idee_572_269_sat1Im best-practise-business-Blog bin ich vor einiger Zeit auf eine interessante Ankündigung gestoßen. Sat.1 plant einen Show um Ideen. Wahscheinlich haben sie meinen Blog gelesen und gedacht, “hey, das mit dem Ideencasting ist ´ne super Sache – da machen wir eine Show draus”.

OK, Spaß beiseite. Sat.1 ist am Puls der Zeit und hat erkannt, das Deutschland angesichts der Wirtschaftskrise mehr Motivation braucht. Daraus ist, wahscheinlich, der Gedanke zu der Show entstanden. Deutschland ist das Land der Denker und Erfinder – auf diese Prädikate sollte sich das Land, angesichts der erwarteten schwierigen Zeit, zurückbesinnen. Wenn das das Motiv der Show wäre, fände ich dies äußerst bemerkenswert. Sicherlich ist die Motivation nur die halbe Wahrheit. Als Privatsender geht es Sat.1 natürlich um Einschaltquoten und damit um Verkäufe Ihre Werbung.

Dennoch, die Menschen in unserem Land möchten motiviert werden und ich bin mir sicher, sie werden die Show ansehen – also eine Win-Win Situation: Sat.1 bekommt seine Quote und die Leute die Motivation die Sie benötigen.

Um was geht es nun genau bei der Show?


Wirklich jeder kann seine Ideen beisteuern. Es gibt keine Anforderung an Alter, Beruf, o. ä. Es müssen auch keine professionellen Erfinder sein sondern, wer eine gute Idee hat soll sich bewerben. Ferner ist es auch nicht wichtig aus welchem Bereich die Idee kommt. Alles ist erlaubt und möglich.

Die einzige Bedingungen, die Sat.1 an die Bewerbung knüpft sind folgende:

Einzige Bedingung: Die Idee sollte nicht nur neu und einzigartig sein, es dürfen auch bisher weder Patentanmeldungen noch Verträge dazu vorliegen. Natürlich sollte die Idee auch nicht allein in den Köpfen ihrer Erfinder vorhanden sein – man muss sie sehen, anfassen, begutachten können. Niemand muss ein bis ins Kleinste ausgetüfteltes Produkt vorstellen, doch ein Modell der eigenen Erfindung, einen Prototyp oder wenigstens eine detailierte Zeichnung sollte man für das Casting schon im Gepäck haben.

Das Tolle an dem Projekt, meiner Meinung nach, ist, dass man eine breite Aufmerksamkeit für seine Ideen bekommt. Vielleicht finden sich im Anschluss an die Show interessierte Firmen, die die Idee gemeinsam mit Ihnen umsetzten möchten? Wenn Sie eine Idee haben und die oben genannten Bedingungen von Sat.1 erfüllen, können Sie sich direkt hier oder auf der Seite von Sat.1 bewerben. Ich werde die Entwicklung des Formats sehr genau beobachten und würde mich freuen, wenn auch einer meiner Leser dort mitmachen würde (sollte dies der Fall sein, lassen Sie es mich kurz wissen – ich würde dann gerne eine kleine Reportage über Sie machen).

Als kleine Motivation sich zu bewerben, hat Sat.1 auf der Seite noch 3 Beispiele von Menschen gebracht, die mit Ihrer Idee und deren Umsetzung, reich geworden sind. Diese Beispiele möchte ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Dass wir beim Kaffeetrinken nicht mehr den Kaffeesatz mittrinken müssen, haben wir Amalie Auguste Melitta Bentz zu verdanken. Die hat nämlich vor ca. 100 Jahren mit Hilfe eines durchlöcherten Topfes und Löschpapieren den ersten Papierfilter erfunden. Sie hat damit ein Millionenvermögen begründet.

So klein und doch so nutzvoll: Den Dübel hat in den 50er Jahren Klaus Fischer erfunden – mittlerweile gibt es den “Fischer”-Dübel in jedem Baumarkt. Herr Fischer hat inzwischen etwa 1.000 Erfindungen patentieren lassen.

Kinder sind in der Regel unheimlich stolz, wenn sie sich endlich die Schuhe selbst zubinden können. Davor tragen die Kleinen meist Schuhwerk, das sich durch eine einfachere Methode schließen lässt: den Klettverschluss. Die Geschichte des Klettverschlusses beginnt 1941 mit einer Klette. Der Schweizer Erfinder George de Mestral kopiert das natürliche Verschluss-System dieser Pflanzen und erfindet so den revolutionären Klettverschluss. 1951 meldet er seine Idee zum Patent an.