Saltoback 5mIch kann mich gar nicht oft genug wiederholen wenn ich sage, dass man keine Idee leichtfertig verwerfen sollte, egal wie verrückt oder sinnlos sie im ersten Moment auch erscheinen mag.

Die größte Hürde einer Idee ist es wahrgenommen bzw. ernstgenommen zu werden – auch dies habe ich schon wiederholt betont.

Um aber auf Worte Taten in Form von Beispielen folgen zu lassen, möchte ich Ihnen heute 10 Beispiele (gefunden im Nichegeek.com Blog) liefern, die meine Einstellung beweisen und Sie zu mehr Mut mit Ihren Ideen motivieren sollen:

  1. Die 1-Million-Dollar Homepage Noch einfacher geht es nicht. Der damals 21 jährige Student Alex Tew erstellte eine Homepage und verkaufte 1.000.000 Pixel auf dieser Seite als Werbefläche für je 1 USD/Pixel. Die Idee funktionierte und heute ist Alex Millionär.
  2. Hinter PickyDomain steckt eine Geschäftsidee, von der jeder sagen würde, dass dies kein Mensch braucht. Jeder, der eine Website hat, braucht auch eine Domain, also eine Internetadresse, unter der die Seite im Netz gefunden wird. Idealerweise sollte diese Adresse einen hohen Wiedererkennungswert haben, gut klingen, leicht zu merken sein und etwas mit dem Inhalt der Seite zu tun haben. Und genau das ist der Service von PickyDomain. Sollten Sie auf der Suche nach einem guten Domainnamen sein, schlägt Ihnen PickyDomain einen vor. Mit dieser Geschäftsidee wird PickyDomain in diesem Jahr einen 6-stelligen Betrag erlösen.
  3. Braucht Ihr Hund eine Brille? Ich denke, Sie werden mit “Nein” antworten und doch wurden die Gründer von Doggles mit der Idee, Brillen für Hunde online zu vertreiben, Millionäre.
  4. LaserMonks ist eine weitere Skurilität des Netzes. Es sind 8 Mönche in einer Abtei in Monroe (USA – wo sonst), die Ihre Druckerpatronen wieder auffüllen. Im Jahr 2005 haben sie damit satte 2,5 Millionen USD (ca. 1,9 Mio. €) umgesetzt.
  5. Würden Sie einen AntennaBall (eine Art Fuchsschwanz in Ballform) an der Antenne Ihres Autos befestigen? Nein? Und doch wurde Jason Wall mit genau dieser Geschäftsidee – also diese Antennen-Bälle im Internet zu verkaufen – zum Millionär.
  6. FitDeck ein Kartenspiel mit Turn- und Workoutübungen für verschiedene Gelegenheiten ist eine weitere ungewöhnliche Idee. Für verschiedene Zielgruppen werden unterschiedlichste Work-Out Kategorien angeboten. Ein Kartenspiel kostet 18,95 $ (ca. 15 €) und bescherte dem früheren Navy Seal und Fitness Trainer Phil Black letztes Jahr einen Umsatz von 4,7 Mio $ (~ 3,6 Mio €).
  7. Auf den ersten Blick wirkt die Idee von PositivesDating.com geschmacklos. Auf den zweiten Blick aber ist die Idee wirklich gut. Auch HIV-positive Menschen haben weiterhin das Bedürfnis nach Nähe und Partnerschaft. Mit PositivesDating.com haben Paul Graves und Brandon Koechlin eine Plattform geschaffen, auf denen sich HIV-Infizierte mit anderen HIV-Infizierten Menschen zu Dates verabreden können.
  8. Aus der Kategorie “Dinge, die die Welt nicht braucht” kommt auch die Idee der Designer Diaper Bags, also Designer Windeltaschen. Christie Rein designte Windeltaschen, die chic sind und 2-4 Windeln für unterwegs Platz bieten. Innerhalb von einem Jahr erwirtschaftete sie so ca. 180.000 $ (ca. 140.000 €). Heute ist das Sortiment von 22 Taschen weltweit online sowie in 120 Botiquen für 14,99 $/Stück (ca. 12 €) erhältlich.
  9. Die folgende Idee kann nur in Amerika entstehen. Lucky Wishbone ist eine Tradition zu Thanksgiving in Amerika, bei der ein Knochen von zwei Personen gebrochen werden muss. Die Person, auf deren Seite der Knochen bricht, hat im kommenden Jahr besonders viel Glück. Da es offenbar während den Thanksgiving Essen in Amerika regelmäßig zu Streitigkeiten wegen dieser Knochen kommt (scheinbar sind nie genug davon da), hat sich Ken Ahroni dazu entschlossen, diese Knochen aus Plastik anzubieten. Heute produziert Ken 30.000 Knochen/Tag und hat 2006 die Millionen Dollar Umsatzgrenze genommen.
  10. Zum Schluss der Liste kommt eine Idee, die ich besonders gut, weil so schön verrückt, finde. Mit SantaMail hat der Gründer Byron Reese den Nerv von Millionen Kindern und Eltern getroffen. Er hat sich eine Adresse am Nordpol registrieren lassen und schickt, auf Bestellung, personalisierte Briefe als vermeintlicher Weihnachtsmann an Kinder. 10 Dollar (7,50 €) kostet es die Eltern einen vorgefertigten Brief vom Weihnachtsmann an die Kinder schicken zu lassen. Seit dem Geschäftsstart, im Jahr 2001, hat Byron schon mehr als 200.000 Briefe verschickt.

Ich hoffe Sie werden, wie ich, zu der Erkenntnis kommen, dass heute wirklich alles möglich und nichts mehr undenkbar ist. Nehmen Sie Ihren Mut und versuchen Sie einfach Ihre Ideen auch umzusetzen.

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