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  • Andreas 17:21 am 6. November 2009 | 10 Permalink | Reply
    Tags: ideen, kreativ, spaß

    Wie man mit ein wenig Kreativität die Menschen zum Treppen steigen bewegt oder dazu, einen Altglascontainer zu benutzen zeigt das schöne Beispiel des Projektes The Fun Theory von Volkswagen.

    Es ist schon beeindruckend welche Erfolge man haben kann, wenn es den Menschen Spaß bereitet.

     
  • Andreas 14:34 am 5. November 2009 | 3 Permalink | Reply
    Tags: ideen, innovationen, , wirtschaft

    Not macht erfinderisch.

    Kreativität entsteht durch Leidensdruck.

    Es gibt viele Sprichworte die alle das gleiche sagen: je mehr wir unter Druck stehen, desto einfallsreicher werden wir.
    Jochen Mai hat in seinem Karrierebibel-Blog heute einen Post veröffentlicht mit dem schönen Titel: Land der Ideen – Wie innovationsfreudig sind die Deutschen?.In seinem Beitrag beruft sich Jochen auf die Ergebnisse einer Studie des Hernstein Instituts demnach gerade einmal 53% der deutschen Unternehmen aktuell verstärkt Innovationen fördern. Das mag wenig klingen, ist aber dennoch in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) führend.

    Um bei dem Begriff “Innovation” Missverständnisse zu vermeiden – es ist damit nicht damit gemeint, das Rad neu zu erfinden. Die befragten Manager gaben als Innovationsziele an, bestehende Produkt- und Serviceangebote bzw. deren Qualität zu verbessern.

    Angesichts dieser Zahlen und Definitionen liegt der Umkehrschluss der, eingangs erwähnten, Sprichwörter nahe: den Unternehmen in Deutschland kann es bei weitem noch nicht so schlecht gehen.

     
  • Andreas 15:03 am 21. Juli 2009 | 10 Permalink | Reply
    Tags: flow, ideen, mihaly csikszentmihalyi

    405205410_80336fffe6_oManchmal kommen Ideen dann, wenn man sie am allerwenigsten erwartet.
    Ich habe viele meiner besten Ideen gehabt, während ich Rasen mähe oder morgens meine Runde gejoggt bin.
    Es kann an der Ruhe liegen oder an der Zeit, die man während dieser Tätigkeiten hat und in der man sich mit nichts anderem außer mit sich selbst und der Ausführung der Tätigkeit beschäftigt. Es klingelt kein Telefon (ich zumindest jogge und mähe meinen Rasen ohne Mobiltelefon in der Tasche) und man wird einfach durch nichts gestört.

    Es könnte aber auch an der Tätigkeit selbst liegen, also in meinem Fall am Rasen mähen oder Laufen. Der Zustand, in dem ich mich, laut Experten, bei diesen Betätigungen befinde nennt sich zu neudeutsch “Flow” (Fluss).

    Was ist der Flow?

    Anfang der 70er Jahre wurde das völlige Eintauchen in eine Tätigkeit von Csikszentmihalyi beobachtet. Die Namensgebung ist auf die Beschreibung des Zustandes zurückzuführen, den die Probanden als “kontinuierliches Fließen” beschrieben.
    Der Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi erforschte mit dem Flow-Phänomen erstmals einen Gefühls- und Geisteszustand beim Menschen, der ihnen bei Ihrer Tätigkeit zu besseren Leistungen und Wohlbefinden verhilft. Csikszentmihalyi gilt als der Entdecker des “Flows”.

    Die 6 Komponenten des “Flows”:

    Der Flow hat insgesamt sechs Komponenten die ihn sogzusagen erkennbar machen und/oder notwendig sind damit man sich in ihn begeben kann:

    1. Aktion und Reaktion - Die Person weiß zu jederzeit was zu tun ist. Sie bekommt unmittelbar eine Rückmeldung über Erfolg oder Misserfolg ihrer Aktion.
    2. Anforderung = Fähigkeit - Es besteht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Anspruch der auszuführenden Tätigkeit und der Fähigkeit der Person. Sie ist also mit der Tätigkeit weder überfordert noch unterfordert.
    3. Rythmus - Die Tätigkeit erfordert einen bestimmten Rythmus im Bewegungsablauf – wie in meinem Fall beim Rasenmähen oder beim Joggen.
    4. Keine Konzentration - Für die Tätigkeit muss sich die ausführende Person nicht konzentrieren und kann sich von der Umwelt abkapseln – ähnlich einem meditativen Zustand
    5. Zeit vergeht wie im Flug - Bei der Durchführung der Tätigkeit verliert die Person den Bezug für Zeit so dass diese wie im “Flug” vergeht.
    6. Eins werden mit der Tätigkeit - Es wird ein Gefühl der “Verschmelzung mit der Tätigkeit” beschrieben. Eine Erinnerung an Einzelheiten aus dem Flow-Zustand ist schwierig.

    Welche Tätigkeiten eignen sich für den Flow?

    Grundsätzlich kann jeder den Flow erleben, der in der Lage ist Glücksgefühle zu erleben. Dies gilt, Studien zufolge, nicht für Schizophrene oder Menschen mit Aufmerksamkeitsstörungen.
    Welche Tätigkeit sich eignet, eine Person in den “Flow” zu versetzen, ist individuell unterschiedlich. Es sollte jedoch eine Tätigkeit sein, die man freiwillig und ohne äußeren Druck verrichtet. Man sollte unverkrampft an diese Tätigkeit herangehen und sie nicht als Mittel zum Zweck nutzen um in den Flow zu geraten – dies wird nicht funktionieren.
    Auch sollten Sie eine Aufgabe wählen, die Ihnen Spaß macht, denn Langeweile oder Frustration gelten als natürliche Feinde des Flows.

    Der Flow-Zustand, in den man sich bei einer Tätigkeit begibt, die die o. a. Komponenten beinhaltet, kann die kreative Produktivität fördern und somit neue Ideen zu Tage fördern. Wenn Ihnen mal die Ideen ausgehen, mähen Sie einfach mal wieder Ihren Rasen.


     
  • Andreas 14:52 am 28. Mai 2009 | 10 Permalink | Reply
    Tags: crowd, deutschland, , , , geld verdienen, ideen, , influencer, , , sat 1, ,

    Gute Ideen umzusetzen und damit auch noch wirtschaftlichen Erfolg zu haben ist eine schwierige Sache. Nur wenige haben den Mut die Sache überhaupt anzugehen gescheige denn schaffen es wirklich wirtschaftlichen Erfolg zu haben. Die Gründe dafür sind vielfältig. Oftmals sind es die eigenen Zweifel, die eine Idee gar nicht erst an die Öffentlichkeit gelangen lassen um sich auszuprobieren. Die Sat.1 Show “Die beste Idee Deutschland” (hier im Blog habe ich darüber berichtet) bedient sich eben diesen Zweifeln und macht einen Wettbewerb daraus, seine Ideen zu testen – nicht ganz ohne Haken.

    In meinem Feedreader bin ich heute auf ein Projekt gestoßen, dass einen anderen Ansatz verfolgt. Auf quirky.com kann jeder, der eine Idee für ein Produkt hat, diese einreichen – quirky.com produziert und vermarktet dieses Produkt dann und verteilt 30 % der Einnahmen auf die “Crowd” inklusive des Ideenbringers.

    Ganz so einfach ist es aber dann auch wieder nicht

    Damit quirky.com nicht mit Einsendungen überflutet wird, kostet es 99 $ (ca. 75 €) sein Produkt einzureichen. Zudem schreibt quirky vor, dass es sich um einen nicht elektonischen Verbrauchergegenstand handeln muss, der sich für weniger als 150 $ (ca. 110 €) verkaufen lassen muss.

    Nach der Einreichung, wird das Material von der quirky-Community gesichtet und bewertet. Erst dann wird entschieden ob es ein “Community-Projekt” wird, oder nicht.

    Auch ohne eigene Idee kann man mitmachen

    Auch wer keine eigene Idee für ein Produkt hat kann sich beteiligen und sogar Geld verdienen. Als sogenannter “Influencer” kann man durch Ideen zur Gestaltung, Namensgebung, etc. sich an der Umsetzung einer Idee beteiligen. Jeder Influencer hat ein eigenes Profil und abhängig von dem Engagement für ein Projekt erhält man “Anteile“. Diese Anteile können bei einer späteren Vermarktung des Produktes bares Geld wert sein.

    Wenn quirky ein Produkt verkauft, verteilen sie 30 % des Erlöses an die geteiligten Mitglieder – also an die Influencer. Hier kommen jetzt die “Anteile” ins Spiel – abhängig von den Anteilen, die man an der Produktentwicklung hatte, wird man bei der Verteilung des Erlöses beteiligt. Also nimmt quirky bspw. 3.000 $ ein werden 30 % davon verteilt = 900 $. Hat man ein Anteil von 6 % bekommt man beispielsweise 54 $ ausgezahlt. Das Ganze ist im Video noch einmal anschaulich erklärt.

    Quirky Influence from ben kaufman on Vimeo.

    Die “Crowd” stürzt sich auf das Produkt

    Zurück zum Ablauf: Nachdem die Idee für gut befunden wurde, wird sie bearbeitet. In der Gruppe, kann jeder der als “Influencer” angemeldet ist an dem Produkt mitarbeiten, also Details für das Produkt vorschlagen, Namensgebung beeinflussen, etc. Das Produkt wird durch die Community erstellt, von quirky produziert und vertrieben.

    Ist meine Idee auch immer noch meine?

    Ab dem Zeitpunkt, von dem die Idee in den Prozess der Umsetzung aufgenommen wurde, gehört sie mit allen Rechten Quirky. Das ist eine bittere Pille die man schlucken muss. quirky bekommt alle Rechte an der Idee übertragen und produziert daraus ein Produkt auf eigene Rechnung. Die Gründer argumentieren so, dass zwar die Idee jetzt quirky gehört, der Erfinder aber weiterhin finanziell am Erfolg eines Produktes beteiligt ist, während er nicht das Risiko (auch das finanzielle) eines Fehlschlages trägt.

    Fazit:

    Mein Fazit zu Quirky: ein Weg, wie man ohne großen Aufwand seine Idee ausprobieren und ohne eigenes unternehmerisches Risiko sogar Geld damit verdienen kann. Wenn man seine Idee abgibt, ist sie weg, das ist auch bei der eingangs erwähnten TV Show so und dessen muss man sich bewusst sein. Selbst wenn quirky die Idee umsetzen und verkaufen kann, so dass man damit selber Geld verdient, kann es passieren, dass das Unternehmen schließt und dann ist sowohl das funktionierende Produkt weg als auch die Rechte an diesem.

    Nichtsdestotrotz sollte man solche Gelegenheiten wahrnehmen um sich auszuprobieren. Besser ich probiere es, unter Abwägung der ggf. zu erwartenden Nachteile, als eine Idee gar nicht in Angriff zu nehmen.

    Wem das Ganze zu ausführlich war, hier das Video von quirky in dem das Konzept in 30 Sekunden erklärt wird.

    Quirky In 30 Seconds from ben kaufman on Vimeo.

     
  • Andreas 07:13 am 19. Mai 2009 | 9 Permalink | Reply
    Tags: , ideen, , , rustler, ,

    Alta VelocidadeDie Suche nach der ultimativen Quelle für Kreativität ist mit der Suche nach dem heiligen Gral vergleichbar. Viele suchen danach, keiner hat sie je gefunden oder auch nur eine Ahnung davon was es sein könnte. Der Prozess, wie Ideen entstehen, stellt die Wissenschaft immer noch vor ein unlösbares Phänomen. Eine Erforschung dieser Funktionsweise scheint ausgeschlossen, da es bei jedem Menschen anders funktioniert.

    Aufgrund dieses breiten Spektrums von Möglichkeiten wie Kreativität entsteht, ergeben sich auch unendlich viele Möglichkeiten diese zu fördern. Ich möchte in dem heutigen Post auf einige der verschiedenen Möglichkeiten eingehen. Lesen Sie sie in Ruhe, überlegen und testen Sie welche für Sie funktionieren kann.

    In früheren Beiträgen habe ich schon über Denkansätze geschrieben, die sich mit der Förderung von Kreativität befassen. Beispielsweise der Beitrag über John Cleese, der sein Unterbewusstsein die Kreativität erledigen läßt. Dieser Ansatz ist dem Praktmatiker zu passiv, er möchte etwas tun um seiner Kreativität auf die Sprünge zu helfen. Angeblich soll sich Kreativität durch äussere Einflusse steigern lassen hier durch die Farbe des Raumes, in dem man sich befindet.

    Im heutigen Beitrag möchte ich etwas griffiger zu Werke gehen und zwar mit richtigen Tipps was Sie machen können um kreativer zu sein. Anfangs möchte ich noch einmal auf meine bisherigen 10 Lieblingsmethoden für Kreativität hinweisen. Aber genug von mir – im Blog Überzeugend präsentieren von Dr. Michael Gerharz habe einen interessanten Artikel von Florian Rustler entdeckt. Auch er hat sich mit der Thematik der Kreativitätsförderung beschäftigt und der Post gefällt mir deshalb so gut, weil er sehr praxisnah ist.

    All die eingangs erwähnten Theorien zur Steigerung von Kreativität sind allgemeiner Natur. Sie wirken längerfristig, bringen keine sofortigen Resultate. Doch genau das ist es, was wir im heutigen Berufsleben brauchen – “Instant-On”-Creativity (Kreativität auf Knopfdruck). Genau für diese Art von Kreativität unter Druck muss man gewisse Techniken und Instrumente zur Hand haben, damit das Blatt vor einem nicht leer bleibt. Im Beitrag von Dr. Gerharz wird anhand eines Beispieles anschaulich erklärt was man machen kann. Ich möchte nicht allzu sehr ins Detail einsteigen sondern mich allgemein auf die Techniken beschränken.

    Die Aufgabe strukturiert angehen

    Zu allererst muss man sich darüber im Klaren sein, wo die Reise hingehen soll. Was ist das Ziel? Welches Problem gilt es zu lösen? Was wollen wir erreichen? (CPS – Creative Problem Solving). Hat man die Ziele und ggf. die Teilziele definiert und formuliert, kann man sich an die Ideensammlung machen.

    Brainstorming immer noch hilfreich

    Speziell wenn man nicht alleine sondern im Team arbeitet ist das Brainstorming immer noch eine geeignete Methode um schnell viele Denkansätze zu bekommen. Um effektiv und korrekt zu “brainstormen” ist es wichtig, dass man die einfachen Grundregeln kennt und einhält:

    1. nur ein Thema
    2. Vorschläge notieren, nicht bewerten
    3. jeder muss frei seine Vorschläge bringen können

    Durch diese kreative Zusammenarbeit lassen sich bereits viele Fragestellungen in eine Richtung lenken oder gar lösen.

    Blickwinkel verändern

    In vielen Situation sieht man sprichwörtlich “den Wald vor lauter Bäumen nicht”. Warum? Man versperrt sich selbst die Sicht, in dem man in bekannten und sicherlich auch bewährten Denkmustern denkt. Eine gute Methode um aus dieser Sackgasse herauszukommen ist, die Situation aus einer anderen Perspektive zu sehen. “Kopfstandmethode” nennt sich dies. Das Prinzip ist schnell erklärt. Nehmen Sie Ihre Aufgabenstellung und verkehren Sie sie ins Gegenteil. Beispielsweise könnte “Was müssen wir tun um unsere Kunden stärker an unser Unternehmen zu binden?” in der Kopfstandbetrachtung zu “Was müssen wir tun um unsere Kunden möglichst schnell loszuwerden?” werden. Die Antworten auf diese “verkehrte” Fragestellung gibt also die Antworten auf das, was nicht zu tun ist. Durch diese Methode bringt man das Gehirn auf Trab und ermöglicht frische Ansätze ausserhalb des Standards zu entwicklen.

    Osborne Checkliste

    Je nach dem an welchem Problem sie arbeiten, kann Ihnen die Technik der Osborne Checkliste weiterhelfen, die ich im Anders|Denken Blog entdeckt habe. Die Osborne Checkliste ist ein Fragenkatalog, der dabei helfen soll ein Problem zu lösen. Ansatz dabei ist, dass man oft zu kompliziert denkt und auf die naheliegendsten Dinge nicht kommt beziehungsweise die erstbeste Idee nimmt und nicht nachdenkt ob es ggf. bessere Lösungen gibt.

    Die 100er-Liste

    Das “Brainstorming für die One-Man Show” ist mir im imgriff-Blog über den Weg gelaufen. Diese Methode funktioniert ähnlich wie das Brainstorming in der Gruppe, nur alleine. Sie dient der Ideenfindung und ist ein erster Schritt zu Lösung einer Aufgabe oder eine Problems. Wichtig ist es, sich ungestört und wirklich konzentriert mit einer Fragestellung zu beschäftigen und nicht eher aufzuhören, bis man 100 Punkte notiert hat. Dies ist eine sehr radikale Methode doch die Arbeit wird sich lohnen.

    Dieser Beitrag kann keine vollständige Liste sein denn, wie eingangs erwähnt, handelt es sich bei “Kreativität” um ein so komplexes Thema, dass niemals wirklich abschließend und erschöpfend beantwortet werden kann. Im weiteren Verlauf werde ich weitere Tipps und Methoden präsentieren und ich hoffe, dass für Sie der ein oder andere Tipp dabei ist. Wenn Sie weitere Kreativitätstipps haben, freue ich mich wenn Sie mir einen Kommentar hinterlassen. Abschließend möchte ich Sie noch gerne auf einen Beitrag von Jochen Mai vom Karrierebibel-Blog aufmerksam machen. Er hatte, ebenfalls im Bezug auf Kreativität, die Abonennten seines Twitter-Channels befragt, wie Sie auf Ihre Ideen kommen und hat wirklich interessante Antworten bekommen – auch meine Antwort wurde veröffentlicht.

    Creative Commons License photo credit: Luciano Meirelles

     
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