Ich beschäftige mich gerne mit dem Thema Internet, eigene Websites und Blogs. Zum einen, weil ich diese Seite betreibe, weitere folgen sollen und ich das Gelesene und Gelernte teilen möchte. Zum anderen weil das Internet es so einfach macht, wie noch nie, seine Ideen auszuleben. Vor einiger Zeit habe ich damit begonnen, selektiv Posts von Leo Babauta´s Write to Done Blog hier zu zitieren bzw. zu übersetzen.
Heute veröffentliche ich einen weiteren Post aus dieser Reihe. Es geht um das, unter Bloggern, viel diskutierte Thema wie oft ein Blog aktualisiert werden – also wie regelmäßig man posten sollte. Eine ähnlich unendliche Geschichte wie das Thema der Länge eines Beitrages.
Der Beitrag heute ist ein Gastbeitrag auf Write to Done und kommt von Bamboo Forest (Pun Intended).
Es gibt zum Thema Beitragshäufigkeit eine Menge Theorien. Jedoch versäumen es die meisten dieser Theorien den Kern des Bloggens zu berücksichtigen – die Qualität des Inhalts.
Egal ob ein Blog gerade erst gestartet oder schon etabliert ist. Es geht um die Qualität dessen, was geschrieben wird. Leser abonnieren den Blog nicht, weil er 3x täglich neue Posts veröffentlicht sondern weil sie es interessant finden was dort geschrieben wird.
- Mehr Beiträge = weniger kritische Prüfung. Ideen sind endlich. Durch weniger häufige Beiträge hat man die Chance die Besten auszuwählen. Sich an seine Schlagzahl halten zu wollen heißt meist unweigerlich Halbgares zu veröffentlichen.
- Beiträge reifen. Wenn Sie auf Ihren Beitrag nach einigen Tagen noch einmal zurückgreifen können um ihn zu überarbeiten, wird er dadurch meist besser. Ihnen fallen Dinge auf, die Ihnen beim Schreiben noch nicht aufgefallen sind oder Sie haben einen weiteren Gedanken, der Ihren Beitrag noch umfassender und dadurch besser macht.
- Abonnenten lesen viele Blogs. Die meisten Leser, die Blogs abonnieren, haben davon sehr viele in ihrem Feedreader, so dass es wahrscheinlich ist, dass sie einen Ihrer Beiträge überlesen wenn Sie zu häufig schreiben. Geben Sie Ihren Lesern die Möglichkeit alles von Ihnen zu lesen.
- Ihr Blog wird nach der Startseite beurteilt. Das Wichtigste Ihres Blogs ist, was auf der Startseite zu finden ist. Es gibt Menschen, die die Archive Ihres Blogs durchsuchen – die meisten machen dies jedoch nicht. Wenn Sie also mehr Zeit in gute Inhalte investieren, schaffen Sie es mit weniger Beiträgen den Lesern einen genauen Einblick in das zu geben was Sie schreiben.
- Mehr Kommentare mit weniger Beiträgen. Wenn Ihr Beitrag für mehr als 24 Stunden auf der Startseite Ihres Blogs zu finden ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Kommentare zu diesem Beitrag erhalten werden. Viele Kommentare in Ihrem Blog lassen Ihn attraktiv für andere erscheinen und die Besucher werden ihn eher abonnieren.
- Mehr Zeit für Gastbeiträge. Wenn Sie einen sehr engen Zeitplan für Ihre eigenen Beiträge haben, werden Sie kaum noch die Zeit finden Gastbeiträge zu schreiben. Da Gastbeiträge aber für den eigenen Blog sehr wichtig sind, sollten Sie diese Zeit finden.
- Niemand verlässt Ihren Blog weil Sie zu wenig schreiben. Die Anzahl der Beiträge sollte das Letzte sein, um das Sie sich Gedanken machen, besonders dann, wenn Sie mindestens einen guten Beitrag pro Woche veröffentlichen. Machen Sie sich lieber Gedanken darüber nicht etwas wenig inspirierendes oder interessantes zu schreiben. Das ist nämlich der wahre Grund warum Leser Ihren Blog aus dem Feedreader werfen.
Sie wollen, dass die Leser sich auf Ihren nächsten Beitrag freuen, denn das ist das Geheimnis eines erfolgreichen Blogs. Viele Blogger haben Schwierigkeiten dem mühsam aufgebauten Ruf gerecht zu werden. Durch weniger Beiträge, die dann aber umso sorgfältiger geschrieben werden, machen Sie Ihren Blog zu wichtig um ihn nicht zu abonnieren.
Den Orignalartikel finden Sie hier.
Ein wirklich interessanter Post. Wenn man die vielen anderen Blogger hört, sagt jeder, dass ein Blog regelmäßig, je nach dem in welche Richtung er geht, teilweise mehrmals täglich aktualisiert werden muss. Das es auch andersrum erfolgsversprechend sein kann, vielleicht sogar noch mehr, ist eine wichtige Erkenntnis. Zumal nur so wirklich guter Inhalt zu Stande kommt. Ich werde mir diesen Tipp zu Herzen nehmen und nun immer zwei Tage an einem neuen Post arbeiten.
xqlqbwdzre 17:41 on 14. Dezember 2009 Permalink |
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