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  • Andreas 08:36 am 29. Januar 2009 | 2 Permalink | Reply
    Tags: 10 hoch 100, dritten welt, google, , kinderarmut in deutschland, , , roten kreuz, unicef

    Hand aufs Herz, worum drehen sich in der Regel Ihre Ideen?

    Genau, meistens um Sie, Ihren Beruf, Ihr Hobby, Ihre Familie oder maximal um Ihr engeres Umfeld. Viele der Ideen, die wir entwickeln, sind Ich-bezogen und drehen sich um die eigene Situation bzw. um dessen Verbesserung. Das ist gar nicht mal so ungewöhnlich und weit weniger egoistisch als es jetzt erscheinen mag. Ideen entstehen häufig in der Konsequenz längeren Nachdenkens und Beschäftigung mit einer Situation, Fragestellung oder einem Problem.

    Es gibt aber auch Menschen und Organisationen, die sich stark mit der Situation anderer Menschen beschäftigen und darüber nachdenken, wie sie anderen Menschen helfen können. Sie entwickeln dann Ideen, was man unternehmen könnte um beispielsweise den Menschen in der dritten Welt zu helfen oder wie man die Kinderarmut in Deutschland bekämpfen kann. Von diesen Menschen kann es nie genug geben. Das Problem ist nur, dass in den häufigsten Fällen die Mittel fehlen Ihre eigenen Ideen umzusetzen. Die wenigsten sind wie Bob Geldorf, der seine Popularität und sein Geld für die Umsetzung seiner wohltätigen Ideen nutzen kann.

    Diese Menschen mit Ideen aber ohne die Möglichkeit, die Ideen eigenständig umzusetzen gibt es aktuell ein tolles Projekt. Es ist vergleichbar mit dem Ideencast hier auf meinem Blog. Ideen, die nicht selbst umgesetzt werden können werden veröffentlicht, so dass ein anderer sie vielleicht umsetzt. Dieses Projekt wird nicht, wie man nun vermuten könnte, von UNICEF oder vom Roten Kreuz getragen.

    Mit dem Projekt 10 hoch 100 geht der Internetmogul Google, zum 10. Jubiläum, den nächsten Schritt seines Firmencredos “Don´t do Evil“. Das Ziel des Projektes beschriebt Google so:

    Nie zuvor in der Geschichte besaßen so viele Menschen so viele Informationen, so viele technische Mittel und so vielfältige Chancen, gute Ideen zu verwirklichen. Doch gleichzeitig könnten so viele Menschen aller gesellschaftlichen Schichten sehr viel Hilfe brauchen, sei es in kleinem oder großem Umfang.

    Vor diesem Hintergrund bekräftigen nun neue Studien die alte Weisheit, dass es ab einem grundlegenden Niveau an materiellem Wohlstand nur eine einzige Sache gibt, die auf Dauer Glück und Befriedigung verschafft, nämlich anderen Menschen zu helfen.

    Besser gesagt: Zu helfen hilft beiden, dem Helfenden ebenso wie dem Hilfeempfänger.

    Bis zum 20. Oktober 2008 konnte man Google seine Ideen schicken, wie man die Welt verbessern kann. Es wurden Ideen zu folgenden Kategorien gesucht:

    • Gemeinschaft: Wie können wir die Verbindungen zwischen Menschen stärken, Communities aufbauen und einzigartige Kulturen schützen?
    • Chancen: Wie können wir Menschen dabei unterstützen, ihre Familien und sich selbst besser zu versorgen?
    • Energie: Wie können wir weltweit Schritte in Richtung sicherer, umweltfreundlicher und preisgünstiger Energie einleiten?
    • Umwelt: Wie können wir ein globales Ökosystem fördern, das umweltfreundlicher und nachhaltiger ist?
    • Gesundheit: Wie können wir Menschen helfen, länger und gesünder zu leben?
    • Bildung: Wie können wir für mehr Menschen leichter Zugang zu besserer Bildung ermöglichen?
    • Schutz: Wie können wir dazu beitragen, dass alle Menschen einen sicheren Platz zum Leben haben?
    • Alles andere: Manchmal passen die besten Ideen in keine Kategorie.

    Ab dem 17. März werden dann die Ideen präsentiert und zur Abstimmung gestellt. Jeder kann seine Stimme einer Idee geben, die er für besonders umsetzungswürdig hält. Die Idee mit den meisten Stimmen wird in der Umsetzung von Google mit 10 Millionen US-Dollar unterstützt.

    Böse Zungen werden es für einen PR-Trick von Google halten und selbstverständlich sind die PR-Effekte gewünscht. Warum aber auch nicht? Mit den 10 Millionen USD können viele sinnvolle Projekte durchgezogen werden, die das Leben vieler Menschen, die wahrscheinlich von Google noch nie etwas gehört haben weil Sie keinen PC und vielleicht noch nicht einmal fließendes Wasser haben, enorm verbessern wird.

    Ich finde diese Aktion wirklich achtsam und möchte alle Leser meines Blogs dazu anregen bei der Abstimmung mitzumachen. Sie können sich von Goolge auf eine Erinnerungsliste setzen lassen und bekommen dann eine eMail sobald die Abstimmung beginnt. Auch hier im Blog werde ich das Projekt verfolgen und über den Gewinner berichten. Das beigefügte Video ist eine sehr schöne Veranschaulichung, dass es um die kleinen Dinge im Leben geht, die den Unterschied machen.

     
  • Andreas 13:31 am 16. Januar 2009 | 1 Permalink | Reply
    Tags: google, ,

    博客纹身Diesen Freitag geht die Trophäe “Seite der Woche“  nicht an einen neu-gegründeten Service wie schon häufiger, sondern an das absolute Schwergewicht im Internet – einen Google Service. Viele Nutzer kennen und lieben ihn, den Google Reader. Nach vielen Feedreadern, die ich bereits genutzt habe, ist der Google Reader mit Abstand der Beste.

    Wie Sie wissen, ist dies regelmäßig eine subjektive Wahl und kann daher auf abweichende Meinungen treffen. Warum ich den Google Reader so gerne nutze möchte ich Ihnen daher gerne näherbringen: (mehr …)

     
  • Andreas 23:25 am 9. November 2008 | 0 Permalink | Reply
    Tags: analytics, google,

    The duckies invade Google
    Creative Commons License photo credit: Yodel Anecdotal

    Nur wer weiß, was auf seiner Seite los ist, kann zielgerichtet arbeiten und sich verbessern. Google bietet mit Analytics ein sehr mächtiges Tool an, das ich etwas näher beleuchten möchte.

    Google Analytics. Ein Erfahrungsbericht.

    Es ist schon eine schöne Sache. Eine übersichtliche Seite, auf der man wirklich alles angezeigt bekommt, was sich auf der eigenen Homepage so abspielt. Wie viele Besucher, woher kommen sie, wie lange waren sie auf meiner Seite, und so weiter. Wirklich sehr nett. Wie kommt man an diese Auswertungen? Recht simpel.

    (mehr …)

     
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