Aufgrund der überwältigen Anzahl von Spams im Blog sowie des geplanten Reworks von lorXsion.com, werde ich den lorXsion blog in Kürze schließen.
Das heißt nicht, dass ich hier nicht künftig weiter über Themen wie Ideen & Co. bloggen werde. Doch ich plane einen gemischten Blog der diese Themen umfasst aber auch Themen aus meinen anderen Projekten sowie ein Spritzer mehr privates. Sobald ich damit soweit bin, lasse ich es Euch wissen.
Neues: blog RSS
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Andreas
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Andreas
Hat jemand eine Idee, wie ich die 17.000 Spam Kommentare wieder aus dem Blog bekomme – ohne alles von Hand zu löschen? http://www.twitpic.com/wyx9c
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Andreas
Seit dem es das Internet gibt, ist es so einfach geworden wie noch nie, sich seine eigene Beschäftigung zu suchen und damit sogar Geld zu verdienen. Websites sind schnell erstellt und kosten nicht viel Geld. Darüber hinaus ist das Feld offen und man kann sich in alle Richtungen bewegen. Egal ob man als Power-Seller seinen eigenen Shop betreibt, ob man eine Community oder ein Forum betreibt oder ob man sich als Blogger versucht mit interessanten Artikeln die Aufmerksamkeit von möglichst vielen Lesern zu gewinnen. Der Fantasie sind beinahe keine Grenzen gesetzt.Heute möchte ich mich dem Thema “bloggen” widmen, da ich mich seit einiger Zeit selbst dazu zähle. Wenn man sich entscheidet einen Blog zu starten, egal ob aus Spaß am Schreiben oder mit dem Ziel Geld damit zu verdienen (wobei letzteres wirklich nicht als primäres Ziel zu empfehlen ist – es wird schief gehen), versucht man seine Themen für sich zu umreißen. Worüber schreibt man, welche Zielgruppe könnte sich dafür interessieren, etc. Schaut man sich die erfolgreichen Blogs an, dann stellt man fest, dass viele erfolgreiche Blogs übers Bloggen selbst schreiben. Warum ist das so?
Nun, ich denke es liegt daran, dass es für Blogger kein Handbuch gibt, keine goldene Regel. Das lässt Spielraum für sehr viel Spekulation. Erfolgreiche Blogs, die das “erfolgreiche Bloggen” als Thema haben werden nie müde zu erwähnen, wie viel Geld sie damit verdienen und wie wenig Zeit sie investieren. Angezogen vom Traum reich zu sein und dafür wenig zu tun, suchen viele ihr Glück im Internet und dort das Rezept wie sie möglichst ohne Umwege in die Schlossallee des Web 2.0 einziehen können. So füttern diese Blogger geschickt Ihre Kunden.
Es gibt kein Patentrezept
Wenn man all diese Blogs über die Zeit verfolgt, stellt man eines ganz deutlich fest: es gibt kein Patentrezept für Erfolg beim Bloggen. Das wäre auch das Ende all der “Blogging-Blogs“, dann gäb es nämlich nichts mehr zu schreiben. Keine Sorge, das wird kein weiterer Beitrag der in die Reihe der so bloggen Sie richtig-Kategorie fällt. Mich beschäftigt, da ich diesen Blog nun seit fast einem halben Jahr betreibe, die Frage wie man es als Amateurblogger dauerhaft schafft einen Blog einigermaßen erfolgreich, und ohne totale Aufgabe des Privatlebens, zu betreiben. Ich bin selbst berufstätig und habe einen Job, der mich ziemlich in Anspruch nimmt (9-10 Stundentage sind die Regel, eher sogar mehr). Darüberhinaus habe ich Familie, mit der ich ebenfalls meine Zeit verbringen möchte. Wie schafft man es also, das alles zu kombinieren wenn der Tag doch nur 24 Stunden hat und ich meine 7,5 – 8 Stunden Schlaf brauche, um zu gebrauchen zu sein?
Wie viel, wie oft?
Stellt sich zuerst einmal die Frage wie oft man bloggen sollte und wann. Alleine darauf eine Antwort zu finden ist müßig. Fragen Sie 10 Leute bekommen Sie mindestens genauso viele, unterschiedliche Antworten. Die einen sagen, man müsse mindestens jeden Tag etwas schreiben. Andere wiederum sagen, dass 2-3 gute Beiträge pro Woche völlig ausreichen. Schließt sich die Frage an, wann man bloggen sollte. Auch hierzu gibt es zahlreiche Meinungen. Während die einen fest davon überzeugt sind, dass man feste Blogzeiten haben sollte, vertreten andere die Meinung man solle schreiben, wenn es etwas zu schreiben gibt. Wer nun Recht hat und wer nicht wird sich niemals abschließend klären lassen, denn es gibt sowohl Blogs, die sehr erfolgreich mit der einen als auch mit der anderen Methode sind. Bloggen ist sehr individuell, kein Blog ist wie der andere und so lassen sich auch die Methoden nicht kopieren. Was für Blog X gut funktioniert, mag bei Blog Y floppen.
Technik, die den Bloggern hilft
Seit der Erfindung von RSS und der großen Popularität von RSS-Feed Readern spielt die Blogfrequenz nicht mehr die entscheidende Rolle, da der Leser nicht regelmäßig auf die Seite kommen muss um zu sehen ob es etwas neues gibt, sondern in seinem Reader sieht wenn neue Beiträge erschienen sind. Daher kann man sich etwas entspannter zurücklehnen und seinen Gedanken freien Lauf lassen.
Ich persönlich habe es mir zum Ziel gesetzt 3-4 Posts pro Woche zu verfassen und habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich es nicht schaffe (verrückt, oder?). Gerade in der letzten Zeit beläuft sich meine Frequenz eher auf 1-2 Posts die Woche, was mir persönlich deutlich zu wenig ist. Aber wie bekommt man nun seinen Job, die Familie und das Bloggen (Reihenfolge ist zufällig und entspricht nicht meinen Prioritäten) unter einen Hut?Organisation, Organisation, Organisation.
Es ist, wie so oft im Leben, alles eine Sache der Organisation. Man hat Tage in der Woche, das sitzt man bis spät Abends im Büro und ist froh wenn man den Computer für den Tag nicht mehr sehen muss. Solche Tage sind keine Blogtage. Wenn man sich jetzt aufrappelt und einen Post schreibt, wird das mit ziemlicher Sicherheit eine mittelschwere Quälerei und das sieht man dem Beitrag später an. Ich werde an solchen Tagen Blog Blog sein lassen und mich aufs Sofa setzten. Meist ist nicht jeder Tag der Woche so und man findet einen entspannten Abend oder, für die Frühaufsteher unter uns, Morgen um etwas zu schreiben. An solchen Tagen sollte man der Kreativität freien Lauf lassen und soviel zu schreiben wie man kann. Vielleicht einen Post fertig schreiben und 2-3 andere Rohschriften verfassen. Durch den Puffer, den man sich so zurecht schreibt, kann man das schlechte Gewissen vertreiben und es ist weniger zeitaufwendig einen Beitrag zu veröffentlichen, denn die Hauptarbeit ist bereits getan. Ein positiver Nebeneffekt ist zudem, dass man den verfassten Rohtext nach einigen Tagen erneut durchgeht und bearbeitet. Durch den zeitlichen Abstand hat man einen ganz anderen Blickwinkel und man kann den Text effektiver korrigieren, so dass dabei meist bessere Ergebnisse zu Tage treten als wenn man den Text an einem Tag geschrieben und veröffentlicht hätte.
Es muss nicht immer ein großer Text sein.
Der Blogger blogt um sich mitzuteilen, um Informationen, von denen er denkt sie könnten für andere interessant sein, zu verbreiten. Der geschriebene Text ist aber nicht der einzige Weg, wie man sich mitteilen kann. Für die Tage an denen man nichts zu schreiben hat, aber dennoch einen Beitrag veröffentlichen möchte, gibt es vielerlei Möglichkeiten an “Füllmaterial” die keineswegs schlechter sind als ein guter Beitrag. Sollten Sie Social Bookmarking, wie beispielsweise Delicious nutzen, können Sie Ihre Bookmarks veröffentlichen und somit Ihren Lesern zeigen was Sie im Internet interessantes gefunden haben. Andere Alternativen sind Umfragen (vielleicht als Recherche für einen zukünftigen Beitrag), Gewinnspiele, Interviews, etc. Eine besonders gelungen Variante fand ich neulich im Kwerfeldein Blog. Als der Autor aufgrund einer Erkältung matt gesetzt war, machte er einen sogenannten Netzwerktag und teilte seinen Lesern mit, wo sie ihn im Internet überall finden können. Eine super Idee, denn so vernetzt man sich mit seinen Lesern und erzeugt eine qualitativ viel höhere Bindung.
Es gibt viele Möglichkeiten seinen Blog mit Leben zu füllen, welche für den eigenen Blog die Richtige ist kann niemand sagen. Es hängt vom Thema des Blogs ab, von der Zielgruppe und vom Autor selbst. Ich werde für meinen Blog versuchen die oben genannten Dinge zu befolgen und hoffe, damit meinem Ziel der 3-4 Posts näher zu kommen.
Sind Sie auch Amateurblogger? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht. Ich bin für Ihre Tipps dankbar.
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Andreas
Ich beschäftige mich gerne mit dem Thema Internet, eigene Websites und Blogs. Zum einen, weil ich diese Seite betreibe, weitere folgen sollen und ich das Gelesene und Gelernte teilen möchte. Zum anderen weil das Internet es so einfach macht, wie noch nie, seine Ideen auszuleben. Vor einiger Zeit habe ich damit begonnen, selektiv Posts von Leo Babauta´s Write to Done Blog hier zu zitieren bzw. zu übersetzen.Heute veröffentliche ich einen weiteren Post aus dieser Reihe. Es geht um das, unter Bloggern, viel diskutierte Thema wie oft ein Blog aktualisiert werden – also wie regelmäßig man posten sollte. Eine ähnlich unendliche Geschichte wie das Thema der Länge eines Beitrages.
Der Beitrag heute ist ein Gastbeitrag auf Write to Done und kommt von Bamboo Forest (Pun Intended).
Es gibt zum Thema Beitragshäufigkeit eine Menge Theorien. Jedoch versäumen es die meisten dieser Theorien den Kern des Bloggens zu berücksichtigen – die Qualität des Inhalts.
Egal ob ein Blog gerade erst gestartet oder schon etabliert ist. Es geht um die Qualität dessen, was geschrieben wird. Leser abonnieren den Blog nicht, weil er 3x täglich neue Posts veröffentlicht sondern weil sie es interessant finden was dort geschrieben wird.
- Mehr Beiträge = weniger kritische Prüfung. Ideen sind endlich. Durch weniger häufige Beiträge hat man die Chance die Besten auszuwählen. Sich an seine Schlagzahl halten zu wollen heißt meist unweigerlich Halbgares zu veröffentlichen.
- Beiträge reifen. Wenn Sie auf Ihren Beitrag nach einigen Tagen noch einmal zurückgreifen können um ihn zu überarbeiten, wird er dadurch meist besser. Ihnen fallen Dinge auf, die Ihnen beim Schreiben noch nicht aufgefallen sind oder Sie haben einen weiteren Gedanken, der Ihren Beitrag noch umfassender und dadurch besser macht.
- Abonnenten lesen viele Blogs. Die meisten Leser, die Blogs abonnieren, haben davon sehr viele in ihrem Feedreader, so dass es wahrscheinlich ist, dass sie einen Ihrer Beiträge überlesen wenn Sie zu häufig schreiben. Geben Sie Ihren Lesern die Möglichkeit alles von Ihnen zu lesen.
- Ihr Blog wird nach der Startseite beurteilt. Das Wichtigste Ihres Blogs ist, was auf der Startseite zu finden ist. Es gibt Menschen, die die Archive Ihres Blogs durchsuchen – die meisten machen dies jedoch nicht. Wenn Sie also mehr Zeit in gute Inhalte investieren, schaffen Sie es mit weniger Beiträgen den Lesern einen genauen Einblick in das zu geben was Sie schreiben.
- Mehr Kommentare mit weniger Beiträgen. Wenn Ihr Beitrag für mehr als 24 Stunden auf der Startseite Ihres Blogs zu finden ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Kommentare zu diesem Beitrag erhalten werden. Viele Kommentare in Ihrem Blog lassen Ihn attraktiv für andere erscheinen und die Besucher werden ihn eher abonnieren.
- Mehr Zeit für Gastbeiträge. Wenn Sie einen sehr engen Zeitplan für Ihre eigenen Beiträge haben, werden Sie kaum noch die Zeit finden Gastbeiträge zu schreiben. Da Gastbeiträge aber für den eigenen Blog sehr wichtig sind, sollten Sie diese Zeit finden.
- Niemand verlässt Ihren Blog weil Sie zu wenig schreiben. Die Anzahl der Beiträge sollte das Letzte sein, um das Sie sich Gedanken machen, besonders dann, wenn Sie mindestens einen guten Beitrag pro Woche veröffentlichen. Machen Sie sich lieber Gedanken darüber nicht etwas wenig inspirierendes oder interessantes zu schreiben. Das ist nämlich der wahre Grund warum Leser Ihren Blog aus dem Feedreader werfen.
Sie wollen, dass die Leser sich auf Ihren nächsten Beitrag freuen, denn das ist das Geheimnis eines erfolgreichen Blogs. Viele Blogger haben Schwierigkeiten dem mühsam aufgebauten Ruf gerecht zu werden. Durch weniger Beiträge, die dann aber umso sorgfältiger geschrieben werden, machen Sie Ihren Blog zu wichtig um ihn nicht zu abonnieren.
Den Orignalartikel finden Sie hier.
Ein wirklich interessanter Post. Wenn man die vielen anderen Blogger hört, sagt jeder, dass ein Blog regelmäßig, je nach dem in welche Richtung er geht, teilweise mehrmals täglich aktualisiert werden muss. Das es auch andersrum erfolgsversprechend sein kann, vielleicht sogar noch mehr, ist eine wichtige Erkenntnis. Zumal nur so wirklich guter Inhalt zu Stande kommt. Ich werde mir diesen Tipp zu Herzen nehmen und nun immer zwei Tage an einem neuen Post arbeiten.
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Andreas
Würde Ihnen dieser Beitrag besser ohne Bild gefallen?Klar, das Bild ist nur schmückendes Beiwerk. Wie der Name schon sagt “schmückt” das Bild den Beitrag. Sollte ich jetzt nur noch totalen Blödsinn schreiben, hilft auch das schönste Bild nicht den Post zu retten. Aber ein gut recherchierter Blogpost, nicht vollständig unleserlich geschrieben und dann noch mit einem schönen, zum Kontext passenden, Bild verziert macht doch einen schlanken Fuß oder?
Wenn Sie sich die vielen erfolgreichen Blogs ansehen, arbeiten fast alle mit Bildern, die die Texte unterstützen. Damit wollen die Autoren auf den Post aufmerksam machen und Sie zum Lesen animieren. Warum auch nicht. Falls Sie diesen Post in einem Feedreader konsumieren, mussten Sie zuerst auf die Überschrift klicken um das Bild zu sehen, aber bestimmt freuen auch Sie sich über ein nettes Bildchen.
So schön das Ganze auch ist, frei von Tücken ist es wahrlich nicht. Da ich mich mit dem Thema “Bilder in Blogs” bereits für die Erstellung dieses Blogs beschäftigt habe, wollte ich diesen Post schon seit langem schreiben. Letzte Woche bin ich dann einem Blog auf einen Post gestoßen, der sich mit Schadensersatzforderung beschäftigt und wie man solche Eskalation vermeiden kann und sollte.Jedes Foto hat einen Urheber und dem gehört das Recht an dem Bild.
Ich weiß, dank der Möglichkeiten des Internet mit Google Bildersuche und der schönen bunten Welt von Flickr war es selten so einfach, schnell an gute Bilder zu kommen. Doch das die Bilder im Internet zu finden sind, gibt Ihnen noch lange nicht den Freifahrtschein diese für Ihre Zwecke zu nutzen. Für eine solche Nutzung muss der Urheber des Bildes, also der Fotograf, Ihnen dieses Recht einräumen. Dies kann er persönlich tun oder aber auch allgemeiner über eine Creative Commons Deklarierung. Wissen Sie nicht ob Sie ein Bild verwenden dürfen oder interessiert es Sie erst gar nicht, kann dies, im Extremfall, unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen – eine Unterlassungsklage wäre hier noch das kleinere Übel.
Neben den Schererei die, im Ernstfall, auf Sie warten, kann es auch richtig teuer werden. Ein Bild, dass Sie einem Fotografen beispielsweise für 300 € hätten abkaufen können, kann im Zuge einer Urheberrechtsverletzung schnell über 10.000 € kosten. Angesichts dieser Summen, ist es sinnvoll das Thema mit Bedacht anzugehen.
Klare Rechteverhältnisse
Am einfachsten ist es, wenn Sie Bilder verwenden, die Sie selbst geschossen haben. Das hat den Vorteil, dass Sie ein Foto haben, das exakt zu Ihren Bedürfnissen passt. Weil ich im Internet kein passendes Bild finden konnte, habe ich für einen meiner Posts auf diese Methode zurückgegriffen. Abhängig von Ihrem eigenen Verhältnis zur Fotografie den Ansprüchen und Motiven Ihres Bildmaterials, ist dies nicht für jeden der Kaiserweg – aber einer der sichersten. Dennoch gibt es hier Einschränkungen. Sollten Sie z. B. Menschen auf Ihrem Foto mit abgelichtet haben, benötigen Sie die Einverständniserklärung dieser, dass das Bild veröffentlicht wird. Sie sehen, es ist also ziemlich kompliziert.
Ein anderer Weg ist es, sich auf einer der zahlreichen Stock-Foto Homepages umzusehen. Das sind Seiten, die Ihnen entweder kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr Zugriff auf Bildmaterial gewähren (einen Link zu mehreren solcher Seiten finden Sie weiter unten im Post). Zur Sicherheit sollten Sie sich die AGB´s genauestens durchlesen und ggf. ausdrucken.
Wo bekomme ich nun meine Bilder her?
Ein weites und kompliziertes Feld, denn heute fotografiert ja jeder alles und jeden ohne um Erlaubnis zu bitten. Man bewegt sich also permanent in einer Grauzone. Dennoch kann man sich absichern, in dem man frei verwendbares Bildmaterial verwendet und nicht einfach alles, was einem auf Flickr gefällt, verwendet. Übrigens schützt es Sie auch nicht, wenn Sie die sogenannten “Credits” auf der Seite erwähnen, also wenn Sie schreiben von wem das Bild kommt. Ich habe einige Sammlungen von Seiten, auf denen Sie frei verwendbare Bilder finden für Sie zusammengefasst:
Sollten Sie Ihre Website oder Ihren Blog mit Wordpress betreiben und hier gefahrlos Bilder einbinden wollen, kann ich Ihnen das Plugin PhotoDropper ans Herz legen. Das Plugin bedient sich an der Flickr Datenbank, selektiert aber nur die Bilder, die CC (creative commons) gelabelt sind und somit vom Urheber für die Verwendung freigegeben wurden.
Aber nicht nur Fotos sind betroffen. Haben Sie sich schon mal dabei beobachtet, dass Ihnen eine Grafik oder ein Icon für Ihre Website gefehlt hat? Klar – schnell gegoogelt, copy & paste und fertig. Aber hier gelten die gleichen Spielregeln. Daher hier noch eine nette Sammlung nützlicher Iconsets für die Gestaltung Ihrer Website (diese hier sind auch schön).
Ich bookmarke regelmäßig solche Quellen in meinem del.icio.us. Sie können mir aber auch bei Friendfeed folgen, dann verpassen Sie auch nichts davon.
Einige von Ihnen werden mich jetzt vielleicht der Übertreibung bezichtigen. Natürlich folgt auch dieses Thema dem Grundsatz: “Wo kein Kläger, da kein Richter“. Sicher, in Social Networks kursieren Millionen von Fotos, die hin und her verlinkt werden, ohne das irgendjemand dazu eine Genehmigung erteilt hätte. Auch wurden die fotografierten Personen bestimmt nicht gefragt, ob das Foto mit ihnen veröffentlicht werden darf. Doch das Thema erfordert Fingerspitzengefühl und es sollte nicht verkannt werden, dass es eine rechtliche Grauzone ist. Wenn ein Fotograf nicht möchte, dass Sie sein Foto verwenden, kann er es Ihnen verbieten – sogar per Gesetz. Wenn er hieraus einen Schaden für sich erbracht sieht, kann er diesen einklagen. Darüber sollten Sie sich bewusst sein.
In diesem Zusammenhang sei auch noch kurz die Verwendung von Produktbildern bei E-Bay erwähnt. Viele EBay Nutzer kopieren, für die Aufmachung ihrer Auktionen, die originalen Produktfotos von den Homepages der Hersteller. Auch dies ist äußerst grenzwertig und eigentlich nicht zulässig. Aber auch hier – wo kein Kläger… Sagen Sie später aber nicht, Sie hätten es nicht gewusst.
photo credit: ooOJasonOoo