Updates from November, 2009

  • Andreas 20:20 am 8. November 2009 | 360 Permalink | Reply
    Tags: armunt, erfindergeist, idee,

    Ich habe heute ein Video gefunden, dass ich gerne mit Euch teilen möchte. Es zeigt einen jungen Mann aus Afrika, dem die Schule verweigert wurde weil seine arme Familie das Schulgeld von 80 $ nicht aufbringen konnte.

    Er hat überlegt, wie er seiner Gemeinschaft und sich selbst nützlich sein kann und ist auf die Idee gekommen, den Wind zu nutzen über seinem Dorf weht. Durch Bücher hat er sich das Fachwissen über Windmühlen angeeignet und in seinem Dorf Mühlen gemaut, die Wasser gepumpt und Strom erzeugt haben.

    Eine wirklich beeindruckende Geschichte über die Kraft von Kreativität und über die Macht von Ideen und Menschen die fest an ihre Idee glauben und diese umsetzen wollen.

     

     
  • Andreas 17:21 am 6. November 2009 | 10 Permalink | Reply
    Tags: , kreativ, spaß

    Wie man mit ein wenig Kreativität die Menschen zum Treppen steigen bewegt oder dazu, einen Altglascontainer zu benutzen zeigt das schöne Beispiel des Projektes The Fun Theory von Volkswagen.

    Es ist schon beeindruckend welche Erfolge man haben kann, wenn es den Menschen Spaß bereitet.

     
  • Andreas 14:34 am 5. November 2009 | 3 Permalink | Reply
    Tags: , innovationen, , wirtschaft

    Not macht erfinderisch.

    Kreativität entsteht durch Leidensdruck.

    Es gibt viele Sprichworte die alle das gleiche sagen: je mehr wir unter Druck stehen, desto einfallsreicher werden wir.
    Jochen Mai hat in seinem Karrierebibel-Blog heute einen Post veröffentlicht mit dem schönen Titel: Land der Ideen – Wie innovationsfreudig sind die Deutschen?.In seinem Beitrag beruft sich Jochen auf die Ergebnisse einer Studie des Hernstein Instituts demnach gerade einmal 53% der deutschen Unternehmen aktuell verstärkt Innovationen fördern. Das mag wenig klingen, ist aber dennoch in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) führend.

    Um bei dem Begriff “Innovation” Missverständnisse zu vermeiden – es ist damit nicht damit gemeint, das Rad neu zu erfinden. Die befragten Manager gaben als Innovationsziele an, bestehende Produkt- und Serviceangebote bzw. deren Qualität zu verbessern.

    Angesichts dieser Zahlen und Definitionen liegt der Umkehrschluss der, eingangs erwähnten, Sprichwörter nahe: den Unternehmen in Deutschland kann es bei weitem noch nicht so schlecht gehen.

     
  • Andreas 15:03 am 21. Juli 2009 | 10 Permalink | Reply
    Tags: flow, , mihaly csikszentmihalyi

    405205410_80336fffe6_oManchmal kommen Ideen dann, wenn man sie am allerwenigsten erwartet.
    Ich habe viele meiner besten Ideen gehabt, während ich Rasen mähe oder morgens meine Runde gejoggt bin.
    Es kann an der Ruhe liegen oder an der Zeit, die man während dieser Tätigkeiten hat und in der man sich mit nichts anderem außer mit sich selbst und der Ausführung der Tätigkeit beschäftigt. Es klingelt kein Telefon (ich zumindest jogge und mähe meinen Rasen ohne Mobiltelefon in der Tasche) und man wird einfach durch nichts gestört.

    Es könnte aber auch an der Tätigkeit selbst liegen, also in meinem Fall am Rasen mähen oder Laufen. Der Zustand, in dem ich mich, laut Experten, bei diesen Betätigungen befinde nennt sich zu neudeutsch “Flow” (Fluss).

    Was ist der Flow?

    Anfang der 70er Jahre wurde das völlige Eintauchen in eine Tätigkeit von Csikszentmihalyi beobachtet. Die Namensgebung ist auf die Beschreibung des Zustandes zurückzuführen, den die Probanden als “kontinuierliches Fließen” beschrieben.
    Der Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi erforschte mit dem Flow-Phänomen erstmals einen Gefühls- und Geisteszustand beim Menschen, der ihnen bei Ihrer Tätigkeit zu besseren Leistungen und Wohlbefinden verhilft. Csikszentmihalyi gilt als der Entdecker des “Flows”.

    Die 6 Komponenten des “Flows”:

    Der Flow hat insgesamt sechs Komponenten die ihn sogzusagen erkennbar machen und/oder notwendig sind damit man sich in ihn begeben kann:

    1. Aktion und Reaktion - Die Person weiß zu jederzeit was zu tun ist. Sie bekommt unmittelbar eine Rückmeldung über Erfolg oder Misserfolg ihrer Aktion.
    2. Anforderung = Fähigkeit - Es besteht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Anspruch der auszuführenden Tätigkeit und der Fähigkeit der Person. Sie ist also mit der Tätigkeit weder überfordert noch unterfordert.
    3. Rythmus - Die Tätigkeit erfordert einen bestimmten Rythmus im Bewegungsablauf – wie in meinem Fall beim Rasenmähen oder beim Joggen.
    4. Keine Konzentration - Für die Tätigkeit muss sich die ausführende Person nicht konzentrieren und kann sich von der Umwelt abkapseln – ähnlich einem meditativen Zustand
    5. Zeit vergeht wie im Flug - Bei der Durchführung der Tätigkeit verliert die Person den Bezug für Zeit so dass diese wie im “Flug” vergeht.
    6. Eins werden mit der Tätigkeit - Es wird ein Gefühl der “Verschmelzung mit der Tätigkeit” beschrieben. Eine Erinnerung an Einzelheiten aus dem Flow-Zustand ist schwierig.

    Welche Tätigkeiten eignen sich für den Flow?

    Grundsätzlich kann jeder den Flow erleben, der in der Lage ist Glücksgefühle zu erleben. Dies gilt, Studien zufolge, nicht für Schizophrene oder Menschen mit Aufmerksamkeitsstörungen.
    Welche Tätigkeit sich eignet, eine Person in den “Flow” zu versetzen, ist individuell unterschiedlich. Es sollte jedoch eine Tätigkeit sein, die man freiwillig und ohne äußeren Druck verrichtet. Man sollte unverkrampft an diese Tätigkeit herangehen und sie nicht als Mittel zum Zweck nutzen um in den Flow zu geraten – dies wird nicht funktionieren.
    Auch sollten Sie eine Aufgabe wählen, die Ihnen Spaß macht, denn Langeweile oder Frustration gelten als natürliche Feinde des Flows.

    Der Flow-Zustand, in den man sich bei einer Tätigkeit begibt, die die o. a. Komponenten beinhaltet, kann die kreative Produktivität fördern und somit neue Ideen zu Tage fördern. Wenn Ihnen mal die Ideen ausgehen, mähen Sie einfach mal wieder Ihren Rasen.


     
  • Andreas 22:05 am 18. März 2009 | 1 Permalink | Reply
    Tags: Bill Gates, , TED

    War Child Dog TagsWann hatten Sie das letzte Mal eine Idee, die gut für das Allgemeinwohl ist?

    Damit Sie jetzt kein schlechtes Gewissen haben, ich kann mich auch nicht mehr daran erinnern. Ich weiß auch gar nicht ob ich eine solche Idee schon jemals hatte.

    Doch auch solche Ideen muss es geben und es gibt sie. In Wohltätigkeits- und Menschenrechtsorganisationen, auch Firmen oder berühmte Menschen haben solche Ideen – Sie erinnern sich bestimmt an meinen Artikel zu Google´s Aktion.

    Ganz gleich wer Ideen hat, mit denen man große aber auch kleine Probleme der Allgemeinheit lösen kann, sie machen die Welt zu einem besseren Ort. Das Bill Gates, seit dem er bei Microsoft nicht mehr im Rampenlicht steht, sich der Wohltätigkeit verschrieben hat, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Als reichster Mensch der Welt hat er alles im Leben erreicht nach dem ein Individuum streben könnte und so kann er sich nun dem Allgemeinwohl widmen.

    Der reichste Mensch der Welt kümmert sich um die ärmsten Menschen der Welt. Ein Kontrast, der schärfer nicht sein kann. Die Stiftung von Gates und seiner Frau, aber auch die beiden persönlich, engagieren sich in der dritten Welt und kümmern sich dort um die größten Probleme: Krankheit & Bildung.

    Ich habe im Best-Practise Blog ein Video von der diesjährigen TED-Konferenz gefunden, das Gates Rede zeigt. Es ist die Rede über Malaria, über seine Verbreitung und deren Bekämpfung. Während dieser Rede hat Gates ein Glas mit Malaria “infizierter” Moskitos auf das Publikum los gelassen mit dem Spruch: “…damit auch reiche Menschen mal erleben können wie das ist…“. Nicht ganz unumstritten diese Aktion aber eine gute Idee um über die Konferenz hinweg Aufmerksamkeit für das Thema zu bekommen.

    Als ich mir das folgende Video angesehen habe kam mir die Idee zu diesem Post. Wir sollten uns nicht immer nur um unsere eigenen Belange kümmern, sondern auch ein Auge für die Probleme der Menschen um uns herum haben. Sicher kann uns zu dem einen oder anderen Problem eine Idee kommen, wie man es lösen kann. Das mag uns bei der Entwicklung unserer Karriere vielleicht nicht direkt dienen, unserer Entwicklung als Mensch aber bestimmt.

     
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