Was brauchen großartige Ideen?
- Das sie niemand für möglich hält.
- Das jemand sie für möglich hält.
Klingt widersprüchlich? Ist es auch, zumindest in gewissem Maße. Aber beeindruckende, gar bahnbrechende, Ereignisse beruhen genau auf diesen beiden Komponenten. Es muss jemanden geben, der einen Einfall hat, eine Idee, an deren Umsetzbarkeit er fest glaubt. Oft ist diese Person starkem Wiederstand durch Personen ausgesetzt, die die Umsetzung dieser Idee für schlicht unmöglich halten. In unserer Geschichte gibt es zahllose Beispiele:
- Erstes Flugzeug 1811: Niemand hatte zu dieser Zeit daran geglaubt, dass es ein Gerät, eine Maschine, geben könnte mit der Menschen fliegen
- Erste Glühbirne 1880: Niemand konnte sich vorstellen seinen Wohnraum bei Dunkelheit mit etwas anderem als Kerzen zu erhellen
- Mondlandung 1969: Zuvor hätte niemand jemals daran geglaubt, dass ein Mensch einen Fuß auf den Mond setzen wird
- …
Aber wir müssen gar nicht so weit in die Vergangenheit schauen um wirklich revolutionäres zu finden, das, durch eine Idee getragen und in Perfektion umgesetzt, die Welt in Staunen versetzte. Vor gut einem Monat geschah das, was lange Zeit niemand für möglich hielt – ein farbiger Amerikaner wird der neue US-Präsident.
Barack Obama hat das geschafft, was wirklich fast unmöglich schien. Durch seine Idee und seine brillante Umsetzung konnte er Amerika überzeugen, dass er genau der Richtige für den Job als US-Präsident ist. Dabei hatte er starke Konkurrenz aus dem eigenen Lager, denn viele hatten Hillary Clinton schon wieder im Weißen Haus gesehen.
Als Synonym für seinen Erfolg gilt eine Art Mantra, dass Obama fast schon gebetsmühlenartig immer wieder skandierte – “Yes, we can!”. Es war seine Antwort auf alle Probleme denen sich Amerika und die Welt gerade stellen muss. Diese enorm positive Energie, die im Laufe des Wahlkampfes mehr und mehr aufgebaut wurde, trug Obama in Amerika, sowie auf der ganzen Welt, zum Amt des amerikanischen Präsidenten und auch, in vielen Bereichen, zum Hoffnungsträger für die Welt.
Mit Hilfe seiner einfachen aber (oder gerade deshalb) so starken Message und einer mediengewaltigen Umsetzung, ersetzte er lange politische Erklärungen und reduzierte es auf dieses “Yes, we can!”. Ich möchte eines seiner Videos (mit absoluter Star-Besetzung) posten.
Auch ich bin von Barack Obama und der Aura, die er erzeugt hat, beeindruckt und freue mich, dass er der neue Präsident der USA geworden ist. Er hat die Erwartungen an seine Amtszeit sehr hoch geschraubt, nun muss er beweisen was er umsetzen kann. Ich möchte aber nicht die politische Seite dieses Wahlkampfes oder von Barack Obama beleuchten.
Vielmehr hat es mich fasziniert, wie diese Idee Präsident zu werden umgesetzt wurde. Entgegen aller Experten, die Obama haben scheitern sehen, weil er angeblich nicht genug Erfahrung habe und weil er farbig ist (gut, dies hat niemand ausgesprochen aber geglaubt haben es sicher viele), hat er sich durchgesetzt und hat etwas geschafft, von dem vor ein paar Jahren niemand geglaubt hätte das es jemals passieren würde.
Für mich ist Barack Obama der Ideenumsetzer des Jahres.
Speziell dieses Video wollte ich posten, weil es eine unglaublich inspirierende und motivierende Wirkung hat. Mit dem Eindruck dieses Videos scheint alles möglich. Vielleicht hilft es Ihnen ja als kleiner Motivator für Ihre Ideen. Denken Sie dran “Yes, you can!”.

Markus 11:29 on 28. Dezember 2008 Permalink |
Schöner Beitrag. Sicherlich war das mit Obama eine schöne Sache. Ich hoffe, dass durch ihn sich die Welt auch ein Stück ändern wird.
Was mich auch sehr interessiert ist, was sich bei der Technik noch so tun wird. Vor nicht all zu langer Zeit hätte noch keiner gedacht, dass Privatpersonen PCs nutzen und damit weltweit vernetzt sind. Heute schreibe ich mit meinem Handy ein Kommentar auf diesem Blog. Was wohl in 20-50 Jahren alles möglich sein wird?
Andreas 16:57 on 29. Dezember 2008 Permalink
@ Markus.
Danke für Deinen Kommentar.
Stimmt, die technische Entwicklung ist wirklich rasant. Wenn man Menschen vor 15 Jahren verrsucht hätte zu erklären was “Bloggen” ist, hätte man wohl in recht komische Gesichter geschaut.
Ideen beflügeln die Technologie und Technologie beflügelt weitere Ideen. Ein Kreislauf der immer weiter an Dynamik zuzunehmen scheint. Hoffentlich fliegen wir nicht eines Tages “aus der Kurve”.