Fragen Sie sich nicht auch manchmal, wie all die phantastischen Ideen auf der Welt entstanden sind?
Erleben Sie das nicht auch manchmal, dass Ihnen ein Gedanke wie ein Pfeil in den Kopf schießt und Sie sich denken, “Mensch, das wäre doch eine gute Idee”?
Meist sind dies Geistesblitze, die kommen und genau so schnell wieder gehen. Was aber, wenn Sie über einen solchen Geistesblitz näher nachdenken. Wenn Sie überlegen, wie man diese Idee tatsächlich umsetzen kann.
Wenn diese Idee Sie nicht mehr loslässt. Was hindert uns eigentlich daran unsere Ideen, seien sie noch so verrückt, umzusetzen bzw. deren Umsetzung genauer in Erwägung zu ziehen? Ich denke jeder von uns hat hin und wieder solche Ideen oder Einfälle aber wenn wir mal reflektieren, wie viele wir von diesen Ideen tatsächlich umgesetzt haben oder damit begonnen haben, dürfte die allgemeine Bilanz äußerst dürftig ausfallen – ich schließe mich in diesen Kreis mit ein.
Aber was hindert uns?
Ideen die in unseren Köpfen entstehen müssen meist durch eine sehr harte Schule, nämlich an uns selbst vorbei. Oftmals wird schon der Funke eine Idee ausgelöscht, in dem wir uns selbst einreden, die Umsetzung wäre unmöglich, wir hätten nicht die entsprechenden Möglichkeiten, etc. Die Ausreden an uns selbst sind meist unerschöpflich. Aber was ist das für ein Negativum in uns, das diese Ideen zerredet und was ist sein Motiv? Ist es etwa der Schweinehund, der uns auch immer in den Ohren liegt wenn wir beispielsweise regelmäßig Sport machen oder eigentlich gerne früher aufstehen würde, um morgens weniger gehetzt zu sein?
Vielleicht ist es aber auch die Angst vor der eigenen Idee: Eine neue Idee, wenn man sie tatsächlich anpackt bedeutet, dass man sich auf den Weg macht etwas anderes zu machen als gewohnt. Es ist dieses selbstgetriebene, das einen vielleicht etwas einschüchtert, so dass man sich selbst unterschätzt.
Aber warum unterschätzen wir uns?
Wir hatten diese Idee doch schon, damit haben wir einen sehr großen Teil bereits geleistet. Jetzt müssen wir es nur noch umsetzen oder zumindest versuchen. Es ist eine Chance etwas Eigenes zu machen. Genau, die Idee ist eine Chance die wir ergreifen sollten, vielmehr ergreifen müssen. Was, wenn sich hinter dieser Idee, die wir in einem willkürlichen Moment hatten, genau das steckt was wir schon immer wollten, wenn sie dahin führt wo wir schon immer sein wollten, sei es beruflich oder privat? Man weiß dies natürlich zum Zeitpunkt des Ideenfunken noch nicht aber wenn man diesen gleich verwirft, wird man es auch nie herausfinden – eine größere Gefahr als mit einer Idee zu scheitern, oder? Zugegeben, es klingt recht philosophisch aber ich glaube, es geht viel Ideenpotenzial auf dieser Welt verloren, da ein großer Teil von Ideen kurz nach der Geburt bereits wieder sterben. Der Extremsportler Mike Horn, der regelmäßig seine verrücktesten und gefährlichsten Ideen umsetzt sagt:
Das Unmögliche gibt es nur, weil wir nicht versuchen es möglich zu machen.
Also, worauf warten wir? Ich bin vor einiger Zeit auf den Blog von Leo Babauta gestoßen und habe seine Ansichten aufgesogen. Es ist äußerst inspirierend, wie er sein Leben geändert hat, auf sein Herz gehört und seine Ideen umgesetzt hat und dadurch zu einem glücklicheren Menschen geworden ist. Ein gutes Beispiel, was passieren kann, wenn man seine Ideen verfolgt. Ich habe für mich beschlossen meinen Ideen eine Chance zu geben. Ein Grund warum ich diese Seite ins Leben gerufen habe und als „Hauptquartier“ für die weitere Entwicklung installiert habe. Sie sind eingeladen bei der Entwicklung meiner Ideen zuzusehen, vielleicht kann ich Sie ja motivieren auch Ihren Ideen eine Chance zu geben – es gibt unglaublich viele gute Beispiele von großen Dingen die aus einer kleinen Idee entstanden sind.
jzmwdh 17:41 on 14. Dezember 2009 Permalink |
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