzen zu scheitern. Ich möchte in diesem Zusammenhang einen meiner Blogpost empfehlen – trauen Sie sich, etwas neues zu probieren.

    In einigen Fällen ist es tatsächlich so, dass man eine Idee hat, die man wirklich nicht selbst umsetzen kann. Es fehlen die Mittel, das Know-How, die Zeit oder alles zusammen. Man muss aber deshalb die Idee nicht gleich verwerfen. Es gibt mittlerweile zu so vielen Themengebieten sogenannte Crowdsourcing-Projekte, bei denen man seine Ideen einstreuen kann. Sollten Sie kein passendes Projekt finden, schicken Sie mir Ihre Idee. Ich veröffentliche Ihre Idee im Ideencast und konserviere sie so für die Zukunft.

    Doch kommen wir zum 3. und, meiner Ansicht, Hauptgrund warum Ideen nicht umgesetzt werden. Das Vergessen. Viele Ideen und Geistesblitze, die wir haben, kommen uns in willkürlichen Momenten und Situationen. Wir sind gerade mit etwas völlig anderem beschäftigt als uns eine Idee erwischt – eine Lösung zu einem Problem oder einfach nur ein guter Einfall. Jetzt ist sofortige Aktion gefordert denn ansonsten ist der Einfall so schnell wieder weg, wie er gekommen ist. Ich habe in diesem Zuge schon ein Instrument vorgestellt – den guten alten Notizblock – das wohl klassischste Instrument für Notizen aller Art. Im Zuge der weitreichenden Technisierung möchte ich die Liste der Instrumente, mit denen sich Ideen, Inspirationen und Einfälle aller Art einfangen und zur späteren Aufarbeitung festhalten lassen, erweitern.

    • Feedreader - beim Durchstöbern der abonnierten Feeds treffe ich regelmäßig auf tolle Ansätze oder mich inspiriert ein Blogeintrag zu einer Idee. In einem solchen Moment nutze ich nicht meine Notizbücher, denn den ganzen Link abzuschreiben und mir entsprechende Querverweise zu notieren dauert einfach zu lange. Als ambitionierter Nutzer des Google-Reader mache ich von den zahlreichen Funktionalitäten Gebrauch. Entweder, ich “markiere” den Beitrag, so dass ich ihn später wieder finde oder ich versende den Link aus dem Reader per eMail und füge der Mail stichpunktartig Gedankenstützen hinzu
    • E-Mail – nutze ich als zentrale Inbox. Wie oben beschrieben, landen hier meine Ideen, die ich aus dem Google Reader versende oder ich schicke mir Einfälle, die mir während der Arbeit kommen, als Notizmail. Als eMail Programm nutze ich GMail, da mir mein gutes altes Outlook zu viel des Guten war und GMail alles das kann, was Outlook auch kann. Zudem ist es immer und überall online verfügbar, was meine eMail Nutzung deutlich vereinfacht und erweitert hat. Besonders nützlich finde ich den Aufgabenplaner in GMail. Hier kann man eine Mail direkt in den Aufgabenplaner verschieben und hat so mit zwei Klicks aus der Idee eine Aufgabe zur Umsetzung gemacht.
    • Social Bookmarking – neben Feedreadern und eMail sind Bookmarking Seiten, also Dienste bei denen man beliebte Internetseiten markieren kann, ein nützliches Tool um Ideen und Inspirationen einzufangen. Ich nutze hierfür delicious. Wenn ich eine Homepage oder einen Blogbeitrag lese, der mir gefällt und den ich mir später noch einmal ansehen möchte, weil er interessante Informationen enthält, “bookmarke” ich ihn mit zwei Klicks. Zur besseren Verwaltung kann ich verschiedene Tags also Stichworte hinzufügen, damit ich später nicht die Übersicht über meine Bookmarks verliere. Ich kann ferner, ähnlich wie beim Linkversand über eMail, noch Notizen und Stichworte hinzufügen damit ich mich besser erinnern kann warum ich die Seite gebookmarkt habe. Sollten Sie, wie ich, den Service von Friendfeed nutzen, können Ihre Freunde genau verfolgen welche Seiten Sie als interessant markiert haben und welche Notizen Sie gemacht haben.

    Dies sind Beispiele und Anwendungen, wie ich sie gerne nutze. Mich interessiert sehr, wie Sie Ihr Ideen täglich einfangen. Schreiben Sie Ihre Methode in den Kommentar.
    Creative Commons License photo credit: StuSeeger

     
  • Andreas 21:47 am 12. Februar 2009 | 6 Permalink | Reply
    Tags: farbe rot, juliet zhu, , methode, ravi mehta, stimulus,

    go with the flowKreativität ist für viele eine wichtige Eigenschaft. Kaum jemand kommt heute noch ohne eine gehörige Portion dieser aus. Und doch wissen wir so wenig über sie. Wir haben gelernt, dass Kreativität sich in gewissem Maße beeinflussen lässt doch man kann sie nur bedingt steigern.

    Auch Jochen Mai des geschätzten Karrierebibel-Blog hat darüber einen interessanten Post geschrieben. Es geht darum, wie Farben die Kreativität beeinflussen.

    Mai zieht hierzu Material der NY Times zu Rate. Hier haben die Wissenschaftler Ravi Mehta und Dr. Juliet Zhu Theorien und Studien zum Kausalzusammenhang zwischen Farben und Kreativität bzw. Leistung allgemein präsentiert. Mit erstaunlichem Ergebnis.

    Die Farbe Rot erhöht die Aufmerksamkeit, Blau jedoch die kreative Leistungsfähigkeit.

    In einer Versuchsreihe mussten 600 Probanden verschiedene Aufgaben lösen. Jeweils mussten Sie diese an einem Bildschirm erfüllen der entweder rot, blau oder weiß war.

    Das interessante Ergebnis: die Versuchspersonen, die an dem roten Bildschirm arbeiteten, erledigten z. B. Gedächtnisaufgaben besser und konnte besser buchstabieren, während die Personen an blauen Bildschirmen bei Aufgaben besser abschnitt, die die Vorstellungskraft beanspruchen wie z. B. sich kreative Anwendungen mit Bauklötzen ausdenken.

    Sollten Sie also einen Text Korrektur lesen müssen, sollten Sie sich hierzu besser mit roten Farben umgehen. Für das nächste Meeting, bei dem Sie sich mit Ihren Kollegen neue Strategien ausdenken wollen, lassen Sie den Raum blau anstreichen.

    Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie vielfältig und facettenreich unser Gehirn funktioniert. Auch die Methode ist sicher kein Allheilmittel um ab morgen kreativ zu sein. Als Unterstützung Ihrer kreativen Fähigkeiten oder als Brücke bei kreativen Hängern lässt sich ein entsprechender Stimulus aber bestimmt positiv einsetzen.

    Creative Commons License photo credit: notsogoodphotography

     
  • Andreas 21:57 am 5. Februar 2009 | 2 Permalink | Reply
    Tags: jonathan mead, , , methode,

    stompSind Sie auf der Suche nach Kreativität? Möchten Sie gerne Ihre Kreativität erhöhen? Halten Sie sich für unkreativ?

    Dann sollten Sie auf jeden Fall weiterlesen.

    In einem meiner Lieblingsblogs, zenhabits von Leo Babauta, bin ich auf einen äußerst interessanten Artikel zum Thema “Kreativitätssteigerung” gestoßen. Den Artikel fand ich interessant und möchte ihn noch einmal für Sie aufarbeiten.

    Der Post ist nicht von Leo selbst geschrieben, sondern ist ein Gastbeitrag von Jonathan Mead, der selbst einen Blog betreibt – illuminatedmind.com.

    Es geht darum, seine eigene Kreativität zu entfesseln. Der Weg dorthin ist naheliegender und gleichzeitig überraschender als man meinen würde.

    Auf der Suche nach der eigenen Kreativität umgibt man sich mit kreativen Menschen, versucht sich an bestimmten Hobbies und Beschäftigungen, die die Kreativität fördern sollen wie musizieren, malen, zeichnen und dergleichen. Die Kreativität wird dadurch positiv beeinflusst, doch man kratzt nur an der Oberfläche anstatt wirklich zum Kern zu gehen.

    Der einzige Weg zu Ihrem Kreativen “Ich” führt über eine wichtige Erkenntniss…

    Sie sind bereits ein Künstler!

    Dafür müssen Sie keine Skulpturen oder Gemälde erschaffen. Durch ihr tägliches Sein, durch die alltäglichen Dinge die Sie tun, erschaffen oder schaffen Sie schon sehr viel. Um genau zu sein, Sie können gar nicht sein ohne etwas zu machen, zu schaffen. Sie atmen, Sie bewegen sich, treffen Entscheidungen. Sie spielen die Hauptrolle in Ihrem eigenen Film. Sie sind Regisseur und Hauptdarsteller in einem. Sie sind der Star.

    Wenn Sie also das nächste Mal vor einer Entscheidung stehen, machen Sie sich bewusst, dass Sie es ganz alleine in der Hand haben. Ihr Wille wird eintreten – Sie sind der Star. Das wird Ihre Sichtweise für Dinge komplett verändern.

    Sehen Sie Ihre Leben als ein Kunstwerk, das Sie gestalten. Alles was Sie tun ist besonders. Sie werden Ihr Leben mit viel mehr Hingabe betrachten, auch bei ganz trivialen Dingen wie Auto waschen oder Gemüse putzen.

    Kommen wir nun aber zu den praktischen Tipps, wie Sie Ihren inneren Künstler fördern können:

    • Arbeit: Wenn Sie Ihren inneren Gefühlen folgen wollen, sind Sie dann auch beruflich auf dem richtigen Weg? Sie verbringen sehr viel Zeit mit Arbeit. Daher sollten Sie Ihre Karriere bewusst planen und an dem ausrichten, was Ihnen wichtig ist.
    • Ziele: Kommen die Ziele, die Sie verfolgen von Herzen oder jagen Sie Ihrem Ego hinterher? Suchen Sie, welche Ziele Sie vernachlässigen können und welche Sie wirklich verfolgen möchten.
    • Informationen: Sind Sie ein Opfer des Informationsoverkill? Wer bestimmt was Sie denken? Sie oder die Medien? Entscheiden Sie bewusst, welche Informationen Sie möchten und verbannen Sie solche, die Sie nicht haben möchten.
    • Routinen: Die meisten unserer Tage sind für uns “normal“. Wenn so viele Ihrer Tage “normal” sind, sollten Sie versuchen aus jedem Tag das Beste zu machen. Anstatt sich darauf zu konzentrieren, wie viel Sie schaffen, konzentrieren Sie sich darauf, was Sie wirklich gerne tun. So werden Sie auf einmal Dinge schätzen lernen, an die Sie vorher niemals gedacht hätten.

    Das ganze Leben ist eine Sammlung von Geschichten. Sie sind der Einzige, der Ihre Geschichte gestalten kann. Die Frage ist: was machen Sie daraus?

    Der Ansatz von Jonathan mag, den einen oder anderen, der gehofft hatte hier weitere Kreativitätstipps zu finden, auf den ersten Blick enttäuschen. Auch ich habe den Text ein zweites Mal lesen müssen um zu begreifen, dass es hier um die Definition von Kreativität geht und das dies der Schlüssel zur Förderung derselben ist. Der Wortursprung von Kreativität liegt im lateinischen “creare” also zeugen, gebähren (er-)schaffen. Wenn man das Wort also so übersetzt, bedeutet Kreativität nichts andere als “etwas zu schaffen“. Und wer könnte das nicht von sich behaupten? Jonathan folgert daher, dass ein Mensch nicht unkreativ sein kann. Wie kreativ er ist, hängt davon ab wie sehr er der liebt, was er tut.

    Durch das Gefühl der Erfüllung, das Ihnen eine Tätigkeit vermittelt, werden Sie bei der Durchführung immer besser. Ein, auf den zweiten Blick, einleuchtender und dann faszinierender Gedanke, wie ich finde und, wie eingangs erwähnt, überraschender als man zunächst vermutet hätte.

    Creative Commons License photo credit: shlomp-a-plompa

     
  • Andreas 22:39 am 4. Februar 2009 | 24 Permalink | Reply
    Tags: bilder, , creative commons, , , , methode, ,

    Day 296 / 365 - Egami RorrimWürde Ihnen dieser Beitrag besser ohne Bild gefallen?

    Klar, das Bild ist nur schmückendes Beiwerk. Wie der Name schon sagt “schmückt” das Bild den Beitrag. Sollte ich jetzt nur noch totalen Blödsinn schreiben, hilft auch das schönste Bild nicht den Post zu retten. Aber ein gut recherchierter Blogpost, nicht vollständig unleserlich geschrieben und dann noch mit einem schönen, zum Kontext passenden, Bild verziert macht doch einen schlanken Fuß oder?

    Wenn Sie sich die vielen erfolgreichen Blogs ansehen, arbeiten fast alle mit Bildern, die die Texte unterstützen. Damit wollen die Autoren auf den Post aufmerksam machen und Sie zum Lesen animieren. Warum auch nicht. Falls Sie diesen Post in einem Feedreader konsumieren, mussten Sie zuerst auf die Überschrift klicken um das Bild zu sehen, aber bestimmt freuen auch Sie sich über ein nettes Bildchen.
    So schön das Ganze auch ist, frei von Tücken ist es wahrlich nicht. Da ich mich mit dem Thema “Bilder in Blogs” bereits für die Erstellung dieses Blogs beschäftigt habe, wollte ich diesen Post schon seit langem schreiben. Letzte Woche bin ich dann einem Blog auf einen Post gestoßen, der sich mit Schadensersatzforderung beschäftigt und wie man solche Eskalation vermeiden kann und sollte.

    Jedes Foto hat einen Urheber und dem gehört das Recht an dem Bild.

    Ich weiß, dank der Möglichkeiten des Internet mit Google Bildersuche und der schönen bunten Welt von Flickr war es selten so einfach, schnell an gute Bilder zu kommen. Doch das die Bilder im Internet zu finden sind, gibt Ihnen noch lange nicht den Freifahrtschein diese für Ihre Zwecke zu nutzen. Für eine solche Nutzung muss der Urheber des Bildes, also der Fotograf, Ihnen dieses Recht einräumen. Dies kann er persönlich tun oder aber auch allgemeiner über eine Creative Commons Deklarierung. Wissen Sie nicht ob Sie ein Bild verwenden dürfen oder interessiert es Sie erst gar nicht, kann dies, im Extremfall, unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen – eine Unterlassungsklage wäre hier noch das kleinere Übel.

    Neben den Schererei die, im Ernstfall, auf Sie warten, kann es auch richtig teuer werden. Ein Bild, dass Sie einem Fotografen beispielsweise für 300 € hätten abkaufen können, kann im Zuge einer Urheberrechtsverletzung schnell über 10.000 € kosten. Angesichts dieser Summen, ist es sinnvoll das Thema mit Bedacht anzugehen.

    Klare Rechteverhältnisse

    Am einfachsten ist es, wenn Sie Bilder verwenden, die Sie selbst geschossen haben. Das hat den Vorteil, dass Sie ein Foto haben, das exakt zu Ihren Bedürfnissen passt. Weil ich im Internet kein passendes Bild finden konnte, habe ich für einen meiner Posts auf diese Methode zurückgegriffen. Abhängig von Ihrem eigenen Verhältnis zur Fotografie den Ansprüchen und Motiven Ihres Bildmaterials, ist dies nicht für jeden der Kaiserweg – aber einer der sichersten. Dennoch gibt es hier Einschränkungen. Sollten Sie z. B. Menschen auf Ihrem Foto mit abgelichtet haben, benötigen Sie die Einverständniserklärung dieser, dass das Bild veröffentlicht wird. Sie sehen, es ist also ziemlich kompliziert.

    Ein anderer Weg ist es, sich auf einer der zahlreichen Stock-Foto Homepages umzusehen. Das sind Seiten, die Ihnen entweder kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr Zugriff auf Bildmaterial gewähren (einen Link zu mehreren solcher Seiten finden Sie weiter unten im Post). Zur Sicherheit sollten Sie sich die AGB´s genauestens durchlesen und ggf. ausdrucken.

    Wo bekomme ich nun meine Bilder her?

    Ein weites und kompliziertes Feld, denn heute fotografiert ja jeder alles und jeden ohne um Erlaubnis zu bitten. Man bewegt sich also permanent in einer Grauzone. Dennoch kann man sich absichern, in dem man frei verwendbares Bildmaterial verwendet und nicht einfach alles, was einem auf Flickr gefällt, verwendet. Übrigens schützt es Sie auch nicht, wenn Sie die sogenannten “Credits” auf der Seite erwähnen, also wenn Sie schreiben von wem das Bild kommt. Ich habe einige Sammlungen von Seiten, auf denen Sie frei verwendbare Bilder finden für Sie zusammengefasst:

    Sollten Sie Ihre Website oder Ihren Blog mit Wordpress betreiben und hier gefahrlos Bilder einbinden wollen, kann ich Ihnen das Plugin PhotoDropper ans Herz legen. Das Plugin bedient sich an der Flickr Datenbank, selektiert aber nur die Bilder, die CC (creative commons) gelabelt sind und somit vom Urheber für die Verwendung freigegeben wurden.

    Aber nicht nur Fotos sind betroffen. Haben Sie sich schon mal dabei beobachtet, dass Ihnen eine Grafik oder ein Icon für Ihre Website gefehlt hat? Klar – schnell gegoogelt, copy & paste und fertig. Aber hier gelten die gleichen Spielregeln. Daher hier noch eine nette Sammlung nützlicher Iconsets für die Gestaltung Ihrer Website (diese hier sind auch schön).

    Ich bookmarke regelmäßig solche Quellen in meinem del.icio.us. Sie können mir aber auch bei Friendfeed folgen, dann verpassen Sie auch nichts davon.

    Einige von Ihnen werden mich jetzt vielleicht der Übertreibung bezichtigen. Natürlich folgt auch dieses Thema dem Grundsatz: “Wo kein Kläger, da kein Richter“. Sicher, in Social Networks kursieren Millionen von Fotos, die hin und her verlinkt werden, ohne das irgendjemand dazu eine Genehmigung erteilt hätte. Auch wurden die fotografierten Personen bestimmt nicht gefragt, ob das Foto mit ihnen veröffentlicht werden darf. Doch das Thema erfordert Fingerspitzengefühl und es sollte nicht verkannt werden, dass es eine rechtliche Grauzone ist. Wenn ein Fotograf nicht möchte, dass Sie sein Foto verwenden, kann er es Ihnen verbieten – sogar per Gesetz. Wenn er hieraus einen Schaden für sich erbracht sieht, kann er diesen einklagen. Darüber sollten Sie sich bewusst sein.

    In diesem Zusammenhang sei auch noch kurz die Verwendung von Produktbildern bei E-Bay erwähnt. Viele EBay Nutzer kopieren, für die Aufmachung ihrer Auktionen, die originalen Produktfotos von den Homepages der Hersteller. Auch dies ist äußerst grenzwertig und eigentlich nicht zulässig. Aber auch hier – wo kein Kläger… Sagen Sie später aber nicht, Sie hätten es nicht gewusst.

    Creative Commons License photo credit: ooOJasonOoo

     
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