Updates from Februar, 2009

  • Andreas 20:43 am 20. Februar 2009 | 2 Permalink | Reply
    Tags: , online shopping, rss

    clearing out (20060104)Das Internet ist schon eine großartige Sache. Man kann sich über Produkte umfassend informieren und dann ganz einfach und rund um die Uhr online kaufen – egal ob Sonntagmorgen oder Mittwochnacht. Unglaublich praktisch und niemand möchte diesen Luxus je wieder missen.

    Doch nach der Bestellung kommt das, was Sie bei einem “richtigen” Einkauf nicht haben – das Warten. Stellen Sie sich vor, Sie haben ein neues “Spielzeug” bestellt – ein Macbook vielleicht? Jetzt bekommen Sie eine nette Mail mit der Bestellbestätigung und müssen warten. Ein paar Tage wird es schon dauern. Täglich prüfen Sie Ihren Posteingang um zu überprüfen, ob sich der Bestellstatus verändert hat. Wenn die Ware dann in den Versand gegangen ist, prüfen Sie stündlich in der Sendungsverfolgung wo sich das Objekt Ihrer Begierde aktuell befindet.

    Genau hier setzt eine Idee an, die ich im Ideencast vorstellen möchte. (mehr …)

     
  • Andreas 16:19 am 8. Februar 2009 | 5 Permalink | Reply
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    idee_572_269_sat1Mitte letzten Monats habe ich hier im Blog über eine geplante Show von Sat.1 informiert. Das Thema dieser Show ist vergleichbar mit dem Ideencast hier auf meiner Seite. Menschen können Ihre Ideen einreichen und die besten Ideen werden in der Show vorgestellt und prämiert.

    Auf den ersten Blick klingt das wie eine gute Sache und eine tolle Chance für Menschen mit guten Ideen. Nachdem ich über diese Show geblogt habe, fand ich im Internet zahlreiche negative Stimmen zu dem geplanten Format von Sat.1.

    Leider hat sich auch dieses Format nicht dem Erfolg der Menschen mit Ideen verschrieben, sondern lediglich dem eigenen. Ähnlich wie bei Casting-Shows, ist alleine der Sender bzw. die Produktionsfirma der Gewinner.

    Bei der Anmeldung stimmt der Teilnehmer zu, dass er sämtliche Rechte an seiner Idee an die Produtionsfirma abtritt. Sollte die Idee also später einen wirtschaftlichen Erfolg nach sich ziehen, so hat der Ideengeber rein gar nichts davon.

    8. Der Teilnehmer überträgt die Idee der Stiftung ausschließlich und auf Dauer. Durch Unterzeichnung des Teilnahmeformulars überträgt der Teilnehmer der Stiftung alle gewerblichen Schutzrechte. Ausgenommen ist sein Recht, als Erfinder der Idee bezeichnet zu werden. Der Teilnehmer ermächtigt die Stiftung, seine gewerblichen Schutzrechte der BIN Innovations B.V., einer Gesellschaft niederländischen Rechts, zur Weiterentwicklung und Vermarktung übertragen. Dies unter der Voraussetzung, dass die BIN Innovations B.V. alle Einnahmen aus der Vermarktung (u.a. Lizenzeinnahmen, Erlöse aus dem Verkauf von Schutzrechten) an die BIN Germany 2009 C.V. (siehe nachstehende Nr. 10) weiterleitet. Solange der Teilnehmer die gewerblichen Schutzrechte nicht zurückerhalten hat, darf er die Idee weder nutzen noch veröffentlichen, vervielfältigen oder ändern; er darf sich auch nicht an der
    Vermarktung einer gleichartigen Idee oder eines gleichartigen Produkts beteiligen.

    Der Erfinder oder Urheber der Idee ist also mit der Anmeldung alle seiner Rechte an der Idee entbunden und darf sich auch zukünftig nicht mit einer ähnlichen Idee beschäftigen. Das Einzige was ihm bleibt ist, als Erfinder genannt zu werden.

    Aufgrund dieser Klausel möchte ich mich von meiner, damals ausgesprochenen, Empfehlung bei dem Wettbewerb teilzunehmen, eindeutig distanzieren. Ich denke aufgrund dieser Zugangsvorrausetzungen auch nicht, dass die Show jemals wirklich starten wird, denn kaum jemand, der eine Idee hat, wird diese derart bereitwillig zur Schlachtbank führen.

     
  • Andreas 20:26 am 3. Februar 2009 | 1 Permalink | Reply
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    GooglesaurusIch bin ein großer Freund von Leo Babauta und seinen Blog zenhabits und write-to-done. Heute möchte ich einen Post von Leo aufnehmen, der gut in mein Ideencast passt.

    Leo zählt sich zu einem der größten Fans von Googles Services und ist gleichzeitig großer Apple Fan. In einem seiner Posts hat er zusammengefasst, welche Features er in Zukunft gerne bei Google sehen würde. Es sind viele sehr spezielle Wünsche dabei, die aus seiner Arbeit als Autor und als extrem erfolgreicher Blogger resultieren – der eine oder andere Wunsch wird vielleicht nicht für jeden nachvollziehbar sein (z. B. eine eMail Inbox, die dem Absender mitteilt, dass der Empfänger schon ziemlich viele Mails hat und sich daher aktuell nicht wirklich um neue eMails kümmern kann). In diesem Fall nachvollziehbar, denn sein eMail Volumen wird, wie das von Timothy Ferris, auf über 1.000 Mails/Tag geschätzt. Die Anwendungen, auf die sich die Verbesserungswünsche beziehen sind weitestgehend GMail, Google Documents und der Google Kalender.

    Hier nun aber Leo´s Vorschläge im Einzelnen:

    • Direkter eMail Versand durch Google Quick Search, ähnlich wie bei Quicksilver (ein Programm für Apple), ohne extra GMail im Browser zu öffnen.
    • Möglichkeit aus Google Quick Search direkt ein neues Google Dokument zu erstellen, einen neuen Kalendereintrag zu erstellen, einen Eintrag in der GMail-To-Do Liste eintragen oder direkt zu tweeten.
    • Den Versand einer eMail planen anstatt sie direkt zu versenden.
    • Den Posteingang nach Absender, Dateigrößen, Emfangsdatum, etc. sortieren können (Anm. von mir: also das was bei anderen eMail Clients schon Standard ist…)
    • Google Docs im Full-Screen Modus betreiben, so dass man als Autor ablenkungsfrei schreiben kann
    • Statussymbol, ähnlich dem Google Talk Status, für eMails. Also wenn der Posteingang des Empfängers bereits voll ist, wird der Versender der Nachricht, schon vor dem Versenden der Nachricht, davor gewarnt, dass die Mail eventuell nicht oder erst später gelesen wird.
    • Die Möglichkeit an eMails erinnert zu werden, die noch nicht beantwortet wurden obwohl man die Beantwortung erbeten hat. Auch der Empfänger soll, über die noch ausstehende Antwort, mit einem dezenten “Huster” an die ausstehende Beantwortung erinnert werden.
    • Ein Google Anrufbeantworter, der mit der Stimme des Angerufenen, die Telefonate entgegen nimmt und sogar Konversation betreiben kann. Alle relevanten Anrufe werden dann ins GMail weitergeleitet. Speziell wenn Telemarketer anrufen, soll der Anrufbeantworter sehr aggressiv sein und dem Telemarketer versuchen etwas zu verkaufen, beispielsweise das aktuelle Buch von Leo. Name der App – GPhone.
    • Eine Abwandlung des “Spam”-Button in GMail der auf “Spam Back” hört und dem Absender alle Spam Mails schickt, die man während der letzten 90 Tagen erhalten hat.
    • Ein weiterer Menu Punkt im GMail der sich “Witz-/Kettenmail” nennt und alle Witz- oder Kettenemails filtert – so wie aktuell die “Spam”-Funktion dies tut. Zusätzlich versendet diese Funktion eine automatische Mail an den Absender mit dem Hinweis, dass er doch bitte zukünftig einen Moment innehalten solle, bevor er solche Mails weiterleitet, er sich darüber bewusst werden soll, dass solche eMails unnötig den Posteingang verstopfen, das Blondinenwitze nicht mehr witzig sind und auch das Bill Gate diese Kettenmail wirklich nicht verfolgt und ihm auch keine 5 Millionen USD für die Weiterleitung der Mail bezahlen wird.
    • Google Stalker, ein Service der automatisch alle online verfügbaren Informationen über einen eMail Absender sammelt und diese  anzeigt. (Klingt ziemlich unangenehm, dürfte aber in der rein technischen Umsetzung heute kein großes Problem mehr darstellen)

    In dem Originalpost von Leo merkt man schnell, dass nicht alles ernst gemeint ist, besonders wenn man sich an den Schluss der Liste durcharbeitet (ich habe einige ganz abwegige Vorschläge übersprungen). Dennoch sind sinnvolle und nützliche Gedanken dabei, die es sich lohnen würde umzusetzen. Hoffentlich liest jemand von Google diesen oder Leo´s Originalbeitrag.

    Creative Commons License photo credit: jurvetson

    Wichtige Info zum Ideencast!

    Haben auch Sie eine Idee oder einen Einfall wie man etwas verbessern könnte oder was Sie gerne umgesetzt sehen würden? Dann schreiben Sie mir eine e-Mail (lorxsion[ at ]googlemail.com) und ich werde Ihren Vorschlag hier veröffentlichen.


     
  • Andreas 15:19 am 28. Januar 2009 | 4 Permalink | Reply
    Tags: , , gps, , , , ,

    iPhoneDer heutige Beitrag kommt von dem Blog Netzwertig.com. Die Autoren haben sich überlegt, welche Anwendungen Sie in 2009 gerne realisiert sehen möchten. Ein Post also der geradezu prädestiniert ist bei meinem Ideencasting mitzumachen. Die Autoren von Netzwertig.com konzentrieren sich dabei auf das mobile Internet, da sie hier viele interessante Anwendungsmöglichkeiten sehen. Die Gründe für Ihre Meinung sind:

    • 2009 wird das Jahr in dem das mobile Internet seinen wirklich Durchburch hat
    • Gute Endgeräte unterstützen diese Entwicklung (iPhone-Hype, Google Handy, etc.)
    • Zusatzausstattung wie GPS und Kamera wird bei Handys immer mehr Standard
    • die Kombination der technischen Komponenten ermöglicht völlig neuartige Anwendungsmöglichkeiten

    Aus den vielen verschiedenen Möglichkeiten haben sie 4 Favoriten gewählt und hier kurz beschrieben:

    1. GPS-basierte Version von Facebook
      Mein bevorzugtes Social Network Facebook bietet bereits eine sehr gute mobile Site und installierbare Apps unter anderem für das iPhone und für Blackberrys. Was fehlt, ist eine Verknüpfung mit den in immer mehr Geräten vorhandenen GPS-Empfängern. Dann könnte man sehen, welche Kontakte sich gerade in der Nähe befinden oder schon einmal an dem jeweiligen Ort waren. Vorstellbar ist auch, dass Facebook-Mitglieder Rezensionen von Locations hinterlassen können, die mir verraten, was mein Social Graph zum jeweiligen Ort zu sagen hat.Die Veröffentlichung einer GPS-basierten Facebook App für unterstützte Geräte im Laufe dieses Jahres ist wahrscheinlich. Zwar existieren bereits Dutzende mobiler Social Networks mit ortsbezogenen Funktionen, doch erscheint es mehr als müßig, dort erneut alle seine Kontakte sammeln zu müssen. Facebook, aber auch MySpace und andere führende Netzwerke, dürften in nächster Zeit ihre Aktivitäten im Mobile-Web-Bereich intensivieren und damit die meisten dieser speziell für Mobiltelefone geschaffenen Dienste überflüssig machen. Zumindest sollten sie dies tun.
    2. Identifikation von Gegenständen
      Applikationen wie Shazam oder SnapTell helfen dabei, Songs bzw. Bücher/DVDs/CDs zu identifizieren. Was ich mir wünsche, ist eine Anwendung, die diese Aufgabe für alltägliche Gegenstände übernimmt. Man fotografiert ein Kleidungsstück, ein Auto, ein Haus oder ein Denkmal. Die Applikation gleicht das Bild mit einer Datenbank ab und liefert relevante Informationen, z.B. Links zu Wikipedia, Zeitungsartikeln etc.Ob eine funktionsfähige Anwendung dieser Art tatsächlich 2009 auf den Markt kommen könnte, ist unsicher. Zwar gibt es mittlerweile taugliche, intelligente Bildsuchmaschinen, die nicht Meta-Informationen sondern die tatsächlichen Darstellungen durchsuchen und abgleichen. Allerdings würde die App eine enorme Datenbank im Rücken benötigen und müsste sich sehr flexibel im Umgang mit unterschiedlichen Lichteffekten und Perspektiven zeigen. Aber praktisch wäre es!
    3. Preisvergleich für stationären Handel
      Ein Horrorszenario für den Einzelhandel: Ein Verbraucher geht in den Elektronikmarkt, sucht nach interessanten Produkten, fotografiert den Barcode, lässt sich anzeigen, wo es die Ware günstiger gibt und kauft dann dort. Ob die Händler es wollen oder nicht – so wird es kommen. Es gibt bereits die ein oder andere App, mit der sich solche Preisvergleiche recht unkompliziert durchführen lassen sollen. Von einer, die wirklich gut funktioniert und breit eingesetzt werden kann, habe ich aber noch nicht gehört.Meine Traumanwendung in diesem Bereich liefert mir nach dem Fotografieren des Barcodes Bewertungen (z.B. von Amazon), eine Preisübersicht über Webshops SOWIE eine Liste von Läden im Umkreis, die das Produkt ebenfalls anbieten – unter Angabe des Preises natürlich. Da sich vermutlich kaum ein Händler an der Einspeisung solcher Daten beteiligen würde, müsste die App teilweise auf User Generated Content basieren. Ob damit dann tatsächlich eine Funktionalität wie beschrieben machbar ist, bleibt offen.
    4. Ortsbezogene, semantische und automatisierte Empfehlungen
      Wie schön wäre es, wenn man bei einem Spaziergang in der Heimatstadt oder während des touristischen Sightseeings automatisch Empfehlungen über das Mobiltelefon erhalten könnte, die nicht nur zum aktuellen Ort passen, sondern sich an den persönlichen Präferenzen und Vorlieben ausrichten? Man gibt einmalig Locations und Plätze an, die einem in einer beliebigen Stadt gut gefallen, sowie allgemeine Schlagworte zu Interessen (z.B. “Vinyl”, “80er”, “Schlittschuhlaufen”, “Literatur”), und fortan erhält man bei eingeschalteter Applikation Tipps zu Einrichtungen, Plätzen und Veranstaltungen in der unmittelbaren Nähe, die damit übereinstimmen.
      Prädestiniert für die Bereitstellung dieser Features wären Empfehlungsportale wie Qype oder Yelp, die auch bereits im mobilen Bereich aktiv sind. Als Basis für die Tipps würden die von den Nutzern eingetragenen Empfehlungen dienen, die mit Informationen aus externen Quellen angereichert und unter Einsatz semantischer Algorithmen sowie des GPS-Empfängers je nach Standort automatisch und personalisiert ausgeliefert werden. Bin ich zu anspruchsvoll?

    Da sind tolle Ideen dabei wie ich finde. In eine ähnlich Richtung ging ja bereits der Ideencast von Freshzweinull. Ich denke, in diesem Jahr könnte in dieser Richtung noch einiges passieren.

    Creative Commons License photo credit: William Hook

    Wichtige Info zum Ideencast!

    Haben auch Sie eine Idee oder einen Einfall wie man etwas verbessern könnte oder was Sie gerne umgesetzt sehen würden? Dann schreiben Sie mir eine e-Mail (lorxsion[ at ]googlemail.com) und ich werde Ihren Vorschlag hier veröffentlichen.

     
  • Andreas 12:58 am 18. Januar 2009 | 1 Permalink | Reply
    Tags: , , navigation

    Le boulevard périphérique Porte de Vincennes (Paris 75) IR + HDRSeit Januar gibt es eine neue Kategorie in meinem Blog, den Ideencast. Meine Idee war es, einen Platz zu schaffen, an dem Ideen gesammelt werden, die von Menschen kommen die diese aber selbst nicht umsetzen können. Damit die Ideen nicht verloren gehen, möchte ich sie sammeln und in meinem “Ideenpool” mit meinen Lesern teilen und diskutieren. Vielleicht greift ja in Zukunft jemand eine der hier gemachten Ideen auf und packt ihre Verwirklichung an. Der heutige Beitrag kommt von mir selbst. Es handelt sich um eine Idee für die Automobilindustrie und kam mir auf einer Geschäftsreise nach Tschechien, die ich mit dem Auto absolvierte. Ich freue mich über Ihr Feedback im Kommentar.

    (mehr …)

     
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