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  • Andreas 21:37 am 9. Februar 2009 | 1 Permalink | Reply
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    71/365: unfinishedIch beschäftige mich gerne mit dem Thema Internet, eigene Websites und Blogs. Zum einen, weil ich diese Seite betreibe, weitere folgen sollen und ich das Gelesene und Gelernte teilen möchte. Zum anderen weil das Internet es so einfach macht, wie noch nie, seine Ideen auszuleben. Vor einiger Zeit habe ich damit begonnen, selektiv Posts von Leo Babauta´s Write to Done Blog hier zu zitieren bzw. zu übersetzen.

    Heute veröffentliche ich einen weiteren Post aus dieser Reihe. Es geht um das, unter Bloggern, viel diskutierte Thema wie oft ein Blog aktualisiert werden – also wie regelmäßig man posten sollte. Eine ähnlich unendliche Geschichte wie das Thema der Länge eines Beitrages.

    Der Beitrag heute ist ein Gastbeitrag auf Write to Done und kommt von Bamboo Forest (Pun Intended).

    Es gibt zum Thema Beitragshäufigkeit eine Menge Theorien. Jedoch versäumen es die meisten dieser Theorien den Kern des Bloggens zu berücksichtigen – die Qualität des Inhalts.

    Egal ob ein Blog gerade erst gestartet oder schon etabliert ist. Es geht um die Qualität dessen, was geschrieben wird. Leser abonnieren den Blog nicht, weil er 3x täglich neue Posts veröffentlicht sondern weil sie es interessant finden was dort geschrieben wird.

    1. Mehr Beiträge = weniger kritische Prüfung. Ideen sind endlich. Durch weniger häufige Beiträge hat man die Chance die Besten auszuwählen. Sich an seine Schlagzahl halten zu wollen heißt meist unweigerlich Halbgares zu veröffentlichen.
    2. Beiträge reifen. Wenn Sie auf Ihren Beitrag nach einigen Tagen noch einmal zurückgreifen können um ihn zu überarbeiten, wird er dadurch meist besser. Ihnen fallen Dinge auf, die Ihnen beim Schreiben noch nicht aufgefallen sind oder Sie haben einen weiteren Gedanken, der Ihren Beitrag noch umfassender und dadurch besser macht.
    3. Abonnenten lesen viele Blogs. Die meisten Leser, die Blogs abonnieren, haben davon sehr viele in ihrem Feedreader, so dass es wahrscheinlich ist, dass sie einen Ihrer Beiträge überlesen wenn Sie zu häufig schreiben. Geben Sie Ihren Lesern die Möglichkeit alles von Ihnen zu lesen.
    4. Ihr Blog wird nach der Startseite beurteilt. Das Wichtigste Ihres Blogs ist, was auf der Startseite zu finden ist. Es gibt Menschen, die die Archive Ihres Blogs durchsuchen – die meisten machen dies jedoch nicht. Wenn Sie also mehr Zeit in gute Inhalte investieren, schaffen Sie es mit weniger Beiträgen den Lesern einen genauen Einblick in das zu geben was Sie schreiben.
    5. Mehr Kommentare mit weniger Beiträgen. Wenn Ihr Beitrag für mehr als 24 Stunden auf der Startseite Ihres Blogs zu finden ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Kommentare zu diesem Beitrag erhalten werden. Viele Kommentare in Ihrem Blog lassen Ihn attraktiv für andere erscheinen und die Besucher werden ihn eher abonnieren.
    6. Mehr Zeit für Gastbeiträge. Wenn Sie einen sehr engen Zeitplan für Ihre eigenen Beiträge haben, werden Sie kaum noch die Zeit finden Gastbeiträge zu schreiben. Da Gastbeiträge aber für den eigenen Blog sehr wichtig sind, sollten Sie diese Zeit finden.
    7. Niemand verlässt Ihren Blog weil Sie zu wenig schreiben. Die Anzahl der Beiträge sollte das Letzte sein, um das Sie sich Gedanken machen, besonders dann, wenn Sie mindestens einen guten Beitrag pro Woche veröffentlichen. Machen Sie sich lieber Gedanken darüber nicht etwas wenig inspirierendes oder interessantes zu schreiben. Das ist nämlich der wahre Grund warum Leser Ihren Blog aus dem Feedreader werfen.

    Sie wollen, dass die Leser sich auf Ihren nächsten Beitrag freuen, denn das ist das Geheimnis eines erfolgreichen Blogs. Viele Blogger haben Schwierigkeiten dem mühsam aufgebauten Ruf gerecht zu werden. Durch weniger Beiträge, die dann aber umso sorgfältiger geschrieben werden, machen Sie Ihren Blog zu wichtig um ihn nicht zu abonnieren.

    Den Orignalartikel finden Sie hier.

    Ein wirklich interessanter Post. Wenn man die vielen anderen Blogger hört, sagt jeder, dass ein Blog regelmäßig, je nach dem in welche Richtung er geht, teilweise mehrmals täglich aktualisiert werden muss. Das es auch andersrum erfolgsversprechend sein kann, vielleicht sogar noch mehr, ist eine wichtige Erkenntnis. Zumal nur so wirklich guter Inhalt zu Stande kommt. Ich werde mir diesen Tipp zu Herzen nehmen und nun immer zwei Tage an einem neuen Post arbeiten.

    Creative Commons License photo credit: Betsssssy

     
  • Andreas 21:57 am 5. Februar 2009 | 2 Permalink | Reply
    Tags: jonathan mead, , leo, ,

    stompSind Sie auf der Suche nach Kreativität? Möchten Sie gerne Ihre Kreativität erhöhen? Halten Sie sich für unkreativ?

    Dann sollten Sie auf jeden Fall weiterlesen.

    In einem meiner Lieblingsblogs, zenhabits von Leo Babauta, bin ich auf einen äußerst interessanten Artikel zum Thema “Kreativitätssteigerung” gestoßen. Den Artikel fand ich interessant und möchte ihn noch einmal für Sie aufarbeiten.

    Der Post ist nicht von Leo selbst geschrieben, sondern ist ein Gastbeitrag von Jonathan Mead, der selbst einen Blog betreibt – illuminatedmind.com.

    Es geht darum, seine eigene Kreativität zu entfesseln. Der Weg dorthin ist naheliegender und gleichzeitig überraschender als man meinen würde.

    Auf der Suche nach der eigenen Kreativität umgibt man sich mit kreativen Menschen, versucht sich an bestimmten Hobbies und Beschäftigungen, die die Kreativität fördern sollen wie musizieren, malen, zeichnen und dergleichen. Die Kreativität wird dadurch positiv beeinflusst, doch man kratzt nur an der Oberfläche anstatt wirklich zum Kern zu gehen.

    Der einzige Weg zu Ihrem Kreativen “Ich” führt über eine wichtige Erkenntniss…

    Sie sind bereits ein Künstler!

    Dafür müssen Sie keine Skulpturen oder Gemälde erschaffen. Durch ihr tägliches Sein, durch die alltäglichen Dinge die Sie tun, erschaffen oder schaffen Sie schon sehr viel. Um genau zu sein, Sie können gar nicht sein ohne etwas zu machen, zu schaffen. Sie atmen, Sie bewegen sich, treffen Entscheidungen. Sie spielen die Hauptrolle in Ihrem eigenen Film. Sie sind Regisseur und Hauptdarsteller in einem. Sie sind der Star.

    Wenn Sie also das nächste Mal vor einer Entscheidung stehen, machen Sie sich bewusst, dass Sie es ganz alleine in der Hand haben. Ihr Wille wird eintreten – Sie sind der Star. Das wird Ihre Sichtweise für Dinge komplett verändern.

    Sehen Sie Ihre Leben als ein Kunstwerk, das Sie gestalten. Alles was Sie tun ist besonders. Sie werden Ihr Leben mit viel mehr Hingabe betrachten, auch bei ganz trivialen Dingen wie Auto waschen oder Gemüse putzen.

    Kommen wir nun aber zu den praktischen Tipps, wie Sie Ihren inneren Künstler fördern können:

    • Arbeit: Wenn Sie Ihren inneren Gefühlen folgen wollen, sind Sie dann auch beruflich auf dem richtigen Weg? Sie verbringen sehr viel Zeit mit Arbeit. Daher sollten Sie Ihre Karriere bewusst planen und an dem ausrichten, was Ihnen wichtig ist.
    • Ziele: Kommen die Ziele, die Sie verfolgen von Herzen oder jagen Sie Ihrem Ego hinterher? Suchen Sie, welche Ziele Sie vernachlässigen können und welche Sie wirklich verfolgen möchten.
    • Informationen: Sind Sie ein Opfer des Informationsoverkill? Wer bestimmt was Sie denken? Sie oder die Medien? Entscheiden Sie bewusst, welche Informationen Sie möchten und verbannen Sie solche, die Sie nicht haben möchten.
    • Routinen: Die meisten unserer Tage sind für uns “normal“. Wenn so viele Ihrer Tage “normal” sind, sollten Sie versuchen aus jedem Tag das Beste zu machen. Anstatt sich darauf zu konzentrieren, wie viel Sie schaffen, konzentrieren Sie sich darauf, was Sie wirklich gerne tun. So werden Sie auf einmal Dinge schätzen lernen, an die Sie vorher niemals gedacht hätten.

    Das ganze Leben ist eine Sammlung von Geschichten. Sie sind der Einzige, der Ihre Geschichte gestalten kann. Die Frage ist: was machen Sie daraus?

    Der Ansatz von Jonathan mag, den einen oder anderen, der gehofft hatte hier weitere Kreativitätstipps zu finden, auf den ersten Blick enttäuschen. Auch ich habe den Text ein zweites Mal lesen müssen um zu begreifen, dass es hier um die Definition von Kreativität geht und das dies der Schlüssel zur Förderung derselben ist. Der Wortursprung von Kreativität liegt im lateinischen “creare” also zeugen, gebähren (er-)schaffen. Wenn man das Wort also so übersetzt, bedeutet Kreativität nichts andere als “etwas zu schaffen“. Und wer könnte das nicht von sich behaupten? Jonathan folgert daher, dass ein Mensch nicht unkreativ sein kann. Wie kreativ er ist, hängt davon ab wie sehr er der liebt, was er tut.

    Durch das Gefühl der Erfüllung, das Ihnen eine Tätigkeit vermittelt, werden Sie bei der Durchführung immer besser. Ein, auf den zweiten Blick, einleuchtender und dann faszinierender Gedanke, wie ich finde und, wie eingangs erwähnt, überraschender als man zunächst vermutet hätte.

    Creative Commons License photo credit: shlomp-a-plompa

     
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